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Zyto/Histo (Fach) / Pharm. Biologie (Lektion)

Klausurvorbereitung

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  • Histochemische Nachweise Jod/Glycerin Aleuronkörner dunkel gelb
  • Histochemische Nachweise Phloroglucin HCL Lignin rot Durchführung: 1. Phloroglucin --> kurze Einwirkzeit 2. Säure ohne Wärme
  • Histochemische Nachweise Sudan III / Glycerin ätherische Öle, fette Öle, Lipide rot leicht erwärmen, 15 Min. warten
  • Histochemische Nachweise Tusche neutrale und saure Schleime helle Höfe im sonst dunklen Bild
  • Histochemische Nachweise Methylenblau saure Schleime blau
  • Histochemische Nachweise Toluidinblau saure Schleime blau
  • Histochemische Nachweise Thionin Schleim rosa
  • Histochemische Nachweise Zellkern, Chromosomen Karmin-Essigsäure rot mehrfach bis kurz vorm Sieden erhitzen
  • Histochemische Nachweise Jod/ KJ Stärke lineare Amylose --> blau verzweigtes Amylopektin --> violett
  • Histochemische Nachweise Eisen-III-Chlorid Gerbstoffe, Phenole schwärzlichgrün
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  • Histochemische Nachweise Chlorzinkjod Cellulose rotviolett bzw. blau
  • Schnittaufhellung Chloralhydrat --> Aufhellung --> Bleichen der Strukturen --> Zellinhalte (z.B. Stärke) lösen --> Luft entweicht --> Zell- u. Gewebeformen besser sichtbar --> Kristalle besser sichtbar Objekt in Chloralhydrat einbetten und vorsichtig erhitzen
  • Membranlipide Glykolipide (Cerebrosid) Phospholipide (Lecithin) Sulfolipide Polyisoprenoide Cholesterol  
  • Funktionen von Membranen Abgrenzung Diffusionsbarriere Kompartimentierung Transportvorgänge Signalfunktion
  • einfache Membranen: Doppelmembranen einfach: Plasmalemma Tonoplast ER Dictyosomen   Doppelmembran: Zellkern Plastiden Mitochondrien
  • Funktion des Zellkerns Speicherung der Erbinformation Umsetzung der Erbiniformation durch RNA-Synthese (Transkription) Duplikation der Erbinformation durch DNA-Synthese
  • Vorkommen der Mitochondrien Funktion? in allen Eukaryonten, nicht in Prokaryonten "Kraftwerke" Atmungskette und ATP-Synthese in der inneren Membran, Citratzyklus, Fettsäureoxidation, oxidative Phosphorylierung in Matrix   eigene DNA und 70S-Ribosomen
  • Vorkommen von Plastiden Lokalisation der Enzyme? in pflanzlichen und pilzlichen Zellen, fehlen bei Tieren, Bakterien und Cyanobakterien   Enzyme für Lichtreaktion in der Thylakoidmembran Enzyme für Dunkelreaktion im Stroma   eigene DNA und 70S-Ribosomen
  • Funktion von Vakuolen Wasserhaushalt / Osmoregulation Vergrößerung der Pflanze Stoffspeicherung: - Ionen, organische Säuren - Reservestoffe - Hydrophile Sekundärstoffe (Alkaloide, Glykoside, Gerbstoffe) - Pigmente (Anthocane) - Fette - äther. Öle - Schleim Enzyme (z.B. Hydrolasen) Ausscheidungsorgan (z.B. Oxalate)
  • Zellwand besteht ... bei Pflanzen bei Eubakterien bei Hefen bei Pilzen Pflanzen: Cellulose Eubakterien: Peptidoglycan Hefen: z.B. Glucan-Mannan Pilzen: Chitin oder Cellulose  
  • Aufbau der Zellwand Mittellamelle:  Pektin Primärwand: Pektin und Hemicellulose, Cellulose in Streutextur Sekundärwand: Hemicellulose und Cellulose in Paralleltextur Tertiärwand: Pektin
  • Wann wird die Sekundärwand aufgelagert? Nach Abschluss des Streckungswachstums
  • Tüpfel Aussparung der Sekundärwand, d.h. Schließhaut besteht aus Mittellamelle und Primärwand, siebartig durchbrochen von Plasmodesmen
  • Ergastische Produkte des Protoplasten Zwischen- oder Endprodukte des Stoffwechsels - Malat zur Speicherung von CO2 - Calciumoxalat   Reservestoffe: - Stärke in Amyloplasten - Fette und Öle (z.B. in Samen) - Proteine (z.B. Aleuronlörner) - Zucker (z.B. Glucose, Fructose, Saccharose)   Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe - Farbstoffe wie Anthocyane als Insektenlockstoff - Alkaloide als Fraßschutz - Gerbstoffe zum Schutz vor Mikroorganismen - ätherische Öle, antimikrobiell, Fraßschutz - Herzglykoside
  • Was ist Stärke? Entsteht durch Polymerisation von alpha-D-Glucose Amylose (alpha-1,4-verknüpft, linear) --> blau bis blauschwarz Amylopektion (zusätzlich alpha-1,6-verknüpft) --> violett
  • Meristem-Typen Primäre Meristeme leiten sich direkt von der Zygote ab - Apikalmeristem - Restmeristem (faszikuläre Kambien, Perizykel der Wurzel)   Sekundäre Meristem entwickeln sich aus ausdifferenzierten Zellen - Kambium (interfaszikulär) --> sek. Dickenwachstum Phellogen (Korkkambium) --> bildet Kork   Meristemoide: einzelne Bildungszellen oder Zellgruppen  
  • Parenchym Funktion, Aussehen, Lage Funktion: Assimilationsp., Speicherp., Leitp., Aerenchym   Aussehen: Pallisadenp., Schwammp.   Lage: Rindenp., Holzp., Markp.
  • Abschlussgewebe schließen die Planze nach außen ab grenzen innere Gewebeschichten voneinander ab   primäre Gewebe: Spross: Epidermis, von primären Meristem abgeleitet Wurzel: Rhizodermis --> Exodermis; Endodermis z.T mit Trichomen, Drüsenschuppen, Spaltöffnungen   sekundäre Gewebe --> Periderm, Kork, Borke
  • Festigungsgwebe Kollenchym / Sklerenchym Kollenchym                                            Sklerenchym lebt                                                          tot normaler plasmatischer Inhalt             Zelllumen stark reduziert teilweise verdickt                                   ringsum verdickt Primärwand verdickt                             Sekundärwände verdickt Cellulose und Pektin kein Lignin                                             oft Lignineinlagerungen flexibel                                                     starr Lage peripher                                       keine Interzellularen
  • Inkrusten Einlagerung IN das Cellulosegerüst organisch: Lignin, Gerbstoffe, Farbstoffe anorganisch: Kieselsäure, Kalk, Ca-oxalat dienen der Festigung  
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  • Akrusten Auflagerung von lipophilem Material AUF Zellwandschichten: innerhalb der Zelle bei Verkorkung (Suberin) außerhalb der Zelle bei Bildung der Cuticula (Cutin) zwischen Akkrusten i.d.R. keine Cellulose dient dem Transpirationsschutz
  • Zellzyklus Interphase: G1, S, G2 Mitose G1: RNA- und Proteinsynthese, Zellwachstum S: DNA-Replikation, Histon-Synthese, Centrosom-Bildung G2: Vorbereitung der Mitose
  • Nukleosom Untereinheit des Chromatins, 8 Histon-Rumpfteile (Core-Partikel) mit doppelsträngiger DNA umwickelt
  • Interphase Zeitraum zwischen zwei Mitosen/Meiosen Zellkern mit intakter Mambran Chromatinfäden kaum sichtbar, wenig kondensiert 1 Chromatid pro Chromosom in G1; 2 in G2 2 Homologe pro Chromosom diploider Chromosomensatz
  • Mitose / Prophase beginnende Chromosomenkondensation Chromosom als längliche Gebilde aus 2 Chromatiden mit Centromer Kernmembran und Nukleoli lösen sich auf Jedes Centrosom hat sich geteilt und wandert zu den Polen jedes Centrosom besteht aus einem Centriolenpaar
  • Mitose / Metaphase maximale Chromosomenkondensation ausgebildeter Spindelapparat Chromosomen in Äquatorialebene der Zelle (Metaphasenplatte) Spindelfasern verbinden die einzelnen Chromatiden mit den Centriolen Innerhalb eines Chromosoms sind die 2 Chromatiden mit den gegenüberliegenden Polen verbunden, dort Centromer/Kinetochor als Angriffspunkt der Spindelfasern
  • Mitose / Anaphase Spindelfasern verkürzen sich die beiden Chromatiden eines Chromosoms werden zu den gegenüberliegenden Polen gezogen
  • Mitose / Telophase Chromatin lockert wieder auf Kernmembran und Nukleoli bilden sich wieder Spindelfasern werden abgebaut   danach (nicht zur Mitose gehörend): Cytokinese = Zellteilung Aufteilung der Cytoplasmamembran in der Äquatorialebene
  • Meiose Meiose 1: ganze Chromososmen werden mit beiden Chromatiden ungleich auf die Tochterzellen verteilt, dabei Rekombinationsvorgänge (Crossing Over) In der Anaphase der Meiose 1 werden ganze Chromosomen zu den Polen gezogen --> es entstehen 2 Zellen mit je nur 23 Chromosomen, die jeweils 2 Schwesterchromatiden enthalten --> mit ungleicher Erbinformation   Meiose 2: ähnelt einer Mitose, nur entsteht ein haploider Chromosomensatz --> insgesamt entstehen 4 haploide Zellen
  • Zusammensetzung des Blutes Hämatokrit: feste Bestandteile Plasma: wässrige Lösung aus Proteinen, Salzen u. niedermolekularen Stoffen (Hormone, Nährstoffe, Stoffwechselprodukte) Serum: Plasma ohne Gerinnungsfaktoren
  • Funktionen des Blutes Transport von Sauerstoff und Nährstoffen Abtransport von Stoffwechselprodukten Transport von Hormonen Regulation Wasser- u. Elektrolythaushalt, pH-Wert, Körpertemperatur Schutz und Abwehr gegen Fremdkörper
  • Erythrozyten kein Zellkern dient Transport von Sauerstoff besteht zu 90% aus Hämoglobin Durchmesser etwa 7µm
  • Leukozyten Funktion Unterordnungen - Granulozyten 10-12 µm - Monozyten  bis 20µm - Lymphozyten 4-7 µm   Funktion: Antigenpräsentation Zytokinproduktion Synthese von Komplementfaktoren Phagozytose Regulation (T.Lymphozyten) Antikörperproduktion (B-Lymphozyten)
  • Thrombozyten kein Zellkern, 2-3 µm
  • Muskel spez. Begriffe Muskelzelle:        Muskelfaser Cytoplasma        Sarkoplasma Zellmembran      Sarkolemma Mitochondrien    Sarkosom ER                       Sarkoplasmatisches Retikulum
  • Aufgaben der Haut Schutz vor mechanischer, chemischer, physikalischer und mikrobieller Schädigung Verminderung des Wasserverlusts Wärmeregulation Sinnesorgan Energiespeicherung
  • Aufbau der Haut dreischichtig aus Epidermis, Dermis und Subcutis Epidermis und Dermis/Korium bilden zusammen die Cutis Epidermis: mehrschichtig, keine Blutgefäße, versch. Zelltypen (Keratinocyten, Melanocyten, Langerhans-Zellen (Immunabw.), Merkel-Zellen (Drucksensorik) Dermis: faserreiche Lederhaut (Bindegewebe, Kollagen) Blutgefäße (Wärmehaushalt) Mastzellen, Fibroblasten Hautsinnesorgane. Ruffini-Körperchen, Meißner-Körperchen Talgdrüsen Subcutis --> Isolierung, Polster, Speicher
  • Aufbau der Epidermis Stratum corneum                          --> Barriere u. Verdunstungsschutz Stratum lucidum                            --> ölreich, nur Innenseit von Hand und Fuß Stratum granulosum                     --> Lipidproduktion Stratum spinosum                        --> Gewebeverband                                                              Desmosomen, Langerhans-Zellen Stratum basale                             --> Regeneration der Epidermis   Str. basale und spinosum werden zusammen als Str. germinativum bezeichnet
  • Dünndarmabschnitte Duodenum              Zwölffingerdarm Jejunum                  Leerdarm Ileum                       Krummdarm
  • Aufgaben der Leber (rechter Oberbauch!) größtes Stoffwechselorgan Entgiftung Speicherung lipophiler Substanzen Synthese von Hormonen und Mediatoren Regulation Säure- Base Haushalt, Eisen-Homöostase Bildung von fetalen Blutbestandteilen Bildung und Exkretion der Galle