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Einführung in die Soziologie (Fach) / Auguste Comte (Lektion)
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- Entstehung der Soziologie 1 - Thema und Gegenstand der Soziologie haben sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen herausgebildet - Soziale Verhältnisse als gottgewollt und unveränderlich --> dadruch kann es keine Soziologie geben
- Entstehung der Soziologie 2 Die Soziologie setzt dort ein, - wo Wirtschafts- und Lebensverhältnisse sich verändern - dass Menschen gesellschaftliche Formen in Frage stellen (Institutionen, Herrschaft)
- Entstehung der Soziologie 3 Versuch, eine "einsehbare Ordnung" in der scheinbar bedeutungslogen Vielfalt der Geschichte zu finden
- Saint Simon - NICHT die Staatsverfassung, sondern die Gesellschaftsordnung steht im Mittelpunkt - Moderne Technik & Entwicklung der industriellen Produktion > schaffe neue Probleme > Chance auf Wohlstand und Fortschritt
- Positivismus - Erkenntnislehre: Vorrangigkeit des Beobachtbaren - E r k l ä r t ist eine beobachtbare Erscheinung dann, wenn eine kausale Verknüpfung mit einer anderen Erscheinung als deren Ursache oder Wirkung aufgezeigt werden kann --> Ziel: Erklärende und prognostizierende Gesetze zu entdecken
- Dreistadiengesetz 1. Stadium 1. Das theologische Stadium (Fetischismus, Polytheismus, Monotheismus) Alle natürlichen Erscheinungen werden als Folge übernatürlicher Kräfte und Wesen interpretiert.
- Dreistadiengesetz 2. Stadium 2. Das metaphysisch-abstrakte Stadium - Zwischenspiel - Einzelwissenschaften bilden sich heraus --> werden zunehmend positiv - orientieren sich am Beobachtbaren - es entstehen weltlich-abstrakte Prinzipien: Vernunft - das Recht wird säkularisiert
- Dreistadiengesetz 3. Stadium 3. Das wissenschaftlich-positive Stadium - alle Wissenschaftensind positiv geworden - Krönung: Soziologie - Erklärung der Natur --> in nachvollziehbaren Beobachtungen Regelmäßigkeiten, Gesetze nachzuweisen
- Zentrale Aussage des Dreistadiengesetzes - Zusammenhang zwischen Entwicklung des Wissens & gesellschaftlicher Gesamtentwicklung - Entwicklung: vorwissenschaftlich --> wissenschaftlichen Denken --> geschichtliche Automatik
- Enzyklopädisches Gesetz - Wissenschaftslehre: Idee eine Randordnung der Wissenschaften, unterscheidung nach dem Grad ihrer Allgemeinheit - Ausgangspunkt: Unterteilung der Wissenschaften in analystische & synthetische 1. Mathematik 2. Astronomie 3. Physik 4. Chemie 5. Biologie 6. soziale Physik 7. Soziologie
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- Idee vom Vorrang des Ganzen vor seinen einzelnen Bestandteilen - Soziale Erscheinungen können nur erklärt werden, wenn sie im Rahmen des übergeordneten Ganzen betrachtet werden
- Statik und Dynamik Ordnung und Fortschritt - Soziale Dynamik - SOZIALE DYNAMIK - beschreibt mit der historischen Methode - die Abfolge von Phasen des Fortschritts - notwendig aufeinander folgenden Stadien der Entwicklung der Gesellschaft
- Statik und Dynamik Ordnung und Fortschritt - Soziale Statik - SOZIALE STATIK - Anatomie einer gesellschaftlichen Ordnung - Studium der Grundbedingungen sozialer Ordnung jeder menschlichen Gesellschaft (Familie, Arbeitsteilung, Hierarchie, Unterordnung)
- Ziel der Entwicklung von Statik und Dynamik, Ordnung und Fortschritt: - Ordnung, in der sich Menschen an die Naturgesetzlichkeit der Gesellschaftsentwicklung hin zum "positiven Stadium" angepasst haben - letzte Stadium: gekennzeichnet durch solidarische&harmonischeBeziehungen zwischen den Mitgliedern der Gesellschaft --> Positiver Endpunkt der Geschichte