Klinische Psychologie (Fach) / Einführung (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 38 Karteikarten

1

Diese Lektion wurde von janineschneider erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • womit beschäftigt sich die klinische psychologie? psychischen störungen psychischen Aspekten körperlicher Störungen oder Erkrankungen psychischen Krisen augrund extremer Lebenssituationen
  • psychische Störungen Beeinträgichtugen der normalen Funktionsfähigkeit des menschlichen Erlebens und Verhaltens Äußern sich in emotionalen, kognitiven, behaviroalen, interpersonalen und körperlichen Beeinträchtigungen Beispiele: Angststörungen, depression, Zwangsstörung, sexuelle störung, persönlichkeitsstörung, schizophrenie
  • Durch welche Fakotren werden psychische störungen verursacht? psychische, körperliche und soziale Faktoren. Auftreten wird durch normative und gesellschaftliche Prozesse beeinflusst
  • Folgende Kriterien müssen vorliegen damit psychische Störung daignostiziert werden kann: -Devianz (Abweichung von Normen und Wertvorstellung) -Leidensdruck (subjektives Gefühl) -Beeinträchtigung (Bewältigung des Alltags) -Gefährdung (Selbst oder Fremdengefährdung) vielfach stehen diese KOmponenten in Wechselwirkung und sind unterschiedlich zu gewichten
  • Was versteht man unter psychischen aspekten körperlicher erkrankungen ? psychische Vorgänge, die mit Entstehung, prävention, berwältigung, behandlung und rehabilitation somatischer Erkrankungen zusammenhängen
  • psychische Krisen treten häufig bei verarbeitung belastender Lebensumstände auf. Bei psychischen Krisen handelt es sich um psychische Belastungsreaktionen, die durch äußere Umstände ausgelöst werden. Je nach Dauer und Intensität unterscheidet man episodische von chronischen Krisen
  • Welche Bedingungen können für Belastungsreaaktion verantwortlich sein? -psychische Konflikte -soziale Umstände (Misshandlung, Ausgrenzung) -körperliche Fakotren (Behinderung, Erkrankung) -äußere Umstände (NaturkatastropheN)
  • Aufgaben der Klinischen Psychologie Beschreibung, erklärung und ordnung der Störungen (Pathopsychologie)
  • was versteht man unter Pathopsychologie= psycholoigsche Störungslehre. Sie stellt jenen Bereich dar, in dem psycholoigsche Modelle zur Erklärung der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen soiwe psychischer Reaktionen auf somatische Erkrankungen herangezogen werden
  • Klinische Psychodiagnostik: Welche fünf Beiträge soll sie leisten? 1. Erhebung des Ist-Zustandes psychischer Probleme 2. Erfassung der Entstehungsbedingungen (Ätiopathogenese) 3. Festeluung entscheidender Bedingungen für den weiteren Verlauf (Prognose) 4. Ermöglichung der Einordnung der Phänomene und damit der Entscheidung zur Behandlung (Klassifikation und Identifikation) 5. Bereitstellung von Instrumenten zur Evaluation von Behandlungsmöglichkeiten
  • Kontextuelle Bedingungen beeinflussen was? die Identifikation, Klassifikation und Bewertung klinisch-psychologischer Probleme die Ätiologie und Pathogenese psychischer Störungen und Probleme sowie die Organisation, Durchführung und Evaulation von Prävention und Intervention
  • Klinisch-psychologische Interventionen Nach Diagnostik erfolgt Behandlung deren wirksamkeit überprüft wird.  (Evaluations- oder Interventionendiagnostik) Unter klinisch-psycholoigschen Interventionen werden sämltiche Formen professioneller Hilfen zur Veränderung, psychischer aber auch somatischer und sozialer Beeitnrächtigung und Dysfunktion zusammegefasst.
  • Welche Behandlungsformen werden bei psycholoigsche Intervention unterschieden) Kurzfristige Hilfen, Beratung, Krisenintervention, Selbsterfahrungs oder Traingsgruppen, psychologische Behandlung und Psychotherapie.
  • Prävention (psycholoigsche Intervention) umfasst alle Maßnahmen, die versuchen, das Entstehen pathopsychologischer Zustände und köperlicher erkrankungen zu verhindern
  • Therapei (Psycholoigische Intervention= behandelt bereits auftretende psychische Beeinträchtigung
  • rehabilitation (psychologische Intervention) beschäftigt sich mit der sozialen und beruflichen Wiederherstellung psychisch oder körperlich beeinträchtiger Personen mit dem Ziel der bestmöglichen sozialen Integration bzw Lebensqualität
  • Klinisch-psycholoigsche Beratung kurzfristig, klärend, stützend,, führend direktiv, symptomorierntiert, zielorierntiert sowie kontext- und ressourcenorientiert.
  • Was ist Empowerment? (psychologische Beratung) Rückgriff auf Fähigkeiten, Ressourcen
  • Indikationskriterien für psychologische Beratung psychosoziale Krisensutaitonen , unfähigkeit die aktuelle lebenssituation zu bewähltigen
  • klinisch-psychologische Behanldung in wissenschaftlich angelgeten Behandlungspgramm ist nicht nur Erforschung, was das Vorgehen der Behandlung gebracht hat, von interesse, sondern auch wie lange die modifizerte oder neu erarbeitete einstellung anhält und ob dies längerfristig zur lebenszufrideneheit des Betroffenen beitragen kann. Einsatz psycholoigscher Behandlung muss mit psychologisch bekannten und abgesicherten Gesetzmäßigkeiten begründet sein, vorgehen muss hypothsengeleitet erfolgen Psycholoigsche Behandlung ist primär ausgerichtet, beeinträchtige oder fehlende Fähigkeiten aufzubauen. -> betrifft kognitive funktionen wie soziale Feritgkeiten. Problemlösungs- oder Verhaltesnäderung gehört auch dazu. psychologin ist auch in realisierung eingebunden
  • Psychotherapie Interaktion zwischen einem oder mehreren Patienten und einem oder mehreren therapeuten zum zwecke der Behandlung von Verhaltensstörungen oder Leidenszustände, die in einem Konsens zwischen patien und therapeu für behandlungsbedürtig gehalten werden.
  • Welche Grundhaltungen bzw menschenbilder unterschieden wir? Tiefenpsychologisch, humanistisch lerntheoretisch-kognitiv interpersonell
  • Rahmenmodelle. In der Klinischen Psycho unterscheidet man drei verschiedene Basiskonzepte 1. organisch (bestimmt durch forschungsstrategien der Medizin und Biowissenschaft) 2. psychosozial (Sozialwissensachften) 3. biopsychosozail (repräsentiert eine Integration und interdisziplinäre Verknüpfung von biologischen , psychologischen und sozialen Kriterien.
  • Organisches Rahmenmodell Psychische Störungen werden im organischen rahmenmodell als Krankheit definiert und sollen beschrieben und erklärt werden wie somatische Störungen. Modell entstand Anfag des 20. Jhds durch die entdeckung biologischer Ursachen für psychische Auffälligkeiten wie zB Infektionen (zb Syphilis), entzündliche Prozesse, Intoxikationen, Gefäßerkrankunge, Stoffwechselstörunge, traumatische Ursachen..
  • Chrakteristika organischer Rahmenmodelle -Psychische Störungen sind Krankheiten, die begleitenden psychischen Auffälligkeiten werden als Symptome einer zugrunde liegenden köperlichen Ströung aufgefasst -psychische und soziale Faktoren hben sekundäre Bedeutung (Verursachung primär durch organische Defekte - Konzept der Endogenität) - Forschungsmethoden beruhen auf naturwissenschaftlichen Kausalitätsprinzipien - Forschung und Behandlung sind institutionell in medizinischen Einrichtungen verankert. Dieses Modell wurde 1900 von Freud kritisiert. Er nahm psychosoziale Hintergründe als Faktor für psychische Störung
  • Psychosoziales Rahmenmodell Dieses Modell mach psychische und soziale Anteile für psychische Störungen verantwortlich.  
  • Vier Grundannahmen (Psychosoziales Rahmenmodell) 1. Kontinuitätsannahme: zwischen gestörtem und normalem verhalten besteht ein fließender Übergang. Unterscheidung ist nur quantitativ nicht qualitatib. Man orientiert sich an der Häufigkeit bestimmter Verhaltens- und Erlebensweisen 2. Äuivalenzannahme: Bestimmte Gesetztmägikeiten (Lernen , Motivation) haben gleichermaßen Gültigkeit 3. Annahme von Kontextbedingungen: Es besteht eine wechselseitige Beeinflussung von Personen und deren Umgebung. Die Kontextabhängigkeit ist Grund weshalb heute vielfach in der natürlichen Umgebung (Feld) behandelt wird 4. Multikausalitätsannahme: Die Entstehung psychischer Störungen entspricht nicht linearen Ursache-Wirkungs-Zusammenhangs sondern eher einem mehrdimensionalen, klomplexen Bedingsungsgefüge. Ursachen psychischer Störungen sindunterschiedlicher Art: 1. psychisch, sozial, somatisch 2. zeitlcihe Bedeutung 3. relaitve Gewichtigkeit
  • Biopsychosoziales Rahmemodell 1979 versuchte der Psychosomatiker Engel als erster ein system dynamischer sich wechselseitig beeinflussender Einheiten und KOmpontenten zu beschreiben. Dieses Modell wird als hierarchisch aufgebaut vertsanden.
  • Kennzeichen des biopsychosozialen Rahmenmodell Modell geht grundsätzlich von einer Beteiligung biologisch-organischer, psychischer und soziokultureller Faktoren und Prozesse aus Es nimmt komplexe interaktive Kausalbeziehungen an (nicht nur linear) Behandlung erfolgt in interdisziplinär orientierten einrichtugen wie forschung auch
  • Vulnerabilitäts-Stress-Modell (Diathese-Stress-Modell= wie kommt es zum Vollbild einer behandlungsbedürtigen psychischen Störung= personenzentrierte und exteren Faktoren (äußere Bedingungen, wie zb lebensumstände) von Bedeutung, darüber hinaus werden diese Variablen in einem dynamischen Prozess gesehen. -> es kommt zu komplexen Wechselwirkungen zwischen den von außen auf die Person wirkenden Faktoren und dem Einwirken der Person auf die äußeren Faktorn. solche Faktoren werden imdiathese-Stress-Modell berüchstigit, das versucht, sowohl die Entstehung als auch die Aufrechterhaltung von Ströungen zu erklären
  • wie funktioniert vulnerabilitäts-stress-modell (daithese-strss-modell) nach diesem Model werdne psychische Störungen durch aktuelle chronische Belastungen (zb Stress)= ausgelöst und treffen auf die individuell unterschiedliche Veranlagung einer Person (= Diathese, Vulnerabilität, Prädispostion) Die zeitliche Interaktion zwischen prädisponiernden, auslösenden und aufrechterhaltenden faktoren ist schließlich für das Auftreten einer Ströung vrantworltich
  • wie kann stress sein? (diathese-stress-modell) sozia psychologisch biologisch
  • Wie kann Veralnlagung des Betronffenen sein (Diathese-stress-modell) biologisch familiengenetisch kognitiv umweltbezogen
  • Pathopsychologie vs psychopathologie pathopsychologie geht auf hugo münsterberg zurück und ist die psycholoigsche störungslehre, bei der psychologische Modelle zur Erklärung der entstehung und aufrechterhaltung psychischer Störungen , somatische erkrankungen herangezogen werden. Beschreibt eine psychische Störung anhand folgender Paramteter -Symptomatologie, phänomenologie (Erscheinungsweise) -Genese bzw. Pathogenese (Entstehung, Entwicklung) -Ätiologie (Verursachung) -Prognose (Verlauf) -Klassifikation (Einordnung) -Epidemiologie (Verbreitung)
  • Pathopsychologie vs Psychopathologie Psychopathologie orientiert sich am medizinsichen Krankheitsbegriff und ist Teil der allgemeinen Krankheitslehre der Nosologie aufzufassen. geht auf Karl Jaspers zurück. Psychopathologie ist die lehre von den abnormen oder krankhaften Veränderung des Erlebens.  
  • Welche 2 Richtungen werden in der Psychopathologie unterschieden? Deskriptive Psychopathologie: Beschreibung und Ordnung der gestörten Funktiondes des Psychischen (Zb Trauer, Angst) Dynamische Psychopathologie: Interpretation und Beurteilung von normalen und gestörten Beziehungen einzelner funktionen untereinander und in Bezug auf ein Ganzes (Trauer über gescheiterte Liebesbeziehung, Angst vor Verlassenwerden)
  • Systematische Ordnung psychopathologischer Phänomene Affekt-, Antriebs-, Emotions-, Denkstörung, Amnesie, Desorientiertheit, Halluzinationen, Konzentrationsschwäche, Wahn, Zwang.. etc   Die psychologische Perspektive geht vom psychisch Normalen und die medizinisch-psychatrische Pathologie vom psychisch Gestörten aus. Medizinisch ist die Psychopathologie.
  • Was ist Ätiologie? versteht man die lehre von den krankheitsursachen bzw die gesamtheit der faktoren, die zu einer bestimmten krankheit geführt haben