Soziologie (Fach) / Gesamt (Lektion)
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Schlüsselbegriffe
Diese Lektion wurde von nik94 erstellt.
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- Wissenschaft als evolutionärer Prozess (Popper 1973) PTE-Schema
- Grundlegende Theoriebegriffe beschreibend, erklärend, verstehend
- Hempel-Oppenheim-Schema deduktiv-nomologisch
- sozialer Tatbestand Art des Handelns mit der Fähigkeit einen Zwang auf einen Einzelnen auszuüben oder in der gesamten Gesellschaft auftritt einfacher kollektive Explananda
- Mikro Makro Modell, Coleman Boot strukturell-individualistisch
- Durkheims Analyse des Selbstmords Gesellschaft hat ein "soziales Korsett", bei Abweichung von Regeln negative Folgen Gesellschaftliche Strukturen beeinflussen Selbstmordneigung Je höher soziale Integration, desto geringer die Selbstmordneigung
- Was umfasst die Mikroebene im strukturell-individualistischen Schema? Individuelle Akteure, Individuelle Handlungen, beinhaltet das "Gesetz"
- Handeln menschliches Verhalten mit einem subjektiven Sinn
- Handlungsmotiv Sinnzusammenhang, der als sinnhafter Grund des Verhaltens erscheint
- soziales Handeln Handeln, welches auf der Verhalten anderer bezogen ist
- Motive sind bezogen auf.. unbewusstes und bewusstes Verhalten bewusstes Verhalten bewusstes, auf andere bezogenes Verhalten
- Warum ist die Berücksichtigung individueller Motive wenig hilfreich? kein Rückschluss auf kollektive Explananda und sozialen Mechanismus
- Beispiel: Bildung als Investition, Humankapitaltheorie (Becker) Bildung soll in Zukunft einen Nutzen erbringen Aneignung von Bildung mit Kosten verbunden investieren in Bildung, weil man sich ein Bildungsrendite erwartet Ungleichheit: alle haben das selbe Ziel "Bildung maximieren" aber nicht alle können gleich viel investieren
- Nach was sucht eine soziologische Erklärung? nach den Ursachen des Unterschieds zwischen zwei Gruppen von Personen
- Zwei Erklärungstypen für soziologische Erklärungen: Typ A 1) Suche nach gemeinsamen typischen Motiven 2) Suche nach Handlungsrestriktionen, die für beide unterschiedlich sind 3) Suche nach kausalem Argument, das Restriktionen mit Unterschieden verbindet
- Zwei Erklärungstypen für soziologische Erklärungen: Typ B 1) Suche nach unterschiedlichen Motiven 2) Suche nach kausalem Argument, das Motive mit Unterschieden verbindet
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- Brückenannahmen... ... sind Bindeglied von Mikro und Makro Ebene ... beinhalten oft ein Argument, das Strukturen mit Präferenzen verbindet
- Transformationsregeln ... Hypothese, wie sich aus Individualmerkmalen Kollektivmerkmale bestimmen lassen ... häufig Aggregation individuellen Verhalts, manchmal aber komplexer
- Handlungstheorien müssen... ... universal sein ... einfach genug, um auf Makroebene übertragen werden zu können
- Präferenzen Annahme: Menschen handeln zielgerichtet ...machen Handlungsvoraussagen möglich ...Indifferenz erlaubt, Transivität nicht!
- Rationalität ein Akteur handelt rational, wenn er in Übereinstimmung mit seinem Präferenzen handelt und unter ceteris paribus immer das persönlich beste wählt
- Sozialisation permanenter Prozess der Entstehung und Persönlichkeit in Abhängigkeit von gesellschaftlich vermittelten sozialen Umwelt; Abhängigkeit wechselwirkungsweise
- Voraussetzung für Sozialisation genug biologischer Spielraum für Prägung durch Gesellschaft; ist gegeben
- Phasen der Sozialisation 1. Erste physische Geburt 2. Soziabilisierung 3. primäre Sozialisation 4. zweite soziokulturelle Geburt 5. sekundäre Sozialisation 6. Personalisation 7. tertiäre Sozialisation (Lebenslanges lernen)
- Phasen des Individuums 1. Aufbau von Urvertrauen 2. Aufbau der Grundpersönlichkeit 3. Entfaltung des Individuums zu einer handlungsfähigen Persönlichkeit 4. weitergehende Reifung der Persönlichkeit
- Grundlegende Lerntheorie (Beispiel: Herdplatte) Verhalten > Konsequenz > Bewertung von Folgen > Individueller Rückkopplungsprozess > Speicherung von Assoziationen > neues Verhalten
- Sozialisationsinstanzen Familie Peers Bildungsinstitutionen Massenmedien Arbeitsorganisationen
- Sozialisation kann weniger erfolgreich sein wenn... Was passiert wenn sie unvollständig ist? Was kann mit Inhalten passieren? ... Sozialisationsinstanzen unvollständig sind (Elternteil fehlt) ... Sozialisationsinstanzen ausfallen (keine Peers) bei unvollständiger Sozialisation Abweichendes Verhalten Inhalte können nicht allgemein akzeptiert sein; sich wandeln
