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Einführung in die Volkswirtschaftslehre (40501) (Fach) / 02_Ideengeschichte der Volkswirtschaftslehre (Lektion)

Dieser Bereich wurde in der Vergangenheit an der Fernuni Hagen regelmäßig abgeprüft. Hier musst du ein paar Namen auswendig lernen und den geschichtlichen volkswirtschaftlichen Ideen zuordnen.

Diese Lektion wurde von peregrino erstellt.

Lektion lernen

  • Scholastik (Thomas von Aquin) Mittelalter geprägt durch feudalistische Gesellschaftsstrukturen und hohen kirchlichen Einfluss Hauptthemen:Zinsnahme und Preisgerechtigkeit  
  • Merkantilismus (Locke, Colbert, Petty) 17. Jahrhundert Entstehung erster industrieeller Produktionsstrukturen Hauptthema: Die Erzielung eines außenwirtschaftlichen Überschusses erhöht den nationalen Reichtum
  • Klassik (Smith, Ricardo, Say) 18. Jahrhundert (um 1776) erste Darstellung der Zusammenhänge der Wirtschaft anhand Wirtschaftswachstum, Preisbildung und Einkommensverhältnissen Kerngedanke: die Verfolgung des Eigennutzens jedes einzelnen führt schließlich zu einer Maximierung des Gesamtwohls  
  • Marxismus (Karl Marx, Friedrich Engels) 19. Jahrhundert Marx entwickelte die Vorstellung, dass das kapitalistische System durch Revolution abgeschafft wird
  • Neoklassik (Walras, Marshall) "marginalistische Revolution" Grundgedanke der Neoklassik: jedes Wirtschaftssubjekt handelt rational und maximiert seinen Nutzen unter den gegebenen Nebenbedingungen die Neoklassiker untersuchten, wie sich die Zielgröße ändert, wenn sich einige Bestimmunsgrößen "marginal" ändern
  • Keynanismus (Keyn, Hicks) Grundlage der Betrachtung: kurzfristig unflexible Preise, die dazu führten, dass der Markt nicht von allein ins Gleichgewicht kommen konnte - das führte zu Unterbeschäftigung Kernaussage: auch bei Unterbeschäftigung kann es zu einem Gleichgewicht kommen
  • Neoklassik (Lucas) Der Markt - sofern nicht durch staatliche Eingriffe behindert - bereinigt Ungleichgewichte ausreichend schnell von allein
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