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thermodynamik (Fach) / Technische Thermodynamik (Cerbe/Wilhelms) (Lektion)
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- Welche Bedingung ist unter anderem zu erfüllen, damit eine Drosselung bei konstanter Enthalpie verläuft? Die Geschwindigkeiten vor und nach der Drosselstelle müssen gleich sein, damit eine Drosselung bei konstanter Enthalpie verläuft.
- Welche Eigenschaften sollen die Vergleichsprozesse der Wärmekraftmaschinen haben? Die Vergleichsprozesse sind idealisierte Kreisprozesse, die das thermodynamische Arbeitsprinzip der Wärmekraftmaschinen möglichst gut wiedergeben.
- Welches Ziel wurde mit der Einführung der Vergleichsprozesse verfolgt? Durch die einfachen reversiblen Vergleichsprozesse ist es möglich, übersichtliche Gesetzmäßigkeiten für die Nutzarbeit und die Bewertungszahlen aufzustellen, um so Hinweise für die Verbesserung der Prozesse zu finden.
- Wie ist der thermische Wirkungsgrad definiert? Der thermische Wirkungsgrad ist das Verhältnis des Betrages der Nutzarbeit des Kreisprozesses zur zugeführten Energie.
- Wie ist das Arbeitsverhätnis definiert? (ideales Gas in Maschinen) Das Arbeitsverhältnis ist das Verhältnis der Nutzarbeit des Vergleichsprozesses zu der bei der Druckminderung verrichteten Arbeit.
- Welche Aussage macht das Arbeitsverhältnis über den Vergleichsprozess? Ein Arbeitsverhältnis nahe eins zeigt, dass der Vergleichsprozess gegenüber Irreversibilität wenig anfällig und daher gut zu realisieren ist.
- Welchen Nachteil hat der Joule-Prozess? Der Nachteil des Joule Prozesses ist das gegenläufige Verändern von thermischem Wirkungsgrad und das Arbeitsverhältnis. Mit steigendem thermischem Wirkungsgrad sinkt das Arbeitsverhältnis.
- Wie ändert sich der thermische Wirkungsgrad des Joule-Prozesses mit steigender Wärmezufuhr? Die Wärmezufuhr beeinflusst den thermischen Wirkungsgrad des Joule-Prozesses nicht.
- Welche Zustandsänderungen ergeben den Ericsson-Prozess? 2 isotherme und 2 isobare Zustandsänderungen ergeben den Ericsson-Prozess.
- Welche Vor- und Nachteile hat der Ericcson-Prozess gegenüber dem Joule Prozess? Vorteil: Beim Ericsson-Prozess wächst das Arbeitsverhältnis mit steigendem thermischem Wirkungsgrad. Der thermische Wirkungsgrad ist gleich dem des Carnot-Prozesses. Nachteil: Der Ericsson-Prozess lässt sich nur durch komplizierte Anlagen und Maschinen verwirklichen.
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- Welche Vorteile haben geschlossene Gasturbinenanlagen mit äußerer Wärmezufuhr? Bei der geschlossenen Anlage können minderwertige, billige Brennstoffe verwendet werden, sie können bei höherem Druckniveau betrieben werden und ihr Teillastwirkungsgrad ist besser?
- Welche Vorteile haben offene Gasturbinenanlagen mit innerer Wärmezufuhr? Die offenen Anlagen mit innerer Wärmezufuhr haben kleinere Heizflächen und geringeres Gewicht, sie lassen sich schneller anfahren, die Anlagen sind wirtschaftlicher.
- Welche drei Vergleichsprozesse werden nach der Art der Wärmezufuhr bei den Verbrennungsmotoren unterschieden? Bei den Verbrennungsmotoren unterscheidet man Otto-Prozess (Gleichraumprozess), Diesel-Prozess (Gleichdruckprozess) und Seiliger-Prozess (Gemischter Vergleichsprozess).
- Warum kann das Verdichtungsverhältnis des Otto-Motors nicht beliebig gesteigert werden? Das größtmögliche Verdichtungsverhältnis des Otto-Motors ist durch die Gefahr der Selbstentzündung des angesaugten brennbaren Gemisches begrenzt.
- Wie heißt der als Rotationskolbenmaschine arbeitende Verbrennungsmotor? Der als Rotationskolbenmaschine arbeitende Verbrennungsmotor heißt Wankel-Motor.
- Bei welchem Druckverhältnis ist der Abeitsaufwand bei einer zweistufigen Verdichtung mit Zwischenkühlung am kleinsten? Der Arbeitsaufwand eines zweistufigen Verdichters ist am kleinsten, wenn die Druckverhältnisse der beiden Stufen gleich groß sind.