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Psychoanalyse (Fach) / Abwehrmechanismen 1 (Lektion)
Abwehrmechanismen, symptome schilddrüsenerkr. delegation therapeutische ich spaltung
Diese Lektion wurde von DASCHA erstellt.
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- Rationalisierung Rational-logische Handlungsmotive werden als alleinige Beweggründe für Handlungen angegeben oder vorgeschoben.Gefühlshafte Anteile an Entscheidungen werden ignoriert oder unterbewertet.
- Affektisolierung Fehlen oder Dämpfung eines normalerweise spontan auftretenden Gefühls in einer bestimmten Situation. Ein Patient kennt zwar detailliert seine schwere Krankheit, oder Trauma, weil er sie z. B. durch Lektüre von Fachbüchern studiert und mit dem Arzt ausführlich erörtert hat. Dennoch redet er darüber ohne jede Äußerung von Affekten. Erinnerung da, rationales Wissen auch, aber keine beängstigenden Gefühle. (Trauer - nichtwahrhabenwollen)
- Autoaggression = Wendung gegen das Selbst Aggressive Impulse werden gegen die eigene Person gerichtet und treffen so nicht die Person, der sie ursprünglich galten, um die Beziehung zu dieser Person nicht zu gefährden.Das interpersonelle Feld wird so von Störungen freigehalten, ein interpersoneller Konflikt wird zulasten eines intrapsychischen Konflikts vermieden.
- Intellektualisierung Entfernung vom unmittelbaren konfliktuösen Erleben durch Abstraktionsbildung und theoretisches Analysierenz. B. abstrakte Gespräche über das Wesen der Liebe; Fachsimpeln unter Ärzten oder Therapeuten über schwierige Patienten oder solche, die in ihrem Leid als psychische Belastung erlebt werden, Philosophieren über Dinge, die eine verborgene emotionale Bedeutung für die Person haben
- Therapeutische Ich-Spaltung kein Abwehrmechanismus sondern im psychodyn Setting Vom Therapeuten muss dieselbe Haltung erwartet werden, wie er sie von seinem Patienten erwartet, nämlich die einer therapeutischen Ich-Spaltung. Das heißt, dass sich das Ich in einen beobachtenden und einen erlebenden Teil spalten soll. Der beobachtende Teil dient der distanzierten Analyse von Sachverhalten, der erlebende der mitmenschlichen Anteilnahme.
- Hyperthyreose - Krankheitszeichen Vielfältige allgemeine Krankheitszeichen kennzeichnen eine Schilddrüsenüberfunktion. Die Patientinnen klagen häufig über Gewichtsverlust trotz verstärktem Hungergefühl, Durchfall, Nervosität, Haarausfall, Schweißausbrüche, Herzklopfen und Wärmeempfindlichkeit. vergrößerte Schilddrüse (muß nicht) Nervosität, Reizbarkeit, Rastlosigkeit, Konzentrationsschwäche Zittern Schlafstörungen Hoher Blutdruck, heftiger Puls und zu schneller Herzschlag (Herzrasen); im Extremfall auch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen. Gewichtsverlust trotz guten Appetits Warme, feuchte Haut, Schweißausbrüche, Wärmeunverträglichkeit Haarausfall, brüchige Nägel Durchfall Muskelschwäche, Muskelschmerzen Manchmal dunkle Hautverfärbungen oder weiße Flecken (Vitiligo) Menstruationsstörungen; Verminderung von Libido und Potenz Teigige Unterschenkelschwellungen (Myxödem) bei der Basedowschen Erkrankung Augensymptome im Rahmen der Basedowschen Erkrankung. Dazu gehören: Tränenfluss, Fremdkörpergefühl, Lichtscheu, Druckgefühl (manchmal schmerzhaft), Rötung der Augenbindehaut, Lidschwellung, Hervortreten der Augen (Exophthalmus) und Sehstörungen (oft Doppelbilder) Komplikationen Bei der sogenannten hyperthyreoten Krise ist die Schilddrüsenaktivität hochgradig gesteigert, es kommt zu Symptomen wie Fieber, ungewöhnliche Schwäche und Bewusstseinsstörungen. Im schlimmsten Fall kann Bewusstlosigkeit eintreten (thyreotoxisches Koma). Herz- und Leberschäden sind möglich und es besteht Lebensgefahr. Rasche und intensive Therapiemaßnahmen sind erforderlich.
- Hypothyreose Charakteristisch für eine Schilddrüsenunterfunktion ist ihr schleichender, lang anhaltender Verlauf. Sie verursacht vor allem zu Beginn nur geringe Beschwerden und wird daher nicht selten erst spät erkannt. Bei älteren Menschen machen sich meist nur einzelne Symptome, wie eine erhöhte Kälteempfindlichkeit sowie eine verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bemerkbar – was oft mit normalen, altersbedingten Veränderungen verwechselt wird. Der Mangel an Schilddrüsenhormonen wirkt sich auf verschiedenste Körperorgane, auf unser Nervensystem und auf unsere Psyche aus. Typische Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind: Kälteempfindlichkeit Müdigkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis, Antriebslosigkeit, Teilnahmslosigkeit Verlangsamte Reflexe Gedächtnisschwäche, depressive Verstimmungen Gewichtszunahme und erhöhte Blutfettwerte Muskelschwäche, Muskelsteifigkeit und Schmerzen Kühle und blasse trockene Haut Myxödeme: Teigige Schwellung des Unterhautbindegewebes, vor allem an den Armen und Beinen und im Gesicht. Betroffene wirken „aufgeschwemmt“. Spröde, brüchige Haare, vermehrter Haarausfall Brüchige Nägel Heisere, tiefe Stimme, langsame, verwaschene Sprache Chronische Verstopfung Eventuell ein Kropf (Struma) Flüssigkeitsansammlung in den Augenlidern (Lid-Ödeme) Unregelmäßige Monatsblutung bei Frauen Verminderung des sexuellen Lustempfindens und der Potenz bei Männern Verlangsamter Herzschlag, erniedrigter oder manchmal auch erhöhter Blutdruck. Die Herzkranzgefäße können verkalken und es kann zu einer Herzmuskelschwäche oder einem Herzbeutelerguss kommen.
- Delegation der Auftrag, den jemand an einen anderen erteilt. Nach dem Konzept des deutschen Psychoanalytikers Helm Stierlin, der sich vor allem mit Familien-Therapie befaßt, werden oft Kinder von ihren Eltern unbewußt so beeinflußt, daß sie zu »Delegierten« werden. Diese Kinder drücken dann in ihrem Verhalten die tieferen Erwartungen und Wünsche der Eltern aus, aber auch die Konflikte, die sich zwischen unbewußten Wünschen, bewußtem Wollen und dem Können ergeben. Über das Zusammenleben in der Familie hinaus währt der Auftrag, den ein Familien-Delegierter zu erfüllen hat, etwa indem er etwas erreichen soll, was die Eltern nicht erreichen konnten. In manchen Fällen soll der Delegierte einen Elternteil gleichsam rächen, unter Umständen dessen Recht gegen das jeweils andere Geschlecht nachträglich durchsetzen. Das Konzept der »Delegation« ist eine Art Umkehrung der Begriffe »Identifika tion« oder »Imago«, die die Anerkennung des Elternvorbildes durch das heranwachsende Kind beschreiben, während »Delegation« den aktiven Einfluß der Eltern auf das Kind bezeichnet.
- die 7 klassischen Psychosomatosen nach Alexander 1950 Holy Seven Asthma Arthritis, rheumatoide A. Bluthochdruck - Hypertonie Neurodermitis Colitis ulcerosa Ulcus duodeni - Magen-Zwölffingerdarm--Geschwür Schilddrüsenüberfunktion - Hypertyreose
- ich stützende, supportiv orientierte psychodynamische Therapie vs. Psychoanalyse Ich Stützende ... Nutzung der positiven Übertragung Ressourcenaktivierung Übernahme von Hilfs-Ich-Funktionen gegenüber sitzend Auswahl eines Fokus Th ist aktiver PA: forcierte Widerstandsanalyse Regressionsförderung Übertragungsdeutung liegend keine Antworten, Neutralität
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- ZBKT ccrt =core conflictual relationship Theme “Core Conflictual Relationship Theme”, zu deutsch: ZBKT = “Zentrales Beziehungs-Konflikt-Thema”. Das CCRT-System in ein Instrument, mit dem Übertragungsvorgänge erfasst werden können, mit dem sie symbolisert, verschlüsselt und gemessen werden können. Entwickelt wurde das CCRT-System von Lester Luborsky (1920-2009, Philadelphia). Luborsky war ein amerikanischer Psychoanalytiker und Psychotherapieforscher.
- unterschied introjektion - identifikation internalisierung inkorporation inkorporation ist die vorstufe der introjektion - kind kann noch nicht zw. Subjekt und Objekt unterscheiden Introjektion - für Sozialsierung notwendig - UNBEWUSST - kann auch nicht zur Persönlichkeit passende Inhalte haben- bei Verletzung der Normen treten Schuldgefühle auf -Vorstufe der reiferen Identifikation Identifikation - bewusst - keine Schuldgefühle Internalisierung - KEIN ABWEHRMECHANISMUS sondern psychischer Vorgang - dem ich teilweise bewußte Integration von Normen und Werten und Einstellungen - vom über ich intendiert - mit Persönlichkeit konform - keine Schuldgefühle - kann zb. identisch mit Identifikation mit dem Angreifer sein