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d (Fach) / Diagnostik 5 (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Chrissy90 erstellt.
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- Historische Kontroversen - noch immer aktuell? Kontroversen zwischen quantitativen und qualitativen Forschungsansätzen, in diesem Spannungsfeld werden folgende Positionen diskutiert: Ideographie vs nomothetischer Ansatz Klinische vs. statistische Urteilsbildung Psychometrische vs. projektive Verfahren Quantitative vs. qualitative Verfahren
- 5.1 Idiographie vs Nomothetik Impulse Geht auf Windelbald zurück: Naturwissenschaften arbeiten nomothetisch "allgm. Gesetze aufstellend, die Geisteswissenschaften dagegen idiographisch, "das Einzelne beschreibend" Impulse aus: Phänomenologie Bretanos als die Wissenschaft von den psychischen Erscheinungen (durch äußerungen des psychischen Lebens oder durch innere Wahrnehmung) Phänomenologie verlangt anlaytisch-reflexive Reduktionsschritte Husserls Dilthey " verstehenden Psychologie" (Verstehen als unmitelbares Erfassender Einheit. Erkennen für Naturwissenschaften) - qualitative Unterschiede zwischen Personen - Unvergleichbarkeit durch Einzigartigkeit - extrem individualisierenden Beschreibungen von Einzelindividuen -Diskussion in 30 40er Jahre artet in Weltanschaaungsstreit aus Nomo: liegt cartesianische Wissenschaftsverständnis (Rationalismus) zugrunde
- Hermeneutischer Zirkel basiert auf Naturverstehens durch Zeichendeutung Interpretation sprachlicher Texte das Verstehen und die Interpretation eines Wortes oder Satzes sind immer nur mittels des Gesamtzusammenhangs möglich Interpretation vom Detail zum Ganzen und zurück
- Psychometrische und eine hermeneutische/verstehende Diagnostik - geht darum ob entweder Messen oder das Verstehen als Basismethode der Diagnostik angesehen werden keine kann besser sein Welche Diagnostik ist der jeweiligen Fragestellung und Zielsetzung im Handlungszusammenhang angemessen? Psychometrische und die verstehende Diagnostik stehen in einem Ergänzungsverhältnis je nach Fragestellung
- 5.1.1 Idiographische Methoden gibt es nicht, aber Methoden die dazugehören: Fallstudien und Fallbeschreibungen idiographische Analysen (ipsiative Messungen) Hermeneutik Q-Sort-Technik semantisches Diferenzial projektive Methoden Autobiographien, Fremdbiographien und Psychobiographien
- (Einzel) Fallstudie ( synonyme: Einzelfalldiagnostik und Einzelfallanalyse) Ergebnisse werden qualitativ (interpretativ-hermeneutisch) im Sinner der "Verstehenden Psychologie" oder quantitativ-statistisch im Sinne des Wissenschaftsbegriffs der exakten Natur und Sozialwissenschaften - Ausgangspunkt: eine Untersuchungseinheit - 2 Einzelfallstudien: Piaget: dass wnmg von Kindern schon in ersten Monaten Regeln folgen Wasserkopf debil: Teska wiederlegt IQ bei 6 jährigen 113
- Einzelfalldiagnostik dient dazu: Individuelles Verhalten zu beschreiben zeitliche Abhängigkeitsstruktur zu analysieren um Strukturen zu erkennen psychologischen Prozess kontrollieren zu wollen Wirkung einer Intervention auf einen Prozess zu untersuchen man bedient sich der Replikation um verallgemeinern zu können Komparativen Kasuistik = Verfahren um Ergebnisse aus verschiedenen Einzelfallanalysen zu vergleichen
- Zwei Modelle der Einzelfallanalyse: Hypothesengenerierungs - Modell - Beschaffung von Hypothesen - Ziel: wissenschaftliche Rekonstruktion con typischen handlungsmustern - Gruppendiskussionen, narrative Interviews = Multiperspektivität 2. Sozialreportage-Modell - der Einzelfall genügt sich selbst
- Vor und Nachteile von Fallstudien + bietet Chance eine einzelne Untersuchungseinheit mit verschiedenen Techniken zu behandeln, denn Befunde können direkt aufeinander bezogen werden, wenn das Material von derselben Ueinheit stammt - keine wissenschaftliche Beweiskraft, nicht standartisiert und unkotrolliert, verzerrende Einflüsse offen
- 5.1.1.2 Hermeneutik - Lehre der Deutung und Interpretation von Texten - Grundprinzip: hermeneutischer Zirkel - Dilthey: die natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir hermeneutisches Verstehen als empathisches Nachvollziehen und sich hineinversetzen - Sozialwissenschaftliche Varianten fordern eine Rekonstruktion von Bedeutungsstrukturen durch Textanalysen und das Heranziehen weiterer Materialien sowie die dialogische Auseinandersetzung mit den Beforschten
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- 5.1.1.3 Ipsiative Messung - wenn Testwerte nicht von Individuum zu Individuum verglichen sondern wenn die Messwerte nur innerhalb der bei einem PB vorliegenden Messwerte vglb sind - vgl über Mittelwert bei normativen Messung -Maßstab ist Individuum selbst / bei Gruppennormativen Diagnosen = Referenzgruppe - Leistungsbeurteilungen sowohl ipsiativ wie gruppennormativ
- 5.1.1.4 Q-Sortierung - durch Zustand der Inkongruenz, dass psychische Fehlentwicklung maßgeblich erhöht - Inkongruenz ist die unter Umständen vorhandene Diskrepanz zwischen dem Erleben des Organismus und dem bewussten Selbstkonzept -Rogers verwendte die Q-Sortierungs-Methode ( Q-Sort) als diagnostisches Messverfahren zur Erfassung von Inkongruenz und zur Überprüfung des Erfolgs in der Gesprächspsychotherapie - Diskrepanzmaße als Selbstwertschätzung interprtiert ( zwischen Ideal bild und Realbild) - 28 Items, relativ schnell ausfüllbar, übersichtlich
- 5.1.1.5 Semantisches Differenzial (Polaritätsprofil, Eindrucksdifferential) - zur Messung beliebiger sprachlicher oder nichtsprachlicher Stimuli - Typ Likert Skalen - eingestetzt bei Emotionen, Motivation, Einstellungen etc
- 5.1.1.6 Psychobiographie - unter psychobiographische Diagnostik, Psychobiographie oder Pathographie = Analyse des Lebenslaufs bekannter, im Lichte der Öffentlichkeit stehender oder gestandener Personen durch psychologische Diagnostiker - Freuds" studie über Leonardo da vinci" als erste Psychobiographie, schreib auch über Moses - Erikson bei "Mahatma Gandhi" auf nur einen Lebensabschnitt, "Martin Luther" - durch systematische Analyse von Schriften, Dokumenten und Filmen -es wird versucht die Problematik des beurteilten Pb nachträglich zu klassifizieren - Coping: Bz. für vorwiegend kognitive Strategien der Auseinandersetzung mit Stressoren und belastenden Situationen - spielen bei biographisch orientierten Interviews auf berufspsychologischen und klinisch psychologischen Gebiet eine rolle - in der psychologischen Biographik stehen einzelpersonen im Mittelpunkt, oft praktische Zwecke
- 5.1.1.7 Projektive Verfahren (Persönlichkeits-Entfaltungsverfahren) - niedrige Objektivitäts, Reliabilitäts und Validitätskoeffizienten - Leichner: nicht gerechtfertigt der Verzicht, da projektive Verfahren Infos liefern, die durch strukturierte Tests nicht zu gewinnen sind - durch projektion können von außen infos aufgenommen, nach innen hinzugenommene infos wieder nach außen gebracht ( nachdem durch mentale Prozesse verarbeitet wurden) - Ausdruck Kreativität, Möglichkeit der Aufgabenbewältigung
- Projektive Verfahren klassifiziert nach dem Psyndex Projektive-Zeichentests Projektive-Spieltests Projektive-verbal-thematische-Verfahren Projektive-Fabrtests Projektive-Formdeuteverfahren Graphologische-Verfahren Sonstige-Projektive-Verfahren
- 5.1.1.7.1 Projektive Zeichentests - stellen Probanden die Aufgabe vorgegebene Themen zeichnerisch darzustellen - Baum-Test von Koch - Familie in Tieren(thematisch) von Brem-Gräser ( Erziehungs und Schulberatung) Bei graphischen Gestaltungstest 2 Formen: athematisches (inhaltliche Freiheit) thematisches Zeichnen (vorgegebene Aufgabe bearbeiten) - man nimmt an, dass bei Kindern im Spiel mehr unbewusste Wünsche zum Ausdruck kommen als verbal - jedoch null-objektivität, reliabilität und validität
- 5.1.1.7.2 Projektive Spieltests Sceno-Test ( Gerhild von Staabs) - zur Erfassung unbewusster Problematiken - die vorgeschichte zu erhellen, wo seelische Probleme sind - ein Bild der Gesamtstruktur der Versuchsperson ermitteln - braucht aber weitere Beobachtungen - ab 3 Jahre - müssen aufbauen und sagen wenn fertig sind
- Wichtigste Fragen beim Sceno-Test Wer hat es am besten? Wer hat es am schlechtesten? Welche Rolle (Mensch oder Tier) würdest du übernehmen, wenn die Szene echt wäre?
- Sceno - Test Deutungsbeispiele 2 Ansätze: szenischen Verstehens (intuitiv) und mechanistisch-analytisch (Figuren, symbolische Bedeutung) Deutungsbeispiele: -Spagat: Sexualproblematiken - Hemmungen: zögerlicher Aufbau, Umbau - Inadäquate Mutter-Kind Beziehung: Mutter im Liegestuhl, während kind am tisch sitzt
- 5.1.1.7.3 Projektive verbal-thematische Verfahren - Probanden müssen zu mehrdeutigen Bildern Geschichten erzählen, die Themen spiegeln die Persönlichkeit des Probanden wider - TAT von Murray - aus 31 Tafeln ( inkl einer leeren), meist 2 oder mehr Personen, in mehrdeutigen Situationen - 2 Sitzungen a 10 bilder, wichtig auch wie sie sich verhält - Ziel: unbewusste Tendenzen wie Wünsche, Ängste, Konflikte, Abwehrmechanismen aufzudecken
- 5.1.1.7.4 Projektive Farbtests Lüscher Farbtest (1947) Farbpyramidentest (Heiss und Halder) - Die Grundfarben: Blau (Zufriedenheit), Grün(Selbstachtung), Rot(Selbstvertrauen) und Gelb(innere Freiheit) repräsentieren die vier Selbstgefühle - spiegeln Charakter wider - wollen die Farben in ein ausgeglichenes Verhältnis bringen und somit Psyche Farbpyramidentest (Heiss&Halder) - Annahme, dass Beziehungen zwischen Farbe und Affektivität bestehen und dass einzelne Farben eine spezifische psychische Wirkung haben - geeignet um Bild der Affektstruktur zu entwerfen
- 5.1.1.7.5 Projektive Formdeuteverfahren Rorschach - Proband muss unstrukturiertes Material und berichten was er wahrnimmt z.Bsp: Rorschach- Test ( in seinem Buch "Psychodiagnostik) - vorläufer; da Vinci ( er von Boticelli) - man braucht: umfassene psychologische Allgemeinbildung, -Kentnisse auf dem Gebiet der Charakterologie, -der psychologischen Typenlehre, -der Kinderpsychologie, -der medizinischen Psychologie, der theoretischen und klinischen Psychiatrie - es wird gefragt: was könnte es sein? - Pausen, Lokalisierung der Tafen, Testdauer etc. wird vermerkt
- Klassifizierung Rohrschachs der Tafeln 4 Gesichtspunkte: Erfassungsmodus bzw. Lokalisation ( Deutung auf Ganzes, Detail, Zwischenraum) Erlebnismodus bzw. Determination ( Durch Form, Farbe, Bewegung) Inhaltsaspekte ( Menschen, Tiere, innere Organe, Essen) Originalität ( Vulgärantworten bzw. Original-Antworten)
- Verrechnung vom Rorschach Verrechnung: zu einem "Psychogramm": Antwortanzahl, Sukzession der Erfassungsmodi, Erfassungstypus auffällige Reaktionen danach inhaltlichen Merkmale der Deutung auf der Grundlage der tiefenps Theorien interpretiert erhebt anspruch pathologische Einstufung zu leisten - klassische rorschach zu Utnersuchung des Zshgs zwischen Intelligenz und Phantasie konzipiert - 2 größere Schulen entwickelt: Bohm und Klopfer
- Hotlman- Inkblot Technik ( Projektives Formdeuteverfahren) - modifizierte Rorschach: Erhöhung der Tafenl auf 45 Reduktion der Antwortzahl, eindimensionale Merkmalsskalen - HIT liegt in 2 Parallelformen vor - Gütekriterien unbefriedigend - vorteil (R): Proband kann icht vortäuschen - Kritik: lange Einschulung und komplizierte Auswertung und Interpretation
- 5.1.1.7.6 Ein Graphologisches Verfahren (Schilling) - Marburger Graphomotorische Übungen von Schilling
- 5.1.1.7.7 Sonstige Projektive Verfahren - Symbolon Personality Profile - Methode zur Personal- und Organisationsentwicklung dar - Welches Porträt ist am sympathischsten / Unsymp
- 5.1.1.8 Zusammenfassung Hauptproblem projektiver Verfahren: Willkürlichkeit von Auswertung und Interpretation, -> ungenügende Gütekriterien, könnte bald nach kriterien wie hermeneutischen und inhaltsanalytischen Zugehensweisen erfolgen meiste Akzeptanz als Hypothesen generierendes Instrument Chance: Erlebens und Verhaltensanteile werden manifest gemacht, die der Proband bewusst nicht benennen kann oder will Die Grenzen projektiver Verfahren karmiert die Forderung zwischen signierter Deutung und dahinter stehendem Merkmal ene valide Beziehung anzugeben; bisher hat Zshg hypothetischen Charakter Deutungsmacht des Diagnostikers ( weiß was der Proband weiß und auch was er nicht weiß)
- Nomothetische/psychometrische Untersuchungsmethoden - möchten die Erlebens und Verhaltenskorrelate mit intersubjektiv kontrollierbaren Methoden untersuchen, und können auch in diesem Bereich allgemein gültige Gesetze postuliert werden - sie erschaffen Beschreibungssysteme, mit denen individuelle Ausprägungen von Personen gemessen werden können Ziel: erfassbare Unterschiede zu erklären Subjektive Tests Objektive Persönlichkeitstests objektive Tests psychophysiologische Methoden Experimente
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- 5.1.2Nomothetische / psychometrische Untersuchungsmethoden - möchten die Erlebens und Verhaltenskorrelate mit intersubjektiv kontrollierbaren Methoden untersuchen, und können auch in diesem Bereich allgemein gültige Gesetze postuliert werden - sie erschaffen Beschreibungssysteme, mit denen individuelle Ausprägungen von Personen gemessen werden können Ziel: erfassbare Unterschiede zu erklären Subjektive Tests Objektive Persönlichkeitstests objektive Tests psychophysiologische Methoden Experimente
- 5.1.2.1 Subjektive Tests ( Fragebogenverfahren) -Persönlichkeitsfragebogen = Vorform eines Persönlichkeitstests - zur Erfassung von P. eigenschaften - Art Selbstbeurteilung - Antworten stehen in geprüften Zushg zu einer psychologisch bedeutsamen Aussage - werden verborgene P.merkmale erfasst
- 5.1.2.2 Objektive Persönlichkeitstests -wird gegenüber den subjektiven Tests und den physiologischen Messverfahren abgegrenzt -Undurchschaubarkeit des Messprinzips - zur Messung der Persönlichkeit, erfassen unmittelbar das Verhalten eines Individuums in einer standardisierten Situation, übliche Gütekriterien - Fragebogenverfahren, experimentelle Anordnung, apparative Verfahren und psychophysiologische Messungen sind Objektive Test wenn Undurchschaubar sind - Downey erstellte Willensprofile -einzelne Konstrukte wurden mit hilfe "Objektiver Tests" erfasst: Autoritarismus, Dogmatismus, Locus of control, Sensation seeking und Repression.sensitation sowie Interferenzneigung( Stroops) und Feldabhängigkeit Praktisches Beispiel für Objektiven Test: - Rückwärtsschreiben ( rigidität, felixibilität)
- 5.1.2.3 objektive Tests ( Leistungstest) - Testsystematik von Rolf Brickenkamp ( Handbuch psychologischer und pädagogischer Tests) folgende Klassifikation: Gruppe1: Leistungstests 1.1 Entwicklunstests 1.2 Intelligenztests 1.3 Allgm leistungstests 1.4 Schultests Gruppe 2: Psychometrische Persönlichkeitstests: 2.1 Persönlichkeits-Struktur-Tests 2.2 Einstellungs- und Interessentests 2.3 Klinische Tests (Fragebogen, Intervies, sonstige klinische Verfahren) Gruppe 3: Persönlichkeits-Entfaltungsverfahren 3.1 Formdeuteverfahren 3.2 Verbal-thematische Verfahren 3.3 Zeichnerische und Gestaltungsverfahen - ökonomischer Vergleich von Tests möglich
- 5.1.3 Zusammenfassung Geisteswissenschaftliche Orientierung: Idiographie Ziele: suche nahh dem Einmaligen und Unverwechselbaren, Forderung nach Konkretheit und Ganzheit Naturwissenschaftliche Orientierung Nomothetik Ziele: Suchen nach allgm gültigen Gesetzen und Regeln, Verallgemeinerung über alle Menschen, um zentrale Dimensionen zu finden
- 5.2 Klinische/kasuistische versus statistische Urteilsbildung - Jede diagnostische Tätigkeit endet damit zusammenfassende Aussagen über den untersuchten Sachverhalt zu machen = - Urteilsbildung ( Verdichten von Einzelinformationnen zu einem Gesamturteil) - ein Prozess, innerhalb dessen der Diagnostiker die ihm zunächst vorliegenden Daten aggregierten Datum reduziert um es diagnostisch oder prognostische zu nutzen
- Klinischer Urteilsbildung (Meehl) - Prozess der Datenkombination erfahrungs und intuitionsgesteuert erfolgt - und nicht unter Zuhilfenahme expliziter und validierter Regeln - klinisch ist am Einzelfall orientierte Vorgehensweise = kasuistisch ist treffender - durch mechanistische Datenbehandlung gekennzeichnet, dh. einzelne diagnostische Informationen werden nach expliziten Regeln gewichtet
- Kontroverse kasuistischer u nd statistischer - Auseinandersetzung um die angemessenste Strategie bei Prognosen, setllt Monographie - Clinical vs statistical prediction: A theoretical analysis and a review of the evidence von Paul Meehl - in 11 Untersuchungen( von 20 ) war die statistische Untersuchung der klinischen überlegen
- 5.2.2 Vergleich der Datengewinnung und kombination nach Jack Sawyer klinische gegenüber mechanischer Messung - nur unter Berücksichtigung der verwendeten Daten, kann man Vergleiche ziehen ( er unterschied zwischen klinischen und mechanischen Daten) - klinische gegenüber menchanischer Messung: das steht an erster Stelle, dann klinische vs statistischer Vorhersage - eindeutige Überlegenheit der statistischen Datenkombination - dreierlei weise: klinisch, mechanisch oder beides
- Gewinnung von klinischen und mechanischen Daten klinische Daten werden auf informell subjektiven Weg ( Explorationen oder Beobachtungen) mechanische Daten bei Verwendung von Verfahren bei denen Aufzeichnung, Auswertung und Interpretation standartisiert
- Interpretationen der Kombinationen nach Saywer K 1 : Rein klinisch - klinisch gesammelte Daten, klinisch kombiniert K2: Profil-Interpretation: mechanish gesammelte Daten, klinisch kombiniert K3:Klinische Komposita: beide Arten von Daten - klinisch verknüpft ( häufigste) K4:Rein statistisch K5: Merkmals-Ratings: klinisch gewonnene Daten - mechanisch kombiniert K6: Mechanische Komposita: beide Arten von Daten - mechanisch verknüpft 5& 6 im Hinblick auf die Prognosegüte überlegen, möglichst beide zu erheben
- Vertreter des kasuistischen Ansatzes: Holt und Luborski, erkläre warum sawywer schlechte ergebnise bei klinische hatte - Klinikert müssen mit vorhandenem Material auskommen - müsser ihre Urteile oft ad hoc erstellen - Störvariablen können klinische Urteile beeinflussen
- Delhees beschäftigt sich mit Unterschieden zw guten und schlchte Beurteilern - die richtigkeit des Urteils über andere, verhält sich umgekehrt proportional zur subjektiven Sicherheit beim Urteilen
- Urteilstreffsicherheit von Psychologen ( Taft) Naturwissenschaftler und andere besser in der LAge zu beurteilen Kurse verbessern Fähigkeit nicht
- 5.2.3 Die güte von Begutachtungen im medizinischen Bereich und in der Psychotherapie (d.h medizinische Entscheidungssituationen im Gesundheitswesen) Artikel: Die röntgenmorphologische Gestalt symptomatischer Verkalkingen bei Tendinosis calcarea der Schulter in Deutschland Prüfverfahren od Durchführung und kostenübernahme gewährleistet wird K-Koeffizient von Fleiss
- 5.2.5 Zusammenfassung klinischer und statistischer Daten Unterschiede zw. statistischer und klinischer Urteilsbildung Statistischer: Wenn Daten quantifiziert vorliegen und ihre Kombination auf einem ausformulierten Algorithmus beruht Versuch, Regeln die bei Gruppen gewonnen wurden auf den individuellen Fall anzuwenden Klinischer: wenn quanti und quali vorliegen und ihre Kombination auf dem Fachwissen, der erfahrung, der Intuition des Diagnostikers, ohne Regeln Immer dann wenn für ein Problem Algorithmen sind und quanti dann statistisch
- 5.3 Vergleich Test vs Exploration Wellek: entscheidend intuition Mensch besteht aus Persönlichekit und Ganzes undeutsch: Exploration die mit psychologischer Sachkunde vorgenommene nicht-standartisierte mündliche Befragung P. des Meschen geht auf einzelne messbare Eigenschaft reduziertbar und dass einzelne P.mermale mit Tests gemessen werden können Heute: wird abgewägt ob eher Testverfahren oder Exploration oder beides
- Entstehungsbedingungen von tests Tests sind in der naturwissenschaftlichen experimentellen Psychologie verwurzelt, wie bei Experimenten: quantitative Aussagen Exploration: eher psychiatrische und geisteswissenschaftliche Tradition
- Theorien Tests: liegen häufig Traittheorien zugrunde ( rel stbile Eigenschaften) Exploration:charakterologischer, ganzheitlicher oder tiefenpsychologischer Ansätze
- Methodologien Eysenck:Theorie als hypothetisch-deduktives System mit genau operational definierten Begriffen es erlaubtempirisch überprüfbare Prognosen Wellek:Phänomenologie: Lehre die Bewusstsein-Phänomene rein als solche beschreibt basiert auf Philosophie der Wesensschau von Husserl und Gestaltpsychoogie der Berliner Schule ( Deskriptionen von psychischen Strukturen)