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Verfahren der Leistungsdiagnostik (Fach) / Persönlichkeitspsychologische Grundlagen von Tests (Lektion)

Persönlichkeitspsychologische

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  • Von welchem Begriff wandte sich die moderne Psychologie ab und zu welchem hin? Wandte sich vom altehrwürdigem Begriff des "Charakters" ab, hin zur "Persönlichkeit"
  • Wie beschreibt Mummendey (1995) den Begriff Persönlichkeit? Persönlichkeit ist demnach der Inbegriff der individuellen Merkmalsausprägungen eines Menschen.
  • Jedes menschliche Subjekt ist durch eine Vielzahl einzelner Merkmale gekennzeichnet und kann somit wie beschrieben werden? als einzigartige Konstellation von Merkmalsausprägungen eines Menschen.
  • Diese einzigartige Vielfalt von merkmalsausprägungen ist aber für den Diagnostiker nicht von zentralem Interesse.... ... sondern vielmehr sind es die Unterschiede von einzelnen Merkmalen bei verschiedenen Menschen (Frage nach interindividuellen Differenzen)
  • Die Persönlichkeit ist also nach dem eigenschaftspsychologischen Konzept als .... einzigartige und relativ überdauernde Struktur voon Persönlichkeitszügen (Traits) konzipiert.
  • Guilford (1964) postuliert verschiedene Kategorien von traits 7 morphologische (Hautfarbe, Kopfumfang) physiologische (Muskelkraft, Grundumsatz) Bedürfnisse (konstante Wünsche nach Zuständen) Interessen (konstante wünsche nach Betätigungen) Einstellungen ( konstante Haltungen und Meinungen) Eignungen (Fähigkeiten und Fertigkeiten) Temperamente
  • Wie formuliert Eysenck (1953) Persönlichkeit? Perönlichkeit ist die mehr oder weniger feste und überdauernde Organisation des Charakters, des Temperaments, des Intellekts und der Physis des Menschen. Diese Organisation determiniert seine einzigartige Anpassung an die Umwelt.
  • was gehört bei Guillfords Traits zu den leistungsmerkmalen? morphologische (Hautfarbe, Kopfumfang) physiologische (Muskelkraft, Grundumsatz) Eignung (Fähigkeiten und Fertigkeiten)
  • Was gehört bei Eysenck zu den Leistungsmerkmalen? Intellekt Physis
  • Was gehört bei Eysenck zu den Persönlichkeitsmerkmalen? Bedürfnisse Interessen Einstellungen Temperamente
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  • Wieviele und welche Persönlichkeitszüge voneinander abzugrenzen sind, bewegt die Psychologie seit alters her und über alle Modellvorstellungen (Schicht-, Struktur, Faktorentheorie) hinweg. Lösung? eine individuelle Lösung dieses Problems kann dabei meist nur über den theoretischen Hintergrund einer favorisierten Persönlichkeitstheorie oder über Nützlichkeitserwägungen (welche Merkmale sind für eine bestimmte Anforderung relevant) gefunden werden.
  • Minimaldefinition von Herrmann (1976) Persönlichkeit ist ein bei jedem Menschen einzigartiges, relativ überdauerndes und stabiles Verhaltenskorrelat.
  • Was impliziert die Definition von Herrmann? 1) Persönlichkeit bezieht sich nicht nur auf das Handeln und Erleben des Individuumsin konkreten Situationen, sondern auf... .... Dispositionen bzw. Schemata, die für konkretes Handeln und Erleben Bedingungen sind. 2) Diese Dispositionen müssen aber für das Verhalten in konkreten Situationen erfasst und aus ihnen abstrahiert werden. Insofern sind die Dispositionen individuellen Erlebens und Verhaltens als ein Verhaltenskorrelat oder Verhaltenssubstrat aufzufassen. 3) Dieses Verhaltenssubstrat weist für jedes Individuum eine einzigartige Struktur auf, d.h. jedes Individuum ist durch eine besondere Konfiguration von Dispositionen des Verhaltens beschreibbar.
  • Unterschied zwischen Persönlichkeits und Differentieller Psychologie? Während die Persönlichkeitsspsychologie die Gesamtheit der Dispositionen im Auge hat (also eher idiographisch orientiert ist), beschäftigt sicch die differentielle Psychologie mit der intra- und interindividuellen Varation von persönlichkeitsmerkmalen (nomothetischer Ansatz). Also wie entwickelt sich die Intelligenz im Laufe der Kindheit oder wie unterscheiden sich Frauen und Männer im Bezug auf das Merkmal "Aggression".
  • Wie sollte die Disposition individuellen Verhaltens sein? hinsichtlich ihrer zeitlichen Erstreckung sollte sie relativ überdauernd und  stabil sein, d.h. es handelt sich nicht um temporäre und sich häufig verändernde Determinanten des Verhaltens.
  • Welche Merkmale erwiesen sich als besonders stabil welche nicht? Kelley 1955) als sehr stabil erwiesen sich Berufsinteressen (r=0.60) die Persönlichkeitszüge (Selbstvertrauen r=.61, Kontaktfähigkeit r=.47) Intelligenz r= . 78 mittlere Position der Stabiliät Werthaltungen r=.50 Selbstbeurteilung r= 0.39 als sehr instabil erwiesen sich Einstellungen sehr instabil r=.25 vorallem Einstellung zur Ehe r= .06 nach 20 Jahren Einstellung zu Religionsgemeinschaften r=.38