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Wirtschaftsinformatik (Fach) / Wirt-Inform (Lektion)
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- Was sind IKS? Informations- & Kommunikationssysteme Soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten umfassen. Diese Komponenten sind voneinander abhängig, greifen ineinander und/oder wirken zusammen. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben.
- Ziel von IKS? optimale Bereitstellung von Informationen undKommunikationsmöglichkeiten nach wirtschaftlichen Kriterien
- Was ist ein Anwendungssystem (AS)? die Gesamtheit aller Programme, die alsAnwendungssoftware für ein konkretes betriebliches Anwendungsgebietentwickelt, eingeführt und eingesetzt werden, und … diezugehörigen Daten spezielle Softwaresysteme und Daten AS sind Teile von IKS für ein konkretes Anwendungsgebiet
- Was sind Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP)? betriebswirtschaftliche Standardsoftware für die integrierte Informationsverarbeitung, insb. Planung der Ressourcen verschiedene Komponenten / Funktionsbereiche, z.B.:Materialwirtschaft (Beschaffung, Lagerhaltung, Disposition,…)Logistik, Produktion oftmals branchenspezifische Komponenten / Lösungen z.T. Schnittstellen für die Anbindung externer Software für speziellere Aufgaben
- Was ist die Rechnerarchitektur? interne Struktur des Rechners, d.h. Aufbau aus verschiedenenKomponenten, und Organisation der Arbeitsabläufe im Rechner
- Klassifikation von Software? Systemsoftware: nötig für Betrieb eines Rechners (unabhängig von Anwendungen) hierzu gehören z.B.: Betriebssysteme, Dienstprogramme,Benutzeroberflächen, Compiler / Interpreter Middleware: anwendungsneutrale Programme insbesondere für den Datenaustausch zwischen verschiedenen Anwendungsprogrammen Anwendungssoftware: zur Lösung von Aufgaben auf einem Rechner
- Was ist ein Betriebssystem? Betriebssysteme verwalten die Ressourcen von Rechnern Prozessor (bzw. Kerne): Zuteilung von Prozessorzeit Hauptspeicher: Zuteilung von Hauptspeicherplatz, Paging Externe Speicher: Zugriffsregelung für Dateien Anforderungen an Betriebssysteme: (preemptives) Multitasking: „scheibchenweise“ Ausführung von mehreren Prozessen (in Ausführung befindliche Programme) Multiprocessing: Aufteilung auf mehrere Kerne oder Prozessoren Netzwerkintegration
- Was ist eine Programmiersprachen? Programmiersprache: formale Sprache, mit der eine ablauffähigeSoftware entwickelt wird
- Was sind Übersetzungsprogramme? Hardware kann nur Maschinensprachen direkt „verstehen Bei allen anderen Programmiersprachen muss der Quelltext übersetztwerden! Compiler / Interpreter Compiler: Übersetzung des gesamten Quelltextes in ausführbaren Code Überprüfung des Quelltextes auf syntaktische Fehler Interpreter: Jeder Schritt des Quelltextes wird einzeln übersetzt und sofortausgeführt Vorteil: flexibler, Nachteil: langsame Ausführung
- Unterteilung der Anwendungssoftware? Standardsoftware: für verschiedene Nutzer entwickelt (Massenfertigung) allgemeiner Funktionsumfang, für häufig anfallende Aufgaben Individualsoftware: speziell für einen Nutzer (bzw. ein Unternehmen) entwickelt(Einzelfertigung) sehr spezieller Funktionsumfang
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- Was sind die Einsatzmöglichkeiten für Netzwerke? Verbundarten: Datenverbund (Nutzung gemeinsamer Datenbestände) Geräteverbund (gemeinsame Nutzung von externen Geräten) Funktionsverbund (Nutzung von Programmfunktionen) Lastverbund (Kapazitätsausgleich bei Lastschwankungen) Kommunikationsaustausch (bei getrennten Arbeitsplätzen)
- Was ist das Client-Server-Modell? Client:(kleiner) Rechner, meist zur Ausführung von Anwendungen Server:(leistungsstarker) Rechner, meist Bereitstellung von Diensten Client-Server-Modell: i.d.R. Daten und/oder Verarbeitung auf dem Server Interaktion und Benutzeroberfläche auf dem Client
- Welche Netzwerkkomponenten gibt es ? Router:Rechner zur Weiterleitung und Verteilung von Datenpaketen Gateway:Schnittstelle eines Netzes zu einem anderen Netz Router besitzen Informationen, wohin sie Daten mit bestimmtenAdressen weiterleiten müssen (Routing-Protokolle)
- Wie funktioniert Datenübertragung in Netzen? Übertragung von Daten nach dem store-and-forward-Prinzip: Die zu übertragenden Daten werden in Fragmente aufgeteilt Die Fragmente werden paketweise übertragen Die Pakete enthalten auch Informationen wie Absender- und Ziel-Adresse Im Allgemeinen keine feste Verbindung mit einer reserviertenÜbertragungskapazität, so dass alle Daten kontinuierlich auf dieser„gebuchten“ Verbindung übertragen werden (wie Telefon). Verteilung und Weiterleitung der Datenpakete über Router und Gateways von Rechner zu Rechner.
- Was sind Schichtenmodelle? Schichtenmodelle dienen zur Beschreibung der Kommunikation inNetzwerken. In einem Schichtenmodell werden die Aufgaben der Kommunikationauf die verschiedenen Schichten verteilt Jede Schicht löst ihre Aufgabe und bietet die Lösung der nächstenSchicht an Die Aufgaben müssen in den einzelnen Schichten unabhängigvoneinander bearbeitet werden können Einer Schicht werden Daten übergeben. Diese werden weiterbearbeitet und das Ergebnis wird an die nächste Schichtweitergegeben
- Was ist Standardisierung? Standards ermöglichen Kompatibilität Produkte sind kompatibel, wenn ihr Entwurf so koordiniert wird, dassdie Produkte zusammenarbeiten können Mitglieder verschiedener Netzwerke können miteinander kommunizieren und auf dieselben Daten zugreifen Kompatibilität (und Standardisierung) besitzen strategische Bedeutung im Wettbewerb (Kooperation) Kommunikationsstandards bieten!
- Was ist ein Kommunikationsprotokoll? Die Schichten (derselben Ebene) nutzen jeweils ein gemeinsamesKommunikationsprotokoll (für diese Ebene): legt Sprach- und Handlungskonvention fest läuft jeweils zwischen gleichrangigen Partnern ab regelt den Aufbau von Nachrichten und deren Steuerinformation und legt die Antwortmöglichkeiten fest Bei der Kommunikation zwischen zwei benachbarten Schichten(unterschiedlicher Ebene) wird jeweils ein separatesKommunikationsprotokoll verwendet
- Aufgaben eines Protokolls? Verbindungsaufbau / -abbau Adressierung Fehlererkennung: Prüfsumme Zeitüberwachung usw. Fehlerbehebung: Paketwiederholung Korrekturverfahren Steuerung der Übertragung: Empfangsbestätigung Quittung usw.
- Was macht die Schicht 4: Process / Anwendungen? Jede Anwendungssoftware besitzt ihr eigenes Protokoll Beispiele: WWW (http, https), E-Mail (SMTP, IMAP, POP3) Aufgaben in dieser Schicht: Binärcodierung der zu übertragenden Daten ggf. Konvertierung der Daten ggf. Verschlüsselung (beim Absender) und Entschlüsselung (beimEmpfänger) ggf. Datenkompression Sitzungsmanagement: Aufbau und Aufrechterhaltung von längerandauernden Verbindungen Synchronisierung: u.a. Überbrückung von Netzausfällen, Rücksetzung zu vorher definierten Wiederaufsetzpunkten
- Was macht die Schicht 3: Host-to-Host / Transport? Die Transportschicht stellt ein universelles, zuverlässiges undanwendungsunabhängiges Transportsystem bereit Beim TCP/IP-Standard wird hierfür das Protokoll TCP genutzt Aufgaben beim Absender: Zerlegung der zu übertragenden Bitsequenz in kleinere Bitsequenzen Nummerierung dieser Pakete Aufgaben beim Empfänger Senden einer Empfangsbestätigung bei Ankunft jedes Pakets korrektes Zusammensetzen der Pakete zur gesamten Bitsequenz
- Was macht die Schicht 2: Internet / Vermittlung? Ziel: Realisierung der netzübergreifenden Kommunikation Beim TCP/IP-Standard wird hierfür das Protokoll IP genutzt Aufgaben von IP: Definition eines globalen Adressierungsschemas (IP-Adressen) zum gezielten Ansprechen einzelner Rechner im Gesamtnetz Routing: Bestimmung des Pfades von Paketen durch das Netzwerk Flusskontrolle: lastabhängige Veränderung von Routing-Pfaden Ermöglichung des gleichzeitigen Nutzens des darunter liegendenMediums (z.B. Kabels) von vielen Netzteilnehmern durch Multiplex-Mechanismus
- Was macht die Schicht 1:Network Access / Netzwerk-Zugang? Aufgaben dieser Schicht: fehlerfreie Übertragung von Datenblöcken Regelung des Medienzugangs: Zuteilung eines gemeinsam genutzten Mediums (z.B. Kabel) und Vermeidung von Kollisionen gezieltes Ansprechen einzelner Rechner im Teilnetz:Definition des Adressierungsschemas für physikalisch am selben Medium(z.B. WLAN) angeschlossene Geräte, z.B. MAC-Adresse Umwandlung (Codierung) der einzelnen Bits in die zum Mediumpassenden Signale Übertragung jedes Bits über ein physikalisches Medium
- Wie funktionier die Adressierung im Internet? IP-Adressen identifizieren Rechner weltweit. Aktuell: IPv4:32 Bit Unterteilung in Netz- und Rechneradresse 3 Klassen (A, B, C):- je nach Größe des Netzes 1-3 Byte für Netzadresse- restliche Byte für Adresse des Rechners im NetzSubnetmask zur Netzwerk- bzw. Geräteanteil-Aufschlüsselung DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol):automatische, dynamische Vergabe von IP-Adressen im Netzwerk Weiterentwicklung von IP (IPv6):128-Bit-Adressen
- Rechner- und Domainnamen? Rechnernamen (Hostnames) als Erleichterung für den Menschen undzur Einführung zusätzlicher Flexibilität DNS (Domain Name Service) bildet Rechnernamen auf IP-Adressenab (mittels Nameservern). Domain-Besitzer (Rechteinhaber) kann Subdomains frei festlegen Idee: sukzessive Eingrenzung des Ziels
- Ports bei Netzwerkverbindungen? Ziel: Verbindung von Programmen / Prozessen auf bestimmtenRechnern in bestimmten Netzwerken Port-Nummern ordnen Prozesse / Netzdienste / Protokolle zu Nutzer muss Port-Nummern nur sehr selten angeben
- URL / URI als Basiskonzept? Problem: Angabe des Rechners meist nicht ausreichend, sondernzusätzlich wird benötigt: Angabe der Ressource (Datei, Programm) auf dem Rechner Angabe des zu nutzenden Protokolls und/oder Ports URL: Uniform Resource Locator(URI: Uniform Resource Identifier) Allgemeine Form eines URL:protocol://hostname[:port][/path/filename]
- Erfolgsfaktoren und Probleme des Internets? Erfolgsfaktoren: kostengünstige Datenübertragung (auch großer Datenmengen) effektive (schnelle) Rechnerkommunikation Standardisierung der Kommunikation einfacher Zugang über Internet Access Provider / Oberflächen einfache Nutzung verschiedener Dienste (E-Mail, WWW) Probleme: Wer ist für die Steuerung und Kontrolle zuständig? Datenschutz und -sicherheit z.T. unsichere Abrechnung von Waren und Dienstleistungen Schutz geistigen Eigentums Ethik- und Moral-Problematik
- Was ist HTML ? HTML – HyperText Markup Language Beschreibungssprache / Auszeichnungssprache für Hypertext-Dokumente (insb. Webseiten) Strukturierung der Inhalte von HTML-Dokumenten durch feste Tags(Befehle)
- Motivation der Unternehmensmodellierung ? oft Erfassung der aktuellen Situation sinnvoll : Ist-Analyse Welche Akteure spielen eine Rolle? Welche Objekte sind beteiligt? Welche Tätigkeiten werden durchgeführt? Welche Reihenfolgen und Abhängigkeiten bestehen Welche Daten und Informationen sind dafür wichtig grundlegende Ziele: Abstraktion der Realität auf das Wesentliche Erstellung eines (für den Zweck passenden) Modells
- Was sind die Sichten der Modellierung? Datensicht: vorhandene oder erzeugte Daten im Unternehmen Funktionssicht / Prozesssicht: Funktion: Transformation von Objekten Prozess: (zeitliche) Abfolge von Funktionen Organisationssicht: aufbauorganisatorische Aspekte (z.B. Stellen) Leistungssicht: materielle und immaterielle Input-/Output-Leistungen Steuerungssicht: Verknüpfung der anderen Sichten (Beziehungen) oft Integration mehrerer Sichten
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- Grundsätze der Modellierung? Richtigkeit: realitätsgetreue Wiedergabe des Modellgegenstands Relevanz: Inhalte und Abstraktion passend zum Modellzweck Wirtschaftlichkeit: Kosten-/Nutzen-Vergleich der Modellierung Klarheit: übersichtlicher Aufbau, passende Modellierungsmethode Vergleichbarkeit: bei mehreren Modellen (z.B. Soll-/Ist-Vergleich) systematischer Aufbau: Konsistenz über mehrere Sichten
- Prinzipien der Modellierung? Modelliere einfach – denke kompliziert!(z.B. Verwendung einfacher Modellierungssprachen) Beginne klein und erweitere!(z.B. Modellierung nur der Details, die wirklich nötig sind) Teile und herrsche, vermeide Mega-Modelle!(z.B. Dekomposition, Betrachtung von Teilmodellen) Nutze Metaphern, Analogien und Ähnlichkeiten!(z.B. Ersetzung von Modellteilen durch einfachere oder ähnliche) Verliebe Dich nicht in Daten!(z.B. zuerst Erstellung des Modells, danach Beschaffung / Erzeugung genau der im Modell auftretenden Daten)
- Was sind Datenmodelle? Daten müssen organisiert werden, d.h. sie müssen logisch strukturiertsein (logische Datenorganisation) Datenmodell: Herstellung einer Abstraktion zum Zwecke einerdatenorientierten Beschreibung eines Problems
- Das Entity-Relationship-Modell? graphisches Modell für die Darstellung statischer Zusämmenhängezwischen verschiedenen Daten Basiskonstrukte: Entities & Relationships Werkzeug zur semantischen Datenmodellierung bzw. zumDatenbankentwurf
- Datenbanksystem? Datenbank ist eine Sammlung von logisch zusammengehörigenDaten. Datenbanksystem: einheitlich definierter Datenbestand (Datenbank), Verwaltung durch ein Datenbankmanagementsystem (DBMS)
- Datenbankmanagementsystem? Ein Datenbankmanagementsystem (DMBS) ermöglicht dem Benutzereinen Zugriff auf gespeicherte Daten, ohne dass er wissen muss, wound wie welche Daten gespeichert sind.
- Was besagt das Transaktionskonzept? Transaktion: Folge von Datenbankoperationen, die hinsichtlichgewisser Integritätsanforderungen untrennbar sind. Datenbanken müssen vor und nach Ausführung von Transaktionen ineinem konsistenten Zustand sein. Probleme anderenfalls: nicht wiederholbares Lesen, verloreneUpdates, Schreib-Lese-Konflikte
- ACID-Prinzip ? DBMS muss für Transaktionen vier Bedingungen gewährleisten: Atomarität (Atomarity): Transaktionen werden entweder vollständig oder gar nicht durchgeführt. Bei einem Fehler wird ein Rollback durchgeführt. Konsistenz (Consistency): Alle Integritätsbedingungen der Datenbank werden nach der Ausführung einer Transaktion eingehalten. Isolation: Transaktionen laufen isoliert von anderen (potenziell parallelen) Transaktionen ab. Persistenz (Durability): Abgeschlossene Transaktionen müssen alle nachfolgenden Fehler überleben (auch wenn die Daten nur in einem Zwischenpuffer sind).
- Anforderungen an DBMS? Zusätzlich zum ACID-Prinzip gibt es folgende Anforderungen: universelle Verwendbarkeit (für verschiedene Anwendungen undPlattformen) (einfache) Manipulierbarkeit der Daten (Datenänderungen) weitgehende Redundanzfreiheit (außer notwendige Redundanz) Flexibilität der Datenstrukturen Weitere Kriterien für die Beurteilung der Qualität von DBMS: Reaktionszeiten Ressourceneinsatz Mehrbenutzerbetrieb und Zugangssicherung Datenschutz und Datensicherheit Ergänzungstools
- Schlüssel bei Datenbanken? (Primär-)Schlüssel: Attribut(kombination) einer Relation (Tabelle)mit folgenden Eigenschaften: Eindeutigkeit: Die Attribute des Schlüssels identifizieren die Tupel(Zeilen) der Relation eindeutig. Minimalität: Es gibt keine kleinere Attributkombination, die zurIdentifizierung der Tupel genutzt werden kann. Fremdschlüssel: Attribut(kombination) einer Relation, diePrimärschlüssel in einer anderen Relation ist.
- Was ist ein Datenbankentwurf? Datenbankentwurf: Definition der Relationen (Tabellen) derDatenbank und der Attribute in den Tabellen
- Was ist SQL? Structured Query Language (SQL) bedeutendste relationale Datenbanksprache! wesentliche Funktionsbereiche von SQL: Datenadministration: Management von Zugriffsrechten Datendefinition: Definition von Relationen (Tabellen), deren Spaltenund Datentypen Datenmanipulation: Erzeugen / Ändern von Tabelleneinträgen Datenabfrage: Datenbank-Abfrage, d.h. Suche nach Attributen
- Organisationsmodellierung? Ziel: Modellierung der Aufbauorganisation (Organisationsstruktur)eines Unternehmens, d.h.: Organisationseinheiten hierarchische Struktur (Leitungsbeziehungen) personelle Besetzung (Mitarbeiter) der Organisationseinheiten Darstellung statischer Zusammenhänge Modellierungsmethode: Organigramm
- Vor und Nachteile von Organigrammen? Vorteile: Hierarchische Strukturen (z.B. Weisungsbefugnis) sind schnell ersichtlich. Zuständigkeiten können abgebildet werden. Daher vor allem unternehmensintern sinnvoll Nachteile: Es gibt keinen Standard für die Darstellungstechnik (grafischeElemente). Organigramme sind oft sehr umfangreich Aufgrund der Größe ist die Erstellung von Organigrammen ohnegeeignete Software oft sehr aufwändig.
- Anwendungsfalldiagramm? Zusammenfassung mehrerer Aktionen eines Systems zu einemAnwendungsfall (Use Case): Anwendungsfall führt zu einem Ergebnis aus Sicht eines Akteurs Ein Anwendungsfall kann andere Anwendungsfälle nutzen oder auslösen Anwendungsfalldiagramm (gemeinsame Darstellung vonzusammenhängenden Anwendungsfällen) vor allem für statische Zusammenhänge
- Programmablaufplan? Graphische Darstellung der Ablauflogik von Prozessen: Abbildung der Reihenfolge der einzelnen Funktionen Verknüpfung der Funktionen durch:-Reihung (aufeinander folgende Funktionen)-Verzweigung (Entscheidung)-Wiederholung (mehrfaches Durchlaufen einer Reihe von Funktionen solange eine Bedingung erfüllt ist) Ziel: Modellierung einer Abarbeitungsreihenfolge von Funktionen alsBasis für ein Softwareprogramm statische Modellierung von Prozessen
- Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK)? graphische Technik zur Modellierung von Geschäftsprozessen aufFachkonzeptebene nur statische Modellierung der Prozesse Prozesse als Abfolge von: Funktionen (aktive Tätigkeiten) Ereignissen (Auslöser / Abschluss von Funktionen) EPK beginnt und endet immer mit Ereignissen alternierende (abwechselnde) Anordnung vonFunktionen und Ereignissen
- Petrinetz? graphische Methode für die dynamische Modellierung von Prozessen Ziel: Beschreibung der Dynamik bei nebenläufigen (voneinanderunabhängigen, parallelisierbaren) Vorgängen in einheitlicher undexakter Weise Stellen: definieren (passive) Zustände des Systems Transitionen: (aktive) Zustandsänderungen im System Modellierung der Dynamik durch Marken: Marken zeigen den tatsächlichen aktuellen Zustand einer Stelle Marken in Stellen sind Bedingung für die Ausführung der nachfolgenden Transition und werden durch die Transition verändert.
- Was ist ARIS? ARIS: Architektur integrierter Informationssysteme Zielsetzung: ganzheitliche Beschreibung und Analyse derInformationsverarbeitung eines Unternehmens Prozessorientierung (Geschäftsprozessmodellierung) Darstellung in ARIS: Daten-, Funktions-, Organisations- und Leistungssicht(vor allem Darstellung statischer Zusammenhänge) Existierende Verbindungen zwischen diesen Sichten werden in derSteuerungssicht abgebildet (hier auch Darstellung dynamischerZusammenhänge). Dekomposition und Ein-/Ausblenden einzelner Sichten ist möglich
- Informationsmanagement? Informationsmanagement (IM) ist: die wirtschaftliche (effiziente) Planung, Beschaffung, Verarbeitung,Distribution und Allokation von Informationen als Ressource zurVorbereitung und Unterstützung von Entscheidungenbeziehungsweise Entscheidungsprozessen (funktionales IM) sowie die Gestaltung der dazu erforderlichen Rahmenbedingungen(institutionales IM).