20
Agrar (Fach) / LBL (Lektion)
Landwirtschaftliche Betriebslehre
Diese Lektion wurde von Melisande09 erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- Besonderheiten landw Produktion -Witterung/Klima -Boden, Güter, Struktur, Vorräte -Politik -Jahreszeiten -organische Produktion -oftmals geringe Angebotselastizität
- PMK Produktionsmöglichkeitenkurve, Transformationskurve -nur effizient was auf der Kurve liegt -welche Outputs? -optimale Produktionsrichtung
- Isoerlösgerade -der optimale Punkt ist in beiden Richtungen gleich gut -----------> was wir gewinnen, ist genauso gut, wie das was wir aufgeben = Güteraustauschbar
- DVK DTK Herleitung zeichnerisch! :-P
- Zahlungsebenen -Einzahlungen, Auszahlungen -Ertrag, Aufwand -Einnahmen, Ausgaben -Leistungen, Kosten
- bei einer Kostenfunktion (auf klassischer Produktionsfunktion) -DVK u DTK haben einen u-förmigen Verlauf -GK schneidet beide DK-Kurven in ihrem Minimun -die DVK und DTK nähern sich mit steigender Produktionsmenge an allgemein gilt: - PS liegt dort , wo GK und DVK sich schneiden - GS dort, wo GK und DTK sich schneiden BSP. : 1Bauer hat folgende Kosten der Milchproduktion: DVK =23cent/kg DFK= 19cent/kg = DTK = 35 cent/kg
- Isoquante beschreibt den geometrischen Ort aller Faktormengenkombinationen x1,x2, die zur selben Produktion führen Eigenschaften: 1.je höher die I liegt, desto höher der Ertrag 2. I dürfen sich nicht schneiden 3.die Steigung der I wird als GRS bezeichnet 4. GRS ist idR abnehmend
- GRS beschreibt, wie viele Einheiten von Faktor x2 eingespart werden können, wenn man die Einsatzmenge von x1 um eine Einheit erhöht und der Ertrag konstant bleiben soll. = negative Steigung der Isoquante = - dx2 / dx1 bei gwinnmaximierende Faktoreinsatzmengenkombi
- Isokostengerade der geometrische Ort, an dem alle Faktorkombinationen von x1 und x2 zu dem selben Kostennniveau führen. Auf den Geraden herrschen immer die selben Kosten, nur die Ausgangspunkte sind unterschiedlich
- optimale Aufwandszusammensetzung = gewinnmaximierende Faktoreinsatzmengenkombi unter Annahme konstanter Erträge muss der Produzent einen Faktor so lange durch den anderen ersetzen, bis die Einsparung durch den Verzicht des einen Faktors größer ist, als die Mehrkosten durch die Ausdehnung des anderen Faktors. Das Optimum ist dann erreicht, wo die marginale Kostenersparnis gleich den marginalen Kosten ist. k1 ist die 1.steigung= -p1/p2 k2 2.Steigung= -p2/2*p2
- Anzeige
- Abschreibungsschwelle bei Maschineninvestition Zeit N, Lebensleistung n, zB ha Druschfläche Abschreibungsschwelle AS= n/N ->jährliche Leistung 1.bei einer Nutzung oberhalb der Schwelle, ist die Abschreibung variabel, also lestungsabhängig 2.unterhalb der Abschreschwelle ist sie fix und bindend, also zeitabhängig 3.Abschreibung oberhalb der AS führt zu höheren jährlichen Gesamtkosten der Investitionen, gleichzeitig aber zu geringeren Kosten je Einheit (ha) Defini: Abschreibungen = kalkulatorische Kosten, stellen keine Ausgaben dar! ->spiegeln Wertverlust langfristiger Investitionsobjekte wieder ->außerplanmäßige AS, durch unvorhersehbare Ereignisse: z.B. Gebäude brennt ab, Lagerbestand verdirbt....
- Tilgungsdarlehen =am kostengünstigsten jährlich gleichbleibende Tilgungsbeträge abnehmende Zinsen
- Annuitätendarlehen jährlich gleichbleibender Kapitaldienst abnehmende Zins, zunehmende Tilgungsbeträge AF= qhochN*qminus1 / qhochNminus1
- Rückzahlungsdarlehen jährlich konstante Zinserträge, im letzten Jahr Tilgung
- Risiken Unternehmensplanung -Produktionsrisiko (Klima, Tierseuche) -Marktrisiko (Preisinstabilität) -Politikänderungsrisiko (z.B. Abschaffung Subventionen) --> Umweltzustände: Eintrittswk relativ bekannt --> Tierseuchen, Feuer: absolut unbekannt SIEHE RISIKOINVESTITIONSPLAN
- Risikoinvestitionsplan -Umweltanalyse : Standorteigung, Betriebsleiterqualifikation -Einplanung von Sicherheitmargen : Kosten höher, Leistungen niedriger -Sensitivitätsanalyse: mehrere Rentabilitätsrechnungen durchführen mit verschiedenen Varianten! -Risikosimulation
- Sicherheitsäquivalent SÄ als der risikolose Gegenwert eines Ereignisses mit unsicherem Ausgang! SÄ < E risikoscheu SÄ > E risikofreudig SÄ = E risikoneutral
- Standweide schonen den Boden und die Pflanzendecke, da die Tiere sich auf der Fläche verteilen. Geringer Ertrag, Anpassung des Futterangebots schwierig, wenig Arbeit
- Portionsweide 1-2mal tägliche Zuteilung neuer Weidefläche durch variablen Zaun. Kann im Herbst zu Schäden an der Grünlandnarbe führen, viel Arbeit
- Umtriebsweide Unterteilung der Weidefläche in mehrere Schläge, die nach einer bestimmten Zeit gewechselt werden, Stallnähe