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Wirtschaftsinformatik (Fach) / Business Intelligence (Lektion)

Grundlagen

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  • Wie kann Business Intelligence nach Auffassung von Gluchowski definiert werden? -          Enges BI-Verständnis: Unter Business Intelligence im engeren Sinne werden ausgewählte Kernapplikationen subsummiert, die Entscheidungsfindungen unmittelbar supporten. Dabei sind insbesondere das Online Analytical Processing (OLAP) und Management Informations- Systeme (MIS) bzw. Executive Informationsystems (EIS) zu nennen. -          Analyseorientiertes BI-Verständnis: Business Intelligence im analyseorientierten Sinne umfasst alle Applikationen, bei welchen der Entscheider/ der Entscheidungsvorbereiter direkt mit dem System arbeitet. Der User hat also einen unmittelbaren Zugriff auf eine Benutzeroberfläche mit interaktiven Funktionen. Zu diesen Applikationen zählen neben OLAP und MIS/EIS bspw. auch Systeme des Text und Data Minings, des Ad-hoc Reportings sowie Balanced Scorecards, analytische CRM-Systeme und Systeme zur Unterstützung der Planung und Konsolidierung. -          Weites BI-Verständnis: Unter Business Intelligence im weiteren Sinne werden alle Systeme zusammengefasst, die direkt oder indirekt für die Entscheidungsunterstützung eingesetzt werden. Zu diesen Systemen zählen Anwendungen mit Auswertungs- und Präsentationsfunktionalität als auch Anwendungen zur Datenaufbereitung und -speicherung.
  • Durch welche Veränderungen in der Unternehmensumwelt ist die Bedeutung von Business Intelligence in den letzten Jahren gestiegen? -          regionale und weltweite Marktliberalisierung: neue Märkte, Kunden, Wettbewerber, Lieferanten -          Anforderungen und Aufgaben durch die Stakeholder nehmen zu -          Verschärfte gesetzliche Rahmenbedingungen: erhöhte Dokumentations- und Analysepflichten (Basel II) -          Digitale Evolution: Vielfältige Möglichkeiten über das Internet à Wandlungsprozess im unternehmerischen Umfeld wird immer dynamischer!
  • Beschreibe den Ordnungsrahmen der BI Datenbereitstellung:    -          Operational Data Store (ODS) -          Core Data Warehouse -          Data Mart à dauerhafte, themenbezogene und integrierte Datenhaltung   Informationsgenerierung/-speicherung/-distribution -          unterschiedliche Analysesysteme -          Schnittpunkt zum Wissensmanagement Informationszugriff -          Portale bzw. Interfaces: Einstiegspunkte für Analysesysteme
  • Unterscheide zwischen objektbezogener und dispositiver Datenhaltung Objektiv: unmittelbare Verknüpfung mit der Leistungserstellung, - verwertung und mit finanziellen Aufgaben Dispositiv: stehen in Zusammenhang mit der Leitung und Lenkung der betrieblichen Vorgänge
  • Erkläre das Data Warehouse Konzept à Bereitstellung einer dispositiven Datenbasis für alle managementunterstützenden Systeme à Definitorisch sind Data-Warehouses (DWH) von den operativen Datenbeständen getrennte, logisch zentralisierte dispositive Datenhaltungssysteme. In ihrer idealen Form bieten Data-Warehouses Unternehmen eine einheitliche und konsistente Datenbasis für alle Arten von Managementunterstützungssystemen. 4 Dimensionen nach William H. Inmon: -          Subjektorientierung: Gewöhnlich orientiert sich die Datenhaltung von operativen Systemen in Unternehmen an der unmittelbaren Durchführung des Wertschöpfungsprozesses. Die dispositiven Daten von Data-Warehouses richten sich dagegen an den Informationsbedürfnissen des Managements aus. (Unternehmes-, Produkt-, Regional-, Kunden-, Zeitstruktur) -          Integration: Dabei werden unterschiedliche operative und externe Quellen zu einer inhaltlich widerspruchsfreien Datensammlung zusammengefügt. -          Zeitraumbezug: Daten im Data Warehouse stellen häufig einen Zeitraum, z. B. einen Tag, eine Woche oder einen Monat, dar. Dieser Zeitraumbezug steht im Gegensatz zu Daten in operativen Systemen, die typischerweise transaktionsorientiert erzeugt und abgelegt werden. Heute ist es gängig, die Daten auf der Ebene der Transaktionen abzulegen -          Nicht-Volatilität: Daten in operativen Systemen zeichnen sich durch kontinuierliche Veränderungen aus. Sie repräsentieren jeweils den aktuellen Zustand innerhalb eines Geschäftsprozesses. In Data-Warehouses werden hingegen die integrierten Daten dauerhaft gespeichert und stehen damit auch für künftige betriebswirtschaftliche Analysen zur Verfügung.
  • Unterscheide zentrale und dezentrale DWH-Architekturen Zentrales DWH In einem zentralen Data-Warehouse erfolgt eine zentrale Speicherung logizistischer Daten. Die Datenkontrolle erfolgt also durch ein einziges Datenbankmanagementsystem. Hierfür ist es jedoch nicht unbedingt notwendig, die Daten physisch zentral an einem Ort abzulegen. Durchaus kommen bei einem zentralen Data-Warehouse auch verteilte Datenhaltungssysteme zum Einsatz. Es wird lediglich eine zentrale Verwaltung des Datenbestands praktiziert. -          Konzeption ist sehr komplex und ressourcenintensiv -          Herausforderung der Skalierbarkeit -          Sicherstellung einer passenden Systemperformance schwierig   Dezentrales DWH Bestehen aus isolierten Data Marts. Diese sind durch eine Datenhaltung mit einer hohen Zweckorientierung für einzelne Fachabteilungen oder für Querschnittsthemen charakterisiert. Diese sind hinsichtlich der Performance für den speziellen Anwendungsbereich optimiert. Der operative Betrieb dezentraler Data-Warehouse-Lösungen erfolgt in der Praxis häufig im Verantwortungsbereich einzelner Fachabteilungen. Werden unternehmensweite Analysen durchgeführt, erfolgt eine Bereitstellung relevanter Daten aus den dezentralen Data Marts. -          es fehlt die integrierte Sichtweise auf das Gesamtunternehmen.
  • Erläutere die ODS-erweiterte DWH-Architektur Ergänzung des DWH um eine transaktionsorientierte, nicht historienbildende Datenhaltung -> Operational Data Store (ODS) ETL-Prozess: -          überführt die an speziellen operativen Anwendungsfeldern orientierten Daten in subjekt- bzw. themenorientierte Daten. Diese sollen letztendlich dem Informationsbedarf des Managements entsprechen. -          Teilschritte „Extraction“, „Transformation“ und „Loading“ = ETL-Prozess Core Data Warehouse: -          wird mit Daten aus den operativen internen und externen Quellsystemen oder vorgelagerten Operational Data Stores gespeist. Data Marts: -          kleinere, funktions- oder abteilungsbezogene Data-Warehouses, die abhängig von einem zentralen Data Warehouse oder auch dezentral unabhängig aufgebaut werden. -          Auswertebedürfnisse der Benutzer stehen im Vordergrund. -          dienen als Datenquelle für Visualisierungstools. Mit diesen Auswertewerkzeugen können sowohl statische Reports als auch Datenwürfel (Cubes) erstellt werden. Operational Data Store: -          Verarbeitung zeitnaher transaktionsorientierter Daten. -          Aufbereitung für Reporting und flexible Weiterverarbeitung der Daten, zum Beispiel durch ein Data Warehouse. Die ODS-Struktur gleicht somit eher einem Quellsystem, im Gegensatz zu den analytischen Strukturen eines Data Warehouse. Der ODS ist als eigenständige Alternative zu sehen, die ergänzend zum Data Warehause angewendet werden kann.
  • Was umfasst der ETL Prozess und in welche Teilprozesse kann er unterteilt werdn? -          umfasst alle Aktivitäten zur Umwandlung der operativen Daten in betriebswirtschaftlich interpretierbare Daten -          stellt die semantische und syntaktische Integration von Quelldaten zu einer inhaltlich widerspruchsfreien Datensammlung durch Transformationsregeln sicher -          besteht aus den Teilprozessen Filterung, Harmonisierung, Aggregation und Anreicherung
  • Beschreibe den Teilprozess ETL: Filterung -          2 Phasen: Extraktion und Bereinigung -          Extraktion externer und operativer interner Unternehmensdaten in vorgesehene Extraktionsbereiche des DWH -          Bereinigung der extrahierten Daten von syntaktischen und semantischen Fehlern o        Syntaktisch: formelle Mängel der code-technischen Darstellung o        Semantisch: Fehler in den betriebswirtschaftlichen Inhalten der Daten
  • Definiere die Mängelklassen 1- 3 des Filterungsprozesses (ETL) 1. Automatisierbare Defekterkennung mit automatisierbarer Korrekture während des Extraktionsvorgangs 2. Automatisierbare Defekterkennung mit manueller Korrektur nach dem Extraktionsvorgang 3. Manuelle Defekterkennung mit manueller Korrektur nach dem Extraktionsvorgang
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  • Nenne Beispiele für syntaktische und semantische Mängel für alle Mängelklassen o        Klasse 1 syntaktisch: bewirkt durch interne Format-, Steuer- oder Sonderzeichen – werden über Zuordnungstabellen bearbeitet o        Klasse 1 semantisch: fehlende IST-Werte werden durch vorher festgelegte äquivalente Werte ersetzt o        Klasse 2 syntaktisch: neue Syntaxvarianten müssen durch technische Spezialisten manuelle berichtigt werden und können nachfolgend automatisiert werden und werden somit zu Mängeln der Klasse 1 o        Klasse 2 semantisch: Fehler in den operativen Datenquellen werden durch Plausibilitätskontrollen erkannt und bedürfen kurz- oder mittelfristiger Korrekturmaßnahmen in den betroffenen operativen Quellsystemen o        Klasse 3 syntaktisch: keine o        Klasse 3 semantisch: unkorrekte Datenwerte in den extrahierten Daten werden nur durch betriebswirtschaftliche Fachexperten erkannt und bedürfen kurz- oder mittelfristiger Korrekturmaßnahmen in den betroffenen operativen Quellsystemen und bis zur Korrekturimplementierung Berichtigung der semantischen Fehler in der Filterungsschicht des DWH
  • Beschreibe den ETL-Teilprozess Harmonisierung -          Zusammenführung der gefilterten Daten -          Syntaktische und betriebswirtschaftliche Abgleichung der gefilterten Datenbestände zur Vorbereitung der physischen Integration o        Syntaktische Harmonisierung: §         Schlüsseldisharmonien (unterschiedliche Primärschlüssel für Kunden in den U-bereichen werden durch Zuordnungstabellen zu Fremdschlüsseln des neu zugeteilten Primärschlüssels) §         Unterschiedliche Kodierung – identische Attributnamen und Bedeutung, jedoch unterschiedliche Domänen/Wertebereiche (m/w oder 0/1 für männlich weiblich) §         Synonyme – unterschiedliche Attributnamen bei gleicher Bedeutung und Domäne (Mitarbeiter / Personal) §         Homonyme – identischer Attributname bei unterschiedlicher Bedeutung (Partner = Kunde oder Lieferant) o        betriebswirtschaftliche Harmonisierung: §         Abgleichung der betriebswirtschaftlichen Kennziffern durch Implementierung von Transformationsregeln und Festlegung der gewünschten Granularität (Detaillierungsgrad) der dispositiven Daten §         Überführung der Daten in einheitliche Werte und die gewünschte Granularität   à bereinigte und konsistente Daten auf Granularitätsebene, die direkt nutzbar für Informationssysteme gemacht werden können.
  • Beschreibe den ETL-Teilprozess Aggregation -          Erweiterung der gefilterten und harmonisierten Daten um Verdichtungsstrukturen -          Entwicklung diverser Dimensionshierarchietabellen zur Ermöglichung antizipierbarer Auswertungsvarianten
  • Beschreibe den ETL-Teilprozess Anreicherung -          Berechnung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen und Integration dieser in die Datenbasis -          Es werden Werte auf Basis der zweiten Schicht (harmonisierte Daten der gewünschten Granularität) als auch auf Grundlager der dritten Schicht (bereits aggregierte Zusammenfassungstabellen) berechnet und selbst als Attribute gespeichert.
  • Beschreibe das Core Data Warehouse. Nenne Funktionen und Aktualisierungsvarianten. -          zentrale Datenhaltungskomponente im DWH-Konzept -          Funktionen: o        Sammel- und Integrationsfunktion („Einlagerung“ der Daten) o        Distributionsfunktion (Versorgung der Data Marts) o        Auswertungsfunktion (Datenbasis für direkte Analysen) -          Befüllung, Pflege und Nutzung durch IT-Abteilung -          Starke Detaillierung und hoher Grad an Mehrfachverwendbarkeit -          Aktualisierungsvarianten: o        Echtzeit: kontinuierliche Aktualisierung entsprechend neuer Transaktionen (sehr komplex) o        In periodischen Zeitabständen: Zeitabstände werden im Vorfeld festgelegt o        In Abhängigkeit der Änderungsquantität: Anzahl der Änderungen für Aktualisierung werden im Vorfeld festgelegt
  • Was unterscheidet Data Marts vom CDWH? -          hoher Grad an Anwendungsorientierung -          geringeres Datenvolumen -          Ausrichtung auf spezifizierteren Benutzerkreis/Aufgabe -          Beinhalten Aggregate und Anreicherungen -          Keine klassische Datenhaltung sondern eher Teil einer Applikation (fließender Übergang zwischen Datenhaltung und Anwendung)
  • Beschreibe den Operational Data Store. -          verbindet operative Transaktionssysteme mit der dispositiven Systemlandschaft -          subjektorientierte, integrierte, zeitpunktbezogene, volatile und detaillierte Datenhaltung: o        Subjektorientierung (Konzeption anhand managementorientierter Perspektiven) o        Integration (Transformationsprozess mit Filterung und Harmonisierung) o        Zeitpunktbezug (keine Historisierung, keine zeitraumbezogenen Auswertungen) o        Volatilität (regelmäßiger Aktualisierung = regelmäßige Überschreibung alter Daten) o        Hoher Detaillierungsgrad (auf Transaktionsebene = Speicherung einzelner Geschäftsvorfälle) -          ODS ermöglichen dem Management durch gemeinsame, harmonisierte Datenhaltungssysteme einen ganzheitlichen Blick auf die Geschäftsprozesse. -          Der Integrationsgrad der operativen Systeme und die Anforderungen an die Schnelligkeit der Informationsversorgung sind wichtige Kriterien für die Beurteilung der Notwendigkeit ein umfassendes ODS im Unternehmen zu implementieren.
  • Was sind Metadaten? Nenne Nutzenkategorien und Ziele. -          Beispiel: Kennzeichnung von Büchern in Bibliotheken mit Signaturen -          Alle Arten von Infromationsen, die für die Analyse, den Entwurf, die Konstruktion und die Nutzung eines Informationssystems notewendig sind -          Metadatenverwaltung = zentrales Dokumentations- und Steuerungswerkzeug von BI Anwendungssystemen -          Nutzungskategorien: o        Passive Metadaten o        Aktive Metadaten o        Technische Metadaten o        Betriebswirtschaftliche Metadaten -          Ziele: o        Effizienzsteigerungen o        Effektivitätssteigerungen  
  • Welche Vorteile bieten Metadaten bzw. das Metadatenmanagement? -          Vorteile: o        Anpassung an Quellsysteme (Dokumentation, einfache Modifizierung und Erweiterung der Extraktions- und Bereinigungsprozesse durch Metadaten) o        Harmonisierung der Daten aus heterogenen Quellsystemen (Metadaten geben Aufschluss über die Struktur und Zusammensetzung der Quellsysteme – dies erleichtert Transformationsaktivitäten) o        Wartung und Wiederverwendung (zentrale, konsistente Speicherung der Metadaten außerhalb der Anwendungsprogramme – technische Änderungen können schnell realisiert werden) o        Berechtigungsverwaltung durch Metadaten (zentrale Komponente, Beschreibung von Nutzerrollen, Zugriffsadministration) Aus Nutzerperspektive o        Datenqualität & Transparenz (Metadaten halten Informationen über den gesamten Transformationsprozess vor) o        Terminologie (Definition betriebswirtschaftlicher Kennzahlen)
  • Nenne und beschreibe die drei gängigen Architekturvarianten des Metadatenmanagements -          3 Architekturen des Metadatenmanagements o        2 Entwicklungslinien §         End-to-End-Ansatz (Vielzahl abgestimmter Werkzeuge zum Aufbau unternehmensspezifischer BI-Konzepte) §         Best-of-Breed-Ansatz (spezielle Werkzeuge zur Entwicklung leistungsfähiger Einzelkomponenten eines unternehmensspezifischen BI-Konzepts) o        (1) Zentrales Metadatenmanagement §         Als Basis dient ein physisches Repository, welches als Datenbank zur Verwaltung von Metadaten verwendet wird §         Nur bei End-to-End-Ansätzen realisierbar, da abgestimmte Werkzeuge §         Vorteile: ·         Konsistenz und Redundanzfreiheit ·         Globaler Zugriff auf alle Metadaten ·         Verzicht auf Austauschmechanismen für Metadaten §         Nachteile: ·         Abhängigkeit von zentraler Datenhaltungskomponente ·         Sehr umfangreiche Wartung ·         Etwaige Performanceprobleme bei zu großen Lösungen à es haben sich keine zufriedenstellenden zentralen Lösungsansätze etabliert! o        (2) Dezentrales Metadatenmanagement §         Alle Komponenten haben ein eigenes, lokales Repository, die miteinander kommunizieren und sich austauschen §         Vorteile: ·         Große Autonomie der Anwendungen ·         Schneller lokaler Zugriff §         Nachteile ·         Zahlreiche Schnittstellen zwischen Repositories ·         Schwierige Synchronisation der Metadaten à State of the Art in der Praxis! o        (3) Föderiertes Metadatenmanagement §         Kombination aus zentral und dezentral §         Jede Komponente hat ein eigenes Repository. Daneben existierte ein zentrales Metadaten Repository für gemeinsam genutzte Daten §         Synchronisation über definierte Schnittstelle §         Vorteile: ·         Einheitliche Repräsentation der gemeinsam genutzten Daten ·         Autonomie der lokalen Repositories ·         Stark reduzierte Anzahl von Schnittstellen ·         Kontrollierte Redundanz
  • Welche Rolle spielen Berechtigungsstrukturen im BI-Konzepten? -          zentrale Verwaltung der Berechtigungen einzelner Nutzer -          rollenbasierte Zugriffskontrollen (Zuordnung von Benutzergruppen zu Rollen) -          Durch die Zuweisung von Datensichten zu Mitarbeiter- bzw. Gruppenrollen wird gewährleistet, dass alle Anspruchsgruppen durch eine Beschränkung des dispositiven Datenzugriffs auf bestimmte Tabellenfelder von Basis- oder Zusammenfassungstabellen nur mit ihrem aufgabenspezifischen Datenmaterial arbeiten können. Damit wird verhindert, dass Mitarbeiter auf die Daten anderer Verantwortungsbereiche zugreifen.
  • Was sind Administrationsschnittstellen und welche Abgrenzung kann vorgenommen werden? -          systemgestützte Zugänge, durch welche technische und betriebswirtschaftliche Spezialisten sämtliche Bereiche der dispositiven Datenhaltung pflegen. -          Technische Administrationsschnittstelle (Bezug auf Filterungsschicht) Fachliche Administrationsschnittstelle (Bezug auf oberen drei Filterungsschichten Harmonisierung, Aggregation, Anreicherung sowie Verwaltung des Berechtiungskonzepts)