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BWL 1 (Fach) / Unternehmensführung (Lektion)
Einführung in die Unternehmensführung
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- Begriff der Unternehmensführung röm. manus: Hand ; managere: Hand anlegen, gestalten Management als Institution = eine Person oder Gruppe von Personen, die mit Anweisungsbefugnissen betraut ist Management als Funktion = ein Komplex von Tätigkeiten und Aufgaben zur zielgerichteten Führung & Gestaltung arbeitsteiliger Systeme.
- Definition: Management (Unternehmensführung) Management ist die zielgerichtete Führung und Gestaltung arbeitsteiliger Wirtschaftsorganisationen mit Erwerbsinteresse.
- principles of scientific management - Trennung von Planung und Ausführung - Kontrolle der Ausführung durch das Management - funktionale Gliederung der Organsitation sowie auch der Vorgesetztenaufgaben ("Funktionsmeistersystem") - leistungorientierte Lohndifferenzierung ("Akkordlohn")
- Dimensionen der Unternehmensfühtung - Normatives Management ( Unternehmensverfassung, Ziele, Visionen, Unternehmenskultur ) Vorgabe eines wertebezogenen Handlungsrahmens = Aufbau unternehmerischer Legitimations- und Verständigungspotentiale - Strategisches Management ( Stratgien, Systeme, Strukturen ) am normativen Management ausgerichtete wettbewerbliche Steuerung = Aufbau nachhaltiger Wettbewerbsvorteile - Operatives Management (Maßnahmen) maßnahmeorientierte und messbare Umsetzung der o.g. Vorgaben = Einsatz effizienter Abläufe und Techniken
- General Management inhaltsleere, funktionsübergreifende Steuerung des Systems mittels geeigneter Steuerungsprinzipien und -instrumente ("Überdisziplin") Grundfunktionen: - Planung - Kontrolle - Entscheidung
- Managementfunktionen nach WEIHRICH/KOONTZ (1993) (die normative Sicht) - Planung - Organisation - Personaleinsatz - Führung - Kontrolle
- POSDCORB - Klassifikation nach Gulick 1937 (die normative Sicht) Planning: Vorwegnahme dessen, was zu tun ist und wie es zu tun ist Organizing: Errichtung einer formalen Autoritätsstruktur, die sinvolle Arbeitseinheiten bildet und Prozesse steuert. Staffing: Anwerbung und Qualifizierung von Personal Directing: Treffen von inhaltlichen Einzelentscheidungen und deren Umsetzung. COordinating: Abstimmung der gebildeten Arbeitseinheiten und Prozesse. Reporting: Information der vorgesetzten Ebenen über Aufgabenvollzug und Zielereichung. Budgeting: Ressourcenaussattung: Budgetaufstellung und -kontrolle
- Managementfähigkeiten - Strategiekompetenz (Top Management) - Sozialkompetenz (Middle Management) - Methodenkompetenz (Lower Management)
- Rollen des Managers (empirische Sicht) Interpersonelle Rollen: - Galionsfigur - Vorgesetzter - Vernetzer Informationsrollen: - Radarschirm - Sender - Sprecher Entscheidungsrollen: - Innovator - Problemlöser - Ressourcenzuteiler - Verhandlungsführer
- Dilemmata des Managers - handeln müssen, ohne die Folgen überschauen zu können. - Ergebnisse nur gemeinsam mit anderen erzielen können, die aber kaum kontrollieren und beeinflussen können. - Verantwortung für Resultate übernehmen müssen, die nicht vorhersehbar oder von anderen verursacht sind. = Managerhandeln als Kompromiss aus: Sachzwängen, Restriktionen und Eigengestaltung
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