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Betriebswirtschaft (BWL) spezielle (Fach) / BWL Bau (Lektion)

BWL Fragen

Diese Lektion wurde von Leberkas erstellt.

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  • Das ökonomische Prinzip (Wirtschaftlichkeitsprinzip) kennt 3 Erscheinungsformen, das Maximum und das Minimum und das Optimum-Prinzip. Erläutern Sie diese + Beispiel. Maximump: mit fixem Produktionsapperat größtmöglicher Güterertrag -> Maschinenauslastung Minimump: fixer Güterertrag mit geringstem Aufwand -> Quantität statt Qualität Optimump: Möglichst günstiges Verhältnis zw. Gütermenge und Faktoreinsatz -> Kombination  
  • Wie lässt sich ein Unternehmen bei gegebener Ausbringungsmenge eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit erzielen. Nennen Sie 3 Möglichkeiten mit je einem Beispiel. 1. Verringerung der Faktoreinsatzmenge -> Qualität senken 2. Senkung der Faktorpreise -> Verhandlungen den Materialpreis zu verringern 3. Überhöhung der Absatzpreise -> Preise der Endprodukte erhöhen  
  • Definieren Sie den Begriff "Controlling". Welche Funktion soll das Controlling in einem Unternehmen erfüllen? Summe alle Maßnahmen, die dazu dienen Planung, Kontrolle, Organisation, Personalführung, Information zu koordinieren, dass Unternehmerzile optimal erreicht werden. 1. Anpassung + Innovationsplanung 2. Zielausrichtung  
  • Welche Bestandteile verlangt das HGB für den Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften? Welche Informationen sind darin enthalten? 1. Bilanz: Vermögens- und Schuldenlage 2. GuV: Ertragslage 3. Anhang: Erläuterung 4. Lagebericht: Lage des Unternehmens unter Berücksichtigung von Risiken + Künftige Entwicklung  
  • Wer sind die (möglichen) externen Interessenten des Jahresabschlusses? 1. Eigentümer 2. Gläubiger 3. Öffentlichkeit 4. Finanzämter 5. Staat  
  • Erläutern Sie die Bestandteile der Bilanz. (Skizze) Überblick über Vermögen + Schulden 1. Aktiva = Verwendung -> Anlagevermögen: Gebäude, Maschinen -> Umlaufvermögen: Vorräte, Förderungen, Kassenbestand 2. Passiva = Herkunft/Kapital -> Eigenkapital: gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklagen -> Fremdkapital: Verbindlichkeiten  
  • Wie ist das Eigenkapital eines Unternehmens aus der Bilanz zu ermitteln? Eigenkapital = Reinvermögen = Vermögen - Schulden  
  • Welche Basis, also Auftrags- oder Arbeitskalkulation würde Sie empfehlen? Begründen Sie mit je 3 Punkten. Auftragskalk. - enthält Preise nicht Kosten - muss auf unzureichenden Infos aufbauen - produktions- und kondenorientiert Arbeitskalk: - detailierte operative Planung der Abläufe auf der Baustelle - zeitnahe und bessere Informationsvoraussetzung - beruht auf Kosten und Mengen: ablauf und prozessorientiert  
  • Was ist der Bauarbeiterschlüssel - BAS? Wozu dient er, bzw. wie findet er Verwendung beim Baustellencontrolling? Kleinste Bezugseinheit beim Baustellencontrolling; Katalog von Arbeitsvorgängen mit denen einzelne Fertigungschritte beschrieben werden. -> damit werden Sollwerte vergeben und Istwerte erfasst -> LeistungsVerzeichnis in Arbeitsverzeichnis umgliedern  
  • Warum müssen bei der Leistungsmeldung als Bestandteil des Baustellencontrollings häufig Abgrenzungen vorgenommen werden? Um die Leistungen genau bis zum Stichtag ermitteln zu können. Ziel: Interne Ergebnisermittlung der Baustelle pro Stichtag -> Ergebnisprognose zum Baustellenende  
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  • Wozu dient die Leistungsermittlung? Welche Daten werden überprüft bzw. gemeldet? Gibt Aufschluss über erbrachte Produktionsmenge zum Stichtag. -> detailierter Überblick über Finanzen der Baustelle -> bei Problemen sofortiger Eingriff um Verluste zu vermeiden  
  • Nennen Sie 3 Gründe zur Bildung der ARGE? 1.Spezialkenntnisse 2.erforderliche Geräte fehlen 3.Mangel an freien Kapazitäten  
  • Erläutern Sie den Begriff "Transaktionskosten" im Zusammenhang mit der Beauftragung von Nachunternehmen. 2 Beispiele angeben. 1. Erstellung der Ausschreibung 2. Angebotseinholung 3. Prüfung des Angebots  
  • Skizzieren Sie den Risiko-Management-Prozess mit kurzer Erläuterung. 1.Risikoidentifikation --->2.Risikobewertung-->3.Sicherungsmaßnahmen ---->4.Risikominimierung    
  • Was versteht man beim Einsatz von Nachunternehmern unter dem "Schnittstellenrisiko"? Nennen Sie 3 Aspekte mit kurzer Erläuterung. - personelle und fachliche Kompetenz der NU im Vorfeld schlecht einschätzbar - sinnvolle Teilung der Leistungen: Anzahl Nachunternehmer  
  • Warum werden Sicherheitsleistungen im Bauwesen von den Vertragsparteien gefordert? Nennen Sie 3 übliche Sicherungsmöglichkeiten bei Bauverträgen. Vertragserfüllungsbürgschaft: -> um Ausführung zu gewährleisten Gewährleistungsbürgschaft: -> um Mängelansprüche zu sichern Bauhandwerkssicherungshypothek: -> Sicherheit vom Besteller, dass dieser auch zahlen kann  
  • Welche Vorteile entstehen durch Akkordverträge für a. den Mitarbeiter b. den Unternehmer Nennen Sie 2 Vorteile. a. Vergütung höher bei schnellerer Arbeit -> mehr Anerkennung b. Leistung wird schneller erbracht -> kein Terminverzug  
  • Nennen Sie mindestens 3 Aufgaben die ein SiGeKo auf der Baustelle zu erfüllen hat. 1. Sicherheitsbesprechungen 2. SiGePlan aktualisieren 3. Risiken frühzeitig erkennen -> Maßnahmen ergreifen  
  • Warum sind Bautageberichte für das ausführende Bauunternehmen von so enormer Wichtigkeit? Welche Aufgaben sollten darin enthalten sein? 1. zur Beweisgrundlage für spätere Streitfragen durch Mängel (extern) 2. Grundlage für Nachkalkulation (intern) -> Witterung -> Anzahl der Arbeitskräfte -> Vorgänge -> Lieferungen -> Besonderheiten -> Arbeitszeiten  
  • Nennen und erläutern Sie die Säulen der Unternehmenssteuerung. Fakten: 1. regelmäßiges Reporting 2. Sonderanalysen -> Vorbereitung einer strukturellen Kommunikation Kommunikation: 1. regelmäßige Besprechungen zur Ergänzung des Reportings -> Schlussfolgerung auf vollständiger Informationsbasis  
  • Skizzieren Sie die Ermittlung der Netto-Geschäftskosten. (Geschäftskostendeckung) Personalkosten + Geschäftskosten  
  • Erläutern Sie "1.Arbeitskalkulation" und "Arbeitskalkulation". 1.Ak: - zur Bestimmung des Grenzwerts der Vergabe - pauschale Risikovorsorge (Absicherung Nachträge) Ak: - weiterentwicklung der 1Ak unter Berücksichtigung der Bauausführung - monatliche Leistungsermittlung  
  • Erläutern Sie den Begriff "Vertragskalkulation". -> Ergebnis der Verhandlung mit AG(Nachlässe, Pauschalisierung) -> Überarbeitung der Angebotskalkulation mit Einflüssen der Verhandlung  
  • Welche Kostenrisiken in der Projektabwicklung eines Bauunternehmens gibt es in den einzelnen Projektphasen: 1. Projektbearbeitung 2. Auftragsverhandlungen 3. Auftrag 4. Nachlaufende Risiken 1. Projektbearbeitung: Mengenrisiko, Rechenfehler 2. Auftragsverhandlungen: Entscheidung WuG 3. Auftrag: Witterung, Baugrund, Unfallgefahr 4. Nachlaufene Risiken: Mängelbeseitigung aufwendig  
  • Wie wird der "Grenzwert der Vergabe" ermittelt? Auftragswert - (Geschäftskosten + Gemeinkosten der Baustelle + Risikovorsorge + Gewinn) ~ 15-20% -> EKT - Risiko  
  • Nennen und erläutern Sie die Methode der Kostenermittlung für die Hochrechnung. Berücksichtigt für die Ermittlung des Ergebnisses nur den gesicherten Erlös unter Berücksichtigung der noch zu erwartenden Kosten. HR = Restkosten + Ist-Kosten pro Monat Restkosten = Restmenge x Preis im Mittel