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Einführung in die qualitative Sozialforschung (Fach) / Einführung (Lektion)
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- Was ist empirische Sozialforschung? - empirisch = physisch sensuell erfahrbare Welt da draußen erfahrungsbasiert - Sozial- = Prozesse inner- und intergesellschaftlichen Handelns ihre Vorraussetzungen und Konsequenzen - forschung = auf Erkenntnisfortschritt basiert mindestens graduelle Differenzierung zum Alltagshandeln Beobachterstandpunkt systematisch, intersubjektiv, nachvollziehbar
- Anwendungsfelder der empirischen Sozialforschung (9) 1) Theorieentwicklung 2) Theorietest 3) Politikberatung 4) Medizin 5) Wirtschaft 6) Psychologie 7) Rechtsprechung 8) Planung 9) Sozialarbeit
- Elemente der Methodenlehre (7) 1) Wissenschaftstheorie 2) Erkenntnistheorie 3) Methodologie 4) Erhebungsmethoden 5) Analysemethoden 6) Gütekriterien 7) Forschungsethik
- Methodenlehre als Fach - Soziologie = - Sozialwissenschaftliches Denken = - Ziele - Soziologie = erfahrungswissenschaftliche Disziplin - Sozialwissenschaftliches Denken = Reflexion und inersubjektive Nachvollziehbarkeit von Methoden (Begriffe und Theorien konstruiert, logische Konsistenz überprüfen, auf empirische Phänomene bezogen) ( Daten beschaffen, analysiert, theoretische Aussagen überprüft, neue Hypothesen) - erforderliche Kenntnisse und Fertigkeiten übermitteln
- Arten von Datengewinnung (5) - Befragungen - Ethnographie - Beobachtung - Verhaltensspuren - Experimente
- Arten von Datenanalyse (7) - Statistische Analysen - Sequenzanalysen - Konversationsanalysen - Hermenteutik - Inhaltsanalyse - Einzelfallanalyse - Narrationsanalyse
- Was sind Texte? (5) - menschliche Produkte - Sequentiell organisierte Symbolstruktur - Ausdruck subjektiv gemeinten Sinns - eingebettet in einen kommunikativen Entstehungsprozess - intepretationsbedürftig
- Textinterpretation (3 Schritte) 1) erzeugt, aufbereitet und ausgesucht werden 2) analytische Arbeit stellt diese Texte in einen spezifischen Kontext --> erst in diesem Kontext kommt ihnen ein spezifischer Sinn zu 3) Ergebnis = neuer Text, Interpretation, Fallstudie, Forschungsbericht
- Text = sequentielle Symbolstruktur - Verbindung zu Worte und Sätzen macht den eigentlichen Sinn von Texten aus - Analyse: Sinnstruktur, um auf den Kontext zu schließen
- Text analysieren - aus dem Text heraus eine Struktur zu erarbeiten - es werden Segmente ausgewählt, parapharsiert + zugespitzt - Inhalt der Segmente kategorisieren - Kategorien zueinander in Beziehung setzen
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- Hermeneutik - Kunstlehre des Verstehens - Vertreter: Schleiermacher, Dilthey, Gadamer - Ziel: Überwindung der "hermeneutischen Differenz"
- Hermeneutische Differenz Schrittweise Verringerung der hermeneutischen Differenz durch wiederholte Textinterpretation --> erweitetes Textverstehen
- Hermeneutische Zirkel Vorverständnis -> Textverständnis -> V1 -> T1 -> V2 -> T2