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Geschichte der Psychologie (Fach) / 3. Reformation (Lektion)

3. Reformation: Humanismus und Weltbild

Diese Lektion wurde von Marc20 erstellt.

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  • Humanismus Geistige Bewegung, die den Menschen ins Zentrum rückte.- Anknüpfung an römische und griechische Philosophie (deren Kenntnis lange Zeit nur den Mönchen vorbehalten war) - Aufwertung des Individuums - Überwindung der Jenseitsorientierung und der Dogmen der Scholastik  
  • Kirchenreform von Martin Luther in Wittenberg (15. Jhd.) - Thesen gegen den Ablasshandel ("Von Sünden teuer frei kaufen") - Vom bestrafenden zum liebenden Gott  
  • Philipp Melanchton Mitstreiter Luthers. Philologe, Philosoph, Humanist, Theologe, Lehrbuchautor, Dichter. "Lehrmeister Deutschlands"Thesen: - Behutsame Lösung der weltlichen Wissenschaft aus der Theologie - Gott als Wesen, das der Verbindung zum Menschen bedarf - Ideal der kommunikativen Wissenschaft: Menschen vereint im Verständnis der Wahrheit "Beginn der Psychologie"- Seelenlehre des Melanchton; Bild vom freien, selbstbewussten Menschen, Anthropologie als zentrales Thema des Humanismus- Selelenkunde als neues Lehrgebiet- Erste psychologische Schriften
  • Kopernikanische Wende Wissenschaftliche Revolution; vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild.Nikolaus Kopernikus publizierte die Theorie 1543. Sofort verboten. Erst 1835 aufgehoben. 
  • Galileo Galilei Entdeckung der 4 Jupiter-Monde, Entdeckung der Venus-Phasen (Beweis für die Venusbahn um die Sonne)Beobachtungen unterstützten das Kopernikanische System. Nach Veröffentlichung Verwarnung durch den Papst. Nach neuen Veröffentlichungen lebenslanger Hausarest und Publikationsverbot. Erst 1992 von der kath. Kirche rehabilitiert!
  • Hexenprozesse Katharina Kepler. Mutter des Astronomen Johannes Kepler. Wurde im Alter von 73 Jahren als Hexe angeklagt, bekam 1620 den Prozess (14 Monate) Freispruch, starb 1 Jahr später. 
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