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Medienlinguistik (Fach) / c2.1 - c2.4 (Lektion)

Daniel Perrin Medienlinguistik 2. Auflage

Diese Lektion wurde von JimChilla erstellt.

Lektion lernen

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  • referenziell Sprache bezieht sich auf Aussersprachliches, benennt Weltausschnitte
  • kognitive Prozesse Beim Sprechen oder Schreiben Gedanken in Sprache ausdrücken und durch Sprechen oder Schreiben neue Gedanken auslösen.
  • interaktive Veränderung Wer anderes weiss, kann anders handeln Man tut etwas mit Sprache, damit die Adressaten etwas tun und sich etwas verändert in der Welt
  • sozial-konstitutiv Identitäts-bildend mit Sprache kann man Gemeinschaft herstellen oder anzeigen zu welchen Gemeinschaften man gehört.
  • Semantik linguistische Teildisziplin Befasst sich mit der Bedeutung sprachlicher Zeichen
  • Bedeutung Eigenschaft von Zeichen, bei ihren Benutzern bestimmte Vorstellungen von Weltausschnitten vervorzurufen (theoriegeleitet)
  • Proposition logische Aussage über einene Weltausschnitt, versprachlicht in einem Satz und wahr oder falsch in einer bestimmten Welt. (theoriegeleitet)
  • Textthema benannte oder erschliessbarte Hauptbedeutung eines Textes (theoriegeleitet)
  • Metapher Verfahren, bei dem die Bedeutung eines Zeichens übertragen wird von eine vertrauten Weltausschnitt auf einen neuen. (praxisgeleitet)
  • Erklärstück Medienbeitrags-Teil, mit dem Medienschaffende einen komplexen Sachverhalt für die Adressaten verstehbar darstellen wollen (praxisgeleitet)
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  • Psycholinguistik linguistische Teildisziplin befasst sich mit dem Spracherwerb und der kognitiven (ca. gedanken auslösenden) Sprachverarbeitung
  • Mentale Sprachverarbeitung Gesamtheit der geistigen Prozesse, die ablaufen, wenn Menschen Sprache verstehen, erinnern und produzieren (theoriegeleitet)
  • Wissen Gesamtheit der mentalen Rekonstruktionen, die ein Mensch oder eine Gemeinschaft abrufen und einbringen kann. (theoriegeleitet)
  • Schema mentale Rekonstruktion eines komplexen Weltausschnitts. Wird zusammenhängend aktiviert und prägt die mentale Verarbeitung (theoriegeleitet)
  • Framing Darstellung oder Deutung eine Wirklichkeitsausschnittes im Sinn kognitiv und sozial verankerter Deutungsmuster. (praxisgeleitet)
  • Kohärenz Eigenschaft eines mental repräsentierten Textes, über mitgedachte Ergänzungen zusammenzuhängen (praxisgeleitet)
  • Verständlichkeit Gesamtheit von Merkmalen eines Zeichenkomplexes, die geeignet sind, bei den Adressaten das Verstehen zu fördern (praxisgeleitet)
  • Pragmatik linguistische Teildisziplin Befasst sich mit den sprachlichen Tätigkeiten der Sprachbenutzer in konkreten Situationen
  • Sprachliche Tätigkeit Verhalten und Handelns mittels Sprache, eingebettet in nichtsprachliches Verhalten und Handeln (theoriegeleitet)
  • Illokution Eigenschaft einer sprachlichen Äusserung, gemeint und verstehbar zu sein als Ausdruck einer bestimmten Absicht der Autorin (theoriegeleitet)
  • Sinn Eigenschaft eines Kommunikationsangebotes, gemeint und verstehbar zu sein als beteutsam für die Adressaten (theoriegeleitet)
  • Story Komunikationsangebot, das auf einen sozialen Zusammenhang verweist. Es verknüpft dazu Textrollen, Motive, Handlungen, Schauplätze, Perspektiven und unerwartete Ereignisser vertraut und schlüssig (Praxisgeleitet)
  • Storytelling Gestaltung eines Kommunikationsangebots als Geschichte, um Sinn zu erzeugen (praxisgeleitet)
  • Public Storytelling wesentliche Form der Entstehung von gesellschaftlichem Sinn mittels Storytelling in öffentlichen diskursen
  • Soziolinguistik linguistische Teildisziplin, die sich befasst mit dem Zusammenhang zwischen Sprache und Gesellschaft.
  • Sprachgemeinschaft Gruppe von Sprachbenutzern, die von sich denkt, die gleiche Spracheh zu benutzen (theoriegeleitet)
  • Varietät Subsystem einer natürlichen Einzelsprache, mit eigenen sprachlichen merkmalen und eigener gesellschaftlicher Umwelt (theoriegeleitet)
  • Sprachwandel fortlaufende Veränderung einer sprache oder Varietät und ihres Gebrauchs durch die Sprachgemeinschaft (theoriegeleitet)
  • Stil Ergebnis einer Auswahl aus sprachlichen Varianten mit ähnlicher Bedeutung, aber unterschiedklicher kommunikativer Funktion (praxisgeleitet)
  • Audience Design Eigenschaft eines Medienbeitrags, auf Zielgruppen zugeschnitten zu sein (praxisgeleitet)