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Parietal (Fach) / Schultergürtel (Lektion)
osteo
Diese Lektion wurde von bratmaus erstellt.
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- welchen Einfluss haben Faszien auf die obere Extremität? Der Arm steht sehr eng in Verbindung mit den Faszien des Körpers. Jede Spannung in den Faszien wird sich schnell im Bereich Schulter und Arm bemerkbar machen.
- welchen Einfluß hat das Viszerum auf die obere Extremität? die anatomische Verbindung, sowohl zirkulatorisch, faszial als auch nerval, besonders N. phrenicus, sind sehr intensiv, so dass viszerale Reizungen oft starke Auswirkungen auf die obere Extremität haben
- wie haben das Cranium und die Psyche Einfluss auf die obere Extremität? dr. die große Repräsentationszone im Gehirn ist es denkbar, dass craniale Läaionen auch mehr die obere Extremität beeinflussen als andere Regionen, Bsp. Mb. sudeck. Die Verbindung limbisches Nervensystem und vegetatives NS erklärt auch psychische Einflüsse über den Oberbauch auf die Schulter und den Arm
- Wozu dient der Schugü? der Aufhängung der oberen Extremität ohne ein direktes Gelenk mit der WS zu bilden. Er bildet keinen geschlossenen Ring, wie der Beckengürtel
- Verbindungen Clavicula sie hat eine besonders starke fasziale Anhaftung und ist dadurch mit dem Cranium und den Halsorganen, dem Thorax, dem Arm und über die Zentralsehne mit den Organen des Thorax und Oberbauches in Verbindung
- Verbindungen der Scapula sie ist über sehr viele Muskeln mit der WS verbunden. So vermittelt sie zwischen aufrechter Haltung und Mobilität für den Arm. Die Bew. dienen der Stellungsänderung des SG und ermöglichen die große Beweglichkeit des Armes.
- Welche Störungen der WS haben Einfluss auf die obere Extremität? Haltungsstörungen und Bewegungseinschränkungen der WS
- Anteile der Clavicula -sternales Ende = Extremitas sternales, mit runder Gelenkfläche -> Facies articularis sternales -flaches, sattelförmiges acromiales Ende = Extremitas acromiales mit Facies articularis acromiales -Linea trapezoidea = An der Oberseite des Schlüsselbeins setzt der Musculus deltoideus an. -Corpus clavicuae = dreikantig mit abgerundeten Kanten -Medial an der Unterseite gibt es eine Vertiefung, Impressio ligamenti costoclaviculare, die durch Zug eines Bandes, des Ligamentum costoclaviculare hervorgerufen wird. -An der Unterseite des Mittelstücks gibt es lateral eine Rinne, Sulcus musculi subclavii, durch die der Musculus subclavius zieht -Ebenfalls an der Unterseite des Mittelstücks befindet sich ein konstant ausgebildetes Loch, Foramen nutricium, durch das ein Blutgefäß zur Versorgung des Knochens mit Sauerstoff und Nährstoffen hindurchtritt. -An der Unterseite der Extremitas acromialis befindet sich eine Rauigkeit Tuberositas ligamenti coracoclavicularis, die weiter unterteilt werden kann in ein Tuberculum conoideum und eine Linea trapezoidea. An diesen Strukturen inseriert das Lig. coracoclaviculare, das aus zwei Anteilen besteht, dem Lig. conoideum und dem Lig. trapezoideum. -
- Anteile Scapula -Collum scapulae, Cavitas glenoidalis -Tuberculum supra- und infraglenoidale -Fossa subscapularis -Fossa supra- und infraspinata -Acromion -Processus coracoideus - Spina scapulae -Incisura scapulae -Facies dorsalis -Facies costalis -Angulus sup., inf., lat. -Margo med., lat., sup
- Wo befindet sich die Incisura scapulae und was zieht da durch? an der Basis des Processus coracoideus und wird von dem Lig. transversum scapulae superius überspannt. Durch die Incisur läft der N. suprascapularis
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- Welche Gelenke gibt es am Schugü? Art. sternoclavicularis Art. acromioclavicularis subacromiales Nebengelenk GHG thoracales Gleitlager
- Was gehört zum SCG Cavitas articularis Discus articularis Lig. sternoclavicularis post. und ant. Lig. costoclavicularis Lig. interclavicularis
- Was gehört zum ACG Discus articularis Lig. acromioclaviculare Lig. coracoclaviculare = Lig. conoideum, Lig. trapezoideum
- Muskeln mit Verbindung Hals und Schugü -Sternocleidomastoideus -Omohyoideus
- Muskeln mit Verbindung WS mit Schugü -Trapezius -Latissimus dorsi -Rhomboiden -Levator scapulae
- Muskel mit Verbindung Thorax und Schugü -Subclavius -Pectoralis minor -Serratus anterior
- Muskeln mit Verbindung Arm und Schugü -Subscapularis -Supraspinatus -Infraspinatus -Mm. teres -Biceps -Triceps, Caput lomgum -Coracobrachialis
- Wodurch können Schugüproblematiken auftreten? -dr. viszerale Afferenzen -> Sympathicus -Plexus cervicobrachiales z.B. nach Schleudertrauma -N. phrenicus -N. vagus -> es gibt Anastomosen zum N. accessorius -myofaszial ->Hypertone Muskulatur, z.B Latissimus hat Verbindung zum Becken und kann ein bei Verspannung ein Ilium anterior machen. Umgedreht kann man einem Ilium posterior eventuell den Arm nicht richtig heben und das SG wird innenrotiert -Psyche -> Haltung etc. -Zirkulationsstörungen -> viel Spannung -> führt zu schlechter Ver- und Entsorgung -> Muskulatur wird toxisch überladen -> es kommt zum Schmerz -biomechanisch -> dr. ein Trauma
- Was passiert beim Sturz auf die Hand? der Schock wird über den Arm bis auf das ACG ubertragen und von dort über die Clavicula auf das SCG. In dieser Kette stellt die Clavicula eine Schwachstelle dar, seine gebogene Form ist ungünstig um viel Belastung standzuhalten und bricht häufig. Beim Sturz auf die Hand wird der Kopf reflektorisch vom Boden weg bewegt. Dabei treten Läsionen in den Claviculargelenken auf oder auch in der HWS, BWS oder Rippengelenken
- Wie entstehen Dysfunktionen und Fixationen der Scapula? -sie sind meist sekundär und haben bedingt dr. die anatomischen Verbindungen oft eine Ursache in der WS, in den Organen oder im muskulären Bereich
- Welche viszeralen Störungen können zu Schugü-Problemen führen? -Ptose der Leber -> faszialer Zug -Bronchien -> C8 versorgt die Bronchien, von dort kommt auch die sympathische Versorgung des Armes her -Mb. Renault -> Sympathikusfehlregulation -N. phrenicus C3-C5 -> Dauerinfo bei Störung der Leberkapsel => es kommt zur Rückmeldung über Reflexbogen -> bei C5 geht es auf dem Plexus brachialis (C5-TH1) über und es kommt zur Hypertonie der von ihm versorgten Muskeln wie: Levator, Scalenis ant. und med., Rhomboiden, Supraspinatus, Subclavius etc. => Scapula wird nach kranio-medial gezogen und es kommt zu einem Impingement
- Wie kann man testen, ob der Phrenicus ursächlich ist? man testen die Muskeln, die aus den Segmenten versorgt werden, aus denen auch der Phrenicus austritt auf Hypertonie und Triggerpunkte. D.h. Muskeln die aus dem C5 Segment des Plexus brachialis versorgt werden
- Lateinisch Schultergürtel cingulum membri superioris
- Gelenke des Schultergürtels ACG, SCG, GHG, subacromiales Nebengelenk, Gleitfläche der Scapula
- Welche Muskeln wirken vom Schultergürtel auf den Oberarm? die scapulare Muskelgruppe- M. supraspinatus - M. subscapularis- M. infraspinatus - M. deltoideus- M. teres minor - M. coracobrachialis- M. teres major - M. biceps brachii -M. triceps, Caput longum
- Welche Muskeln wirken vom Rumpf auf den Schugü? Trunkoscapulare Muskelgruppe- M. rhomboideus major - M. pectoralis minor- M. rhomboideus minor - M. serratus anterior- M. levator scapulae - M. subclavius
- Welche Muskeln wirken vom Kopf auf den Schugü? Kraniozinguläre Muskelgruppe- M. trapezius- M. sternocleidomastoideus
- Aufgabe des M. supraspinatus -Initiator der Abd., da der Delta in Nullstellung den Humeruskopf hauptsächlich nach cranial zieht und erst in zunehmender Abduktionsstellung auch abduktorisch aktiv wird -Außenrotation (eher unbedeutend) zusammen mit M. infraspinatus und M. teres minor -Depression des Humeruskopfes (verliert sich mit zunehmender Abduktion). Hier wirkt er der nach kranial gerichteten Kraft des Deltamuskels entgegen -Zentrierung des Humeruskopfes und damit Verhinderung einer Luxation bei ABD (gemeinsam mit den anderen Muskeln der Rotatorenmanschette, zu der er gehört) -Kapselspannung
- Welche Pathologien gibt es beim M. supraspinatus? Die Insertion hat eine hypovaskuläre Zone. U.a. beim Tragen von schwerenGegenständen (starke Traktion) wird die Blutversorgung stark gedrosselt oder ist nicht mehr gewährleistet.. Sie neigt daher leichter zur Degeneration (Tendinitis calcarea, Ruptur).In leichter Abduktion sind die Gefäße am besten gefüllt. Durch Entzündungen kann die Sehne auf bis zu 1 cm anschwellen.Bei Abduktion kommt es nun durch Einklemmung der Sehne zumImpingementsyndrom mit dem schmerzhaften Bogen (painful arc)zwischen 60 und 120°.
- Was passiert, wenn der Supraspinatus ausfällt? Fällt der Muskel durch Ruptur aus, ist die Abduktion stark beeinträchtigt.Kompensatorisch kann man über eine Flexion in die ABD bewegen oderüber eine initiale Scapulainnenrotation (bewirkt ABD im SG) dem Deltagünstigere Verhältnisse schaffen.
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- Aufgabe des Infraspinatus Seine Hauptfunktion ist die Außenrotation, die er zu 90 % durchführt.Durch seinen breiten Ursprung können seine cranialen Fasern abduzieren und die caudalen Fasern adduzieren, alle zusammen wirken bei der Retroversion mit.Er gehört zur Rotatorenmanschette und wirkt daher auf den Humeruskopf zentrierend
- Was passiert bei einer Störung des Infraspinatus? Bei einer Abschwächung oder Lähmung steht der Arm in Innenrotationsstellung und eineAußenrotation gegen die Schwerkraft ist nicht oder nur schwer möglich.
- Aufgabe M. teres minor Er wirkt, wie der M. infraspinatus, als Außenrotator, Adduktor und Extensor.Da er zur Rotatorenmanschette gehört, zentriert er den Humeruskopf
- Aufgabe Teres major Seine Aufgaben sind Innenrotation, Adduktion und Extension.Bei punctum fixum am Arm bewirkt er eine Scapulaaußenrotation.
- Was passiert bei Verkürzung des Teres major? Ist er verkürzt, schwenkt die Scapula bei Anteversion und Abduktion gleichzeitig zur Humerusbewegung mit (Scapulavorlauf); der humeroscapulare Rhythmus ist gestört.Darüberhinaus wird keine vollständige Außenrotation und Abduktion zu erwarten sein.
- Aufgabe des Subscapulares Die Hauptfunktion ist die Innenrotation, die er als stärkster Innenrotator ausführt.Seine oberen Fasern können den Arm abduzieren, seine unteren dagegen adduzieren.Als Bestandteil der Rotatorenmanschette ist er auch für die Zentrierung des Humerus zuständig Er ist ein wichtiger Stabilisator gegen die anteriore Luxation. Diese Funktion hebt sich allerdings in 90° Abduktion auf.Beim punctum fixum am Arm zieht der Muskel die Scapula in die Abduktion.
- Aufgabe Delta Die pars clavicularis ist für Anteversion und Innenrotation zuständig; sie ist zudem an der vorderen Adduktion beteiligt.die pars acromialis macht Abduktion (50 % Abduktionskraft; 20 % Biceps, 30% SSP), ist dabei aber auf die Einleitung der Abduktion vom M. supraspinatus angewiesen. Zwischen 60 und 90° wird sie von den beiden anderen Anteilen unterstützt.Die pars spinalis macht Retroversion und Außenrotation sowie hintere Adduktion
- Aufgabe Coracobrachialis Seine Aufgaben sind die Anteversion, Adduktion und Innenrotation.Die Anteversion übernimmt er um so deutlicher wenn der Biceps durch Ellbogenflexion und Supination aktiv insuffizient ist. (Haarekämmen)Bei Abduktion wirkt er, gemeinsam mit dem M. supraspinatus, zentrierend auf den Humeruskopf .
- Was passiert bei Kontraktur des Coracobrachialis? Bei einer Kontraktur verschiebt sich das Coracoid bei herabhängendem Arm nach ventral caudal
- Aufgabe Biceps brachii Im Ellenbogengelenk ist der Biceps ein Flexor.Durch seinen Ansatz an der tuberositas radii wickelt sich die Sehne bei Pronation um den Knochen herum – somit wird der Biceps zum kräftigsten Supinator, besonders bei flektiertem Ellenbogen.Mit seinem caput longum macht er Anteversion , Abduktion (20 % Abduktionskraft) und Innenrotation des Armes. Zudem unterstützt er die Depression des Humeruskopfes.Das caput breve hilft bei der Anteversion, Adduktion und Innenrotation.Vertauscht man punctum fixum und punctum mobile, zieht er den Oberarm zum Unterarm (Klimmzug)
- Pathologien desn Biceps brachii Bei wiederholten Ausholbewegungen in Richtung horizontale Extension kann es zu Überdehnung von Kapselanteilen und der langen Bicepssehne kommen und dadurch zu einer Subluxation der Sehne aus dem sulcus intertubercularis (Werferarm).An der Stelle, wo sie in den sulcus mündet, biegt sie fast rechtwinklig um; hier ist sie anfällig für degenerative Veränderungen wie Verkalkungen oder Ruptur.Bei einer Ruptur der langen Bicepssehne rutscht der Muskelbauch nach distal und es erfolgt eine Kraftminderung von ca. 20 % die durch Training von Delta und Supraspinatus kompensiert werden kann.Bei einer musculocutaneus – Läsion mit Biceps – und Brachialis – Lähmung proniert der Patient zuerst den Unterarm um dann den M. brachioradialis, M. extensor carpi radialis longus,M. pronator teres und die Handgelenksflexoren zur Kompensation zu nutzen.
- Aufgabe Triceps Er ist DER Extensor des Ellenbogengelenkes. Wirkung auf das Schultergelenk:Das caput longum, als einziger Anteil zweigelenkig, ist außerdem an Retroversion und (hinterer) Adduktion im Schultergelenk beteiligt.
- Aufgabe Pectoralis major Kräftige (vordere) Adduktion. Den unteren Anteil kann man betonen, wenn die Adduktion zum gegenüberliegenden Beckenkamm geht (Kabelzug, EXT/ADD/IR)Anteversion des Armes (Liegestütz, Überkopfarbeit, Pendeln) durch die pars clavicularisInnenrotation des Armes (Armdrücken) mit allen Anteilen.Besonders entfaltet er seine Kraft beim Senken des erhobenen Armes (Schlag, Wurf, Hacken)Er kann er den Schultergürtel nach ventral caudal ziehen und beteiligt sich am beivertauschtem punctum fixum und punctum mobile am Stütz (Barren, Gehen an Stützen)Beim Stütz am Tisch kann er zudem als Atemhilfsmuskel die Rippen heben.Liegt das punctum fixum an Arm und Schultergürtel bei erhobenem Arm (Klimmzug)beteiligt er sich, den Körper nach oben zum Arm hin zu bewegen.Er bildet
- Aufgabe Latissimus dorsi Seine Funktionen auf den Arm sind Adduktion, Retroversion und Innenrotation.Besonders wirksam kontrahiert er bei vorher flektiertem Arm. (Klimmzug, Klettern, Hacken).Auf den Schultergürtel wirkt er depressorisch (Zusammen mit dem M. pectoralis major).Beispielsweise kann er den Körper im Stütz am Barren halten oder nach oben drücken. BeimGehstützeneinsatz wird er ebenso gebraucht.Bei einseitiger Innervation kann er die Lateralflexion der Wirbelsäule unterstützen.Beidseitig innerviert wirkt er bei der Beckenkippung (Flexion) mit.Darüberhinaus kann er die Extension oder die Flexion der Wirbelsäule unterstützen, je nach flektorischer oder extensorischer Stellung der Wirbelsäule.Durch seinen Ursprung an den Rippen kann er bei punctum fixum am Arm auch als Atemhilfsmuskel fungieren.Er ist auch als „Schürzenbindermuskel“ geläufig
- Was bildet die hintere Achsellücke? Latissimus dorsi
- Was bildet die vordere Achsellücke Pectoralis major
- Aufgabe der Rhomboiden Beide Muskeln ziehen die Scapula nach cranial – medial und helfen bei der Fixierung der Scapula am Thorax.
- Aufgabe Levator scapulae Der Muskel zieht den Angulus superior nach cranial und dreht die außenrotierte Scapula zurück in Richtung Innenrotation. Bei Außenrotation lässt er exzentrisch nach.Auf die HWS bewirkt er bei einseitiger Kontraktion eine Lateralflexion und gleichseitige Rotation, bei beidseitiger Kontraktion eine Extension.
- Aufgabe Pectoralis minor Seine Funktion ist die Senkung des Schultergürtels nach ventro – kaudal, so dass der angulusinferior absteht, und die Rippenhebung; somit dient er als inspiratorischer Atemhilfsmuskel.Bei der Depression des Schultergürtels wirkt er ebenfalls mit.
- Was passiert bei verkürzung des Pectoralis minor? Ist der Muskel verkürzt, verändert sich die Stellung der cavitas glenoidalis nach ventral caudal was die Anteversion endgradig einschränkt. Liegen die Schultern in Rückenlage auf der Unterlage auf, ist die Muskellänge ausreichend.