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Medienlinguistik (Fach) / c1.1 - c1.4 (Lektion)

Daniel Perrin: Medienlinguistik 2. Auflage

Diese Lektion wurde von JimChilla erstellt.

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  • interpersonal ausgerichtet auf andere Menschen
  • intersituativ an anderen Orten und zu anderen Zeiten genutzt
  • intertextuell auf anderen bereits existierenden Kommunikationsangeboten aufgebaut oder andere bereits existierende Kommunikationsangebote betreffend.
  • Gesprächsforschung linguistischer, interdisziplinärer Forschungsbereich. Befasst sich mit Umwelt, Funktion und Struktur von Gesprächen
  • Gespräch mündliche Wechselrede zwischen mehreren Teilnehmern (min. 2). Beiträge der einzelnen beziehen sich aufeinander und geben zusammen ein Ganzes (theoriegeleitet)
  • Interview entweder: asymmetrisches Gespräch mit klarer Rollenverteilung (Frager / Antworter) oder: Medienbeitrag, der ein Interviewgespräch wiedergibt als O-Ton oder schriftliche direkte Rede (theoriegeleitet)
  • Mehrfachadressierung Ausrichtung sprachlicher Äusserungen auf mehrer Adressaten(gruppen) zugleich. (theoriegeleitet)
  • Fragestrategie verfestigte, bewusse und benennbare Vorstellung davon, wie Fragen zu stellen sind, damit ein Gespräch einen zielgemässen Verlauf nimmt und eine zielgemässe Funktion erfüllt.
  • Geladene Frage Gesprächsbeitrag aus Frage plus Behauptung oder Feststellung. Der Fragende will die Adressatin dazu bewegen, eine Antwort zu geben und damit gleichzeitig die Behauptund oder Feststellung zu akzeptieren.
  • Schreibforschung Befasst sich mit umwelt, Funktion und Struktur des Schreibens linguistisch geprägert, interdisziplinärer Forschungsbereich
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  • Schriftlichkeit Eigenschaft eines Zeichenkomplexes, mit einer Schrift fixiert und / oder vorbereitet formuliert zu sein (theoriegeleitet)
  • Schreibprozess Vorgang zum Herstellen eines Textes. Zielgerichteter, mentaler und materialer Vorgang (theoriegeleitet)
  • Mehrfachautorenschaft Beteiligung mehrerer Personen an der Produktion eines Textes (theoriegeleitet)
  • Praktik Tätigkeit, die von den Beteiligten als sinnvoll erlebt wird (Praxisgeleitet)
  • Routine Praktik, die ohne bewusst Steuerung ausgeführt wird (Praxisgeleitet)
  • Schreibstrategie verfestigte Vorstellung davon, wie Entscheidungen zu fälllen sind, damit eine Schreibaufgabe optimal gelöst werden kann   (praxisgeleitet)
  • Textwissenschaft linguistisch geprägter interdisziplinärer Forschungsbereich Befasst cih mit Texten in Diskursen
  • Diskurs unbegrenzte Menge von Zeichenkomplexen, die sich situationsübergreifend aufeinander beziehun und im thema zusammengehören (theoriegeleitet)
  • Intertextualität Eigenschaft von Texten, sich auf andere Texte zu beziehen (theoriegeleitet)
  • Rekontextualisierung Sprachliche Tätigkeit, bei der ein Textteil aus einem früheren Textumfelund Kommunikationszusammenhang gelöst und neu eingebettet wir. Dadurch $ndert sich der Kontext beim verstehen (theoriegeleitet)
  • Textcluster nichtlineare Zusammenstellung von intertextuell verbundenen Texten innerhalb einen Warnehmungsraums (praxisgeleitet)
  • Quote Einheit in einem Medienbeitrag, die dargestellt wird al originalnahe Wiedergabe der Äusserung einer Quelle (praxisgeleitet)
  • Zuspitzen sprachliche Tätigkeit, bei der Äusserungen auf eine publikumswirksame Hauptaussage hin rekontruiert werden. (praxisgeleitet)
  • Semiotik Wissenschaftliche Disziplin Befasst sich mit der Bedeutung, der Verknüfung und dem Gebrauch von Zeichen
  • Zeichen sinnlich wahrnehmbare Einheit, die gemein und verstehhbar is als Gestalt. Steht für ein Bezugsobjekt (theoriegeleitet)
  • sprachliches Zeichen Zeichen innerhalb des Systems einer natürlichen Einzelsprache (theoriegeleitet)
  • Zeichensystem Menge von Zeichen, zwischen denen einheitliche, komplexe Beziehungen bestehen (theoriegeleitet)
  • Medienbeitrag Komplex aus sprachlichen und nichtsprachlichen Zeichen. Von journalistischen Autoren gestaltet zur Präsentation in einem journalistischen Massenmedium (praxisgeleitet)
  • Hypermediatext Text aus sprachlichen und nichtsprachlichen Teilen. Über Hyperlinks so verknüpft, dass man sie über mehrere wählbare Navigationswege erschliessen kann. (praxisgeleitet)
  • Text-Bild-Scherer Auseinanderklaffen der Bedeutung von sprachlichen Äusserungen und gleichzeitig wahrnehmbaren Bildern im Medienbeitrag. (praxisgeleitet)