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Landwirtschaft (Fach) / Ausschnitt Pflanzenernährung Katalog (Lektion)
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- Welche physiklaischen und chemischen Bodeneingenschaften werden durch die Bodentemperatur beeinflusst? Physiklisch: Bodenwasser und & Bodenlufthaushalt, Durchwurzelbarkeit und Bearbeitbarkeit Chemisch: Kationenaustauschkapazität(KAK) und Nährstoffvorrat
- Welche Nährstoffraktionen im Boden unterscheidet man üblicherweise? -fest gebundene -nachlieferbare -Bodenlösung
- Was versteht man unter "Massenfluss" und wie hoch ist der prozentuale Anteil den dieser Prozess für die Anlieferung der Nährstoffe N,P,K bei Getreide beträgt? - Durch Transpiration erfolgt Wasserfluss zur WUrzel. Die Nährstoffe, die in dem Bodenwasser gelöst aufgenommen werden, bezeichnet man als Massenfluss N = 80% P = 6% K = 60%
- was versteht man unter "Diffussion" und für welche Nährstoffe ist dieser Prozess besonders wichtig? - Nährstofftransport durch Konzentrationsgradienten, alsoe eine Verarmung rund um die Wurzel P und K
- Was versteht man unter dem "apparent free space" (AFS)? scheinbar freier Raum, also wassergefüllte Interzellulärräume, Zellwände
- Nennen sie 4 Beispielpaare für echte Ionenkonkurrenz - K+/Rb+ -Ca2+/Sr2+ - So4 2- /SeO4 2- - PO4 3-/AsO4 3-
- Welchen Einfluss hat die Außenkonzentration auf die Selektivität der Ionenaufnahme? Erkären sie anhand des Bsp. K+/Na+-Aufnahme bei hoher Außenkonz geht die Selektivität zurück. Dies ist Nährstoff und Pflanzenabhängig.
- Wie verändert sich die Kalium-Aufnahme bei Applikation unterschiedlicher K-Verbindunge (vergleich K-Chlorid zu K-Sulfat) - Bei niedriger Konz. keine Aufnahme einer best. Verbindung - bei hoher Konz. wird mehr Kalium Cl aufgenommen KCl -> Einfacher Ladungsausgleichniedrige Konz. wenig Aufnahme, hohe Konz. hohe Aufnahmerate
- Wie können Pflanzen eine unausgewogene AUfnahme von Kationen und Anionen ausgleichen? - Durch Aufnahme organischer Anionen -> Solange bis es ein Ausgewogenens Verhältnis gibt - Auf und Abbau org. Säuren: Erhöung der Säuren wenn viele Kationen vorhanden
- Nennen sie die beiden treibenden Kräfte des Xylem-Transports Transpiration und Wurzeldruck
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- Welche Auswirkungen haben eine niedirge bzw. hohe Transpirationsrate auf die Verlagerung von Kalium bzw. Natrium - Kaliumverlagerung von der Außenkonz. abhängig, unabhängig von der Transpiration - Natriumverlagerung stark von der Transpiraton und Außenkonz. abhängig
- Erkären sie die Begriffe "Source" und "Sink" - "Source": Ursprungsort der Nährstoffe bzw. Assimilate (Blatt) - "Sink": Bestimmungsort dieser (Fruckt, Vegetationskegel) -> Nährstoffe fließen immer vom Source zum Sink
- Warum treten K-Mangelsymptome vorwiegend in älteren Blättern auf? Kalium ist gut retranslozierbar und wird von den alten Blättern in die jungen umverlagert
- Erklären sie warum N-Mangel an alten Blättern und S-Mangel bevorzugt an jungen Blättern auftritt - N ist gut translozierbar, wird von den alten in die jungen Blätter verlagert - S hingegen nur mäßig, daher auch Mangelsymptome bei jungen Blättern
- Für welche Nährelemente (!!!) ist die Blattdüngung von besonderer Bedeutung? Für Mikronährstoffe - Kuper (Cu) - Mangan (Mn) - Eisen (Fe)
- Benennen sie 4 Faktoren, die die Nitrat-Reduktion beeinflussen NO3- - Angebot - Eisen/Molybdän - Angebot - Lichtintensität - Blattalter
- Welche 3 Lebensformen der N2 - Fixierer sind ihnen bekannt und wie viel N wird jeweils schätzungsweise jährlich je ha gebunden - symbiose 20 - 400kg - assoziation 10 - 200kg - frei lebend 10 - 80kg
- Erkären sie den Begriff "Biologische Wertigkeit" - Ist ein Maß für die Eignung von Nahrungseiweiß zum Aufbau von Körpereiweiß - Im Prinzip: Anteil von ess. Aminosäuren
- Nennen sie 4 Faktoren, die den Nitrat-Gehalt in pflanzlichen Nahrungsmitteln beeinflussen - Pflanzenteil bzw. Organ - genetische Varianz - Umweltfaktoren (Lichtangebot, Temperatur) - Ernetzeitpunkt bzw., Entwicklungsstand
- Nennen sie 4 wichtige Funktionen, die P in der Pflanze hat - Strukturelement - Energietransfer - Kohlenhydrathaushalt - Photosynthese
- IN welcher Form wird P im Getreidekorn gespeichert und welche Bedeutung hat dies für die Fütterung? - 80% Phytin-P, für diese P-Bindungen haben Monogastrier nicht die entsprechenden Enzyme um dies zu nutzen. Diese Enzyme müssen hinzu gegeben werden. - ca. 20% zelluläres P und anorganisches P
- An welchen Blättern ist K-Mangel zuerst zu sehen und warum? - An älteren Blättern, K ist gut verlagerbar (Phloemmobil) und wird bei Mangel zuerst in die jungen Blätter transferiert. - Junge Blätter und Sprossspitze haben bei der Pflanze vorrang
- Nennen sie 6 Funktionen des Kaliums im pfl. Stoffwechsel - Begleitkation - Atmung - Photosynthese - Enzymaktivierung - Osmoregulation - Phloembeladung
- Wie wirkt sich eine steigende K-Düngung (keine, mittlere, hohe) zu Kartoffeln aus auf Knollenertrag, Stärkegehalt und Stärkeertrag. - Steigende K-Düngung wirkt sich negativ auf den Stärkegehalt aus - Knollenertrag bei hoher K-Düngung bleibt fast konstant - Stärkeertrag fällt bei zunehmender K-Düngung
- Welche Bindungsformen des Schwefels i.d. Pflanze kennen Sie? - SO4 2- -> anorganisches S - R-SO3- -> organisch gebundenes S - R-SH -> org. geb. S Bsp. AS (reduziertes S)
- Welche Unterschiede bestehen im Sulfatgehalt zw. alten und jungen Pflanzen? - Alte Pflanzen haben einen höheren SO4 2- - Gehalt, da bei altern der Pflanze der reduzierte S wieder zu Sulfat zurückoxidiert werden kann.
- Nennen sie 4 wichtige physioilogsiche Funktionen von Schwefel in der Pflanze - Proteinaufbau - Redoxpotential - Aktivierung von Enzymreaktionen - Bindung von Metallen
- Welche Veränderungen werden für den Verbrauch von Düngemitteln in den nächsten 2 Jahrzehnten erwartet? - Düngemittelverbrauch wird isgesamt stark ansteigen - Nachfrage an min. düngemitteln wird steigen - Management und moderen Technik wird die Effizienz der Mineraldünger steigern
- Was versteht man unter einer Input-Output-Bilanz i.d. Ldw? - Eintrag und Austrag an Nährstoffen wird Bilanziert - Ziel ist eine ausgeglichene Bilanz -Zufuhr: - org. DÜnger, Mineraldünger, Erntereste, Eintrag aus Atmosphäre -Abfuhr: Erntegüter, Verluste durch Erosion, gasförmige Verluste
- Erkären sie, warum (!!!) im Weser-Ems-Gebiet der N-ÜBerschuss für ldw. Nutzflächen deutlich höher ist als i.d. Köln-Aachener-Bucht - Weser-Ems: schlechte Böden, Landwirte haben sich auf Viehhaltung spezialisiert. Durch gut ausgebaute Infrastrukturen wurde stark intensiviert. Durch Tierhaltung hoher Anfall an org. Dünger (Gülle, Mist etc), die auf den eigenen Flächen ausgebracht werden, da Nährstoffabgabe teuer ist und dsich die Rentabilität der Viehhaltung verschlechtern würde. Außerdem gibt es Viehahltung ohne Flächenbindung - in Der Köln-Aachener-Bucht gibt es gute Böden, die Landwirte können vom reinen Ackerbau leben. Es gibt kaum Tierhaltung, nur mineralische Dünung, die sehr teuer ist, dadurch wird nur das nötigste ausgebracht
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- Was ist im Düngegesetzt (DüG 2009) geregelt? - Ermächtigung zum Erlass der DüngemittelVO - Regelungen für den Handel mit Düngemitterln - Regelungen für die Anwendung vn Düngemitteln "Gute Fachliche Praxis"
- Was versteht man unter "Segregation" im Zusammenhang mit der Düngerlogistik? - Entmischung des Düngers bei Aufschüttung auf einen großen Haufen - Teilung der Korngrößen (Große rollen nach unten)
- Benennen sie jeweils 3 Vor- und Nachteile der Flüssigdüngung + leichter Umschlag (Pumpfähig) + präzise Ausbringung (Spritzen, Injektion) + Mischbar mit anderen Düngern bzw. PSM - temperaturabhängige Auskristallisation - sehr korrosiv (teilweise) - geringer Nährstoffkonzentration
- Wie können die Nährstoffgehalte in Wirtschaftsdüngern bestimmt werden? Faustzahlen, PC-Programme, Vorort - Analyse, Laboranalyse (LUFA)
- Benennen Sie die N-Wirkung org. Dünger im Anwendungsjahr (Angaben in % der ausgebrachten N-Menge) und unterscheiden sie dabei nach Kulturartgruppen und org. Düngetypen) Gülle: 50-70% in Getreide, 60-90% in Hackfrucht Geflügelkot: 40-50% in Getreide, 70-90% in Hackfrucht Biokompost: 10-20% in Getreide, 10-20% in Hackfrucht
- Benennen Sie Vor - und Nachteile bei der Nutzung von Nährstoff-Bilanzen zur Ableitung des DÜngebedarfs + einfach und preisgünstig + Standortdiffernzeirung möglich - ungenau, da Bilanzgrößen nur geschätz werden - evtl. mit Nährstoffmangel forciert
- Wie ist die Bodenprobennahme für die Untersuchung auf Grundnährstoffe zu gestalten? - Gründland: 30 - 40 Einstiche/ha, 8 - 10cm Einstichtiefe und in der Vegetainosruhe (Okt. bis Feb.) - Acker: 20-25 Einstiche/ha, im Oberboden(bis 30cm) und im Herbst
- Wie ist die Bodenprobennahme für die Untersuchung von Nmin/Smin zu gestalten? 15-20 Einstiche 3 Schichtig: 0-30cm, 30-60cm, 60-90cm Mitte Feb bis Mitte März
- Nennen sie jeweils 2 Vor- und Nachteile für die Nutzung der Pflanzenanalyse bei der Düngebedarfsprognose + Bestimmung kritischer Gehalte in wichtigen Organen + bisherige Wachstumsbedingungen werden mit bewertet - ho her Aufwand - Sorteneffekte nicht mit Berücksichtigt
- Wie wirkt sich ein steigender Nitrat-Gehalt auf die Emission von N2 und N2O aus. - Ein niedriges NO3- Angebot zwingt Bakterien zu dessen vollständiger Nutzung als Elektronenakzeptor - nimmt also mit steigendem NO3- Gehalt Stark ab Bei Steigendem Nitratgehalt im Boden teigt die N-Emmission von N2O und sinkt die von N2
- Welche Maßnahmen zur Verminderung von Denitrifikatons-Verlusten sind ihnen Bekannt? - Konzentration an mineralsichen N möglichst gering halten Nitrifikation hemmen (PIADIN?) Lufthaushalt berücksichten pH optimieren
- Welches sind die wichtigsten 3 Quellen für Ammoniak-Emmissionen? - Mineralldüngeranwendung - Rinderhaltung - Schweinehaltung bei den letzten beiden sind es 40% durch Gülleausbringung und 37% im Stall
- Wovon sind die Ammoniak-Verluste nach der Ausbringung von W-Düngern abhängig? - Von der Art des W-Düngers (NH4 - Anteile) - von der Außentemp. -> je niedriger desto besser - Art der Verteilung (Beim Breitverteiler hohe NH3-Verluste)
- Vergleichen sie NH4-N und NH3-N bzgl. Immobilisierung und Fixierung Ammonium (NH4) kann zu 1/3 fixiert wrden, 2/3 können immobilisiert werden. Nitrat (NH3) kann nur immobilisert werden, jedoch nicht fixiert
- Nahmen sie Stellung zu Der Aussage "Da Weizenkorn durchschnittlich 2% N enthält, wird für einen Ertrag von 9t immer eine N-Düngung von 180kg N/ha benötigt" DIe N-Düngung richtet sich nach der ökonomisch optimalen Düngermenge, diese ist von den Preisen für das Produkt und für den Dünger beeinflusst - Gleiche Erträge können mit unterschiedlichen N-Düngermenge erreicht werden.
- Skizzieren sie eine typische Ertragskurze für Weizen in Abhängkeit von der N-Düngung und erkären sie den unterschied zw. Maximalertrag und ökonimisch optimaler Ertrag Maximalertrag: Der Ertrag der Maximal möglich ist. Es ist nicht der Ertag bei maximaler N-Düngung. Ökonomisch optimaler Ertag: er liegt unterhalb des Maximalertrages und ist vom Weizenpreis und Düngerpreis beeinflusst
- Benennen sie die 3 Verfahrensprinzipien zur Bestimmung der N-Nachliefrung unter Laborbedingungen Inkubationsversuch mikrobiologische Ansätze Extraktonsverfahren
- Bennen sie 4 Methoden zur Ableitung des N-Düngebedarfs anhand des Pflanzenzustandes im Feld - Yara N-Tester -Düngefenster -Nitrat Schnelltest nach Nitsch - Farbkarte nach Früchtenicht
- Beschreiben und beurteilen sie die ANlage eines sog. Düngefesters zur Ermittlung des N-Düngebedarf - Bei der Ausbringung wird auf einer kl. Teilfläche weniger N appliziert (schneller fahren), sobald diese Fläche heller wird erfolgt eine Anschlussdüngung ist sehr einfach durchzuführen, jedoch kann die höhe der Anschlussdüngung nicht abgeleitet werden.
- Beschreiben und beurteilne sie (je 2 Vor- und Nachteile) die Nutzung des N-Testers zur Ermittlung des N-Düngebedarf - Vor der N-Düngung zum Schossen/Ährenschieben wird mit dem N-Tester am jüngsten voll entwickelten Blatt eine Chlorophyll-Messung durchgeführt, ein Dimensionsloser Wert wird ermittelt und anhand von Tabellenwerten kann man die notwendige N-Menge ablesen + gezielte Düngung möglich und kostengünstig - Eichung vers. Kulturen nötig und der Chlorphphyllgehalt ist nicht ausschließlich vom N-Gehalt abhängig (S,P,K ebenfalls)