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Kunststofftechnologie 2 (Fach) / Monomere-Polymere-Reaktionen (Lektion)
Monomere-Polymere-Reaktionen Blatt 1 Teil1
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- Nenne 4/6 Vorteile von Polymeren relativ geringe Dichte wiederstandsfähig gegen Chemikalien, Wasser und LM Korrosions- und Witterungsbeständigkeit Isolatoren (Elektro-, Wärme-, Schal-) Preiswert Leicht zu verarbeiten
- Nenne 3 Nachteile von Kunststoffen Begrenzte Wärmeformbeständigkeit relativ geringe Härte und Kratzfestigkeit hoher Wärmeausdehnungskoeffizient
- Definiere: Monomer Verbindung geringer Molmasse, Baustein eines Polymers
- Definiere: Makromolekül Molekül mit M>10000 g/mol
- Definiere: Polymer makromolekulare Verbindung aus Monomeren aufgebaut
- Was versteht man unter fraktionierter Destillation? Verfahren zur Rohölaufbereitung Auftrennen des Rohöls mittels Destillation in schwer und leicht siedende Fraktionen liefert wichtige Ausgangstoffe für die Polymersynthese
- Was ist Naphta? Wie wird Naphta gewonnen? cykloalkanreiches Destillat gewonnen aus der fraktionierten Destillation bei Atmosphärendruck
- Nenne 4 wichtige Monomerbausteine, die aus Naphta gewonnen werden Ethylen, Propylen, C4-Fraktionen, BTX-Aromaten
- Nenne 3/6 der wichtigsten Massenkunststoffe und ihre Monomerbausteine PE: Ethen PP: Propen PVC: Chlorethen PS: Styrol PET: Ethylenterephtalat PUR
- Nenne die 3 grundlegenden Reaktionsarten bei der Synthese von Kunststoffen Polymerisation Polyaddition Polykondensation
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- 3 Eigenschaften der Polymerisation Verknüpfung der Monomere durch Aktivierung der DB Polymerisate besitzen dieselbe elementaranalytische Zusammensetzung wie das einzelne Polymer keine Nebenprodukte
- Was ist die Voraussetzung für eine Kettenwachstumsreaktion? raktionsfreudige, aktivierte Doppelbindungen
- wie können Doppelbindungen zur Kettenwachstumsreaktion aktiviert sein? (3 Punkte) radikalisch ionisch koordinativ
- Nenne 3/5 Polymeren die aus einer Polymerisation hervorgehen PE,PP,PS,SAN,PVC
- Was muss bei der Prozessführung in Reaktoren bei der Polymerisation beachtet werden? stark exotherm --> reaktionswärme muss abgeführt werden um Überhitzung / Zersetzung des Polymers zu vermeiden
- Nenne 3 Polykondensationsprodukte PF PA6.10 PA6.6
- Was ist die Voraussetzung für Stufenwachstumsreaktionen? mindestens 2 reaktionsfreudige funktionelle Gruppen im Monomer vorhanden
- Nenne 3/4 reakionsfreudige funktionelle Gruppe für eine Stufenwachstumsreaktion R-OH Hydroxyl R-COOH Carboxyl R-NH2 Amino R-N=C=O Isocyanat
- Was vesteht man unter koordinativer Polymerisation? Aktivierung der DB durch (Ziegler-Natta oder Metallocen-) Katalysatoren
- Welche Vorteile bringt die koordinative Polymerisation? Taktizität (und damit Eigenschaften) des Polymers kann gezielt gesteuert werden
- Welchen Einfluss hat die Taktizität auf das Verhalten eines Polymerwerkstoffes? räumliche Anordung der Molekülketten innerhalb des Polymers Kristalline ( hohe Festigkeit und Wörmeformbeständigkeit) Bereiche werden durch parallele Anordung von Molekülabschnitten erreicht --> Isotaktizität
- Welchen Einfluss hat die Molmasse auf das Fließverhalten der Polymerschmelze? geringe Molmasse -> geringe Viskosität, da weniger Verhakungen/Verschlaufungen, besseres Abgleiten bei Scherbeanspruchung
- Welchen Einfluss hat die Molmassenverteilung auf die Fließeigenschaften und die Werkstoffeigenschaften? breite Molmassenverteilung --> gut fließfähige Schmelze, da niedermolekularer Anteil als Weichmacher wirkt niedermolekularer Anteil führt zu schlechter Produktqualität, da Bildung von kristallinen Bereichen behindert wird
- In welche 4 wesentlichen Gruppen werden Polymerwerkstoffe unterteilt? Mit Beispiel und Erkennungsmerkmal! Thermoplast - nicht kovalent vernetzt - wiederaufschmelzbar - PE,PP,PS Elastomer - weitmaschig kovalent vernetzt - nicht wiederaufschmlzbar - EPDM Duroplast - eng kovalet vernetzt - nicht wiederaufschmelzbar - PF UP PUR Thermoplastische Elastomere - Copolymerisate oder Blends - EPDM+PP