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Arzneimttelkunde (Fach) / Arzneimittelkunde 1 (Lektion)
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- Intoxikation Vergiftung
- Duodenum Zwölffingerdarm erster Abschnitt des Dünndarms ca 30 cm lang Pylorum (Sphinkter) => Duodenum ist mit Galle und Bauchspeicheldrüse verbunden
- Jejunum Leerdarm zweiter Abschnitt des Dünndarms ca 2 m lang Duodenum => Jejunum => Ileum Regulation über Sympathikus und Parasympathikus und Peristaltik
- Ileum Krummdarm ca 3 Meter lang Resorption von Vitamin B12 mit intrinsic factor mündet in den Dickdarm
- Dünndarm (gesamt) Hauptort Verdauung => Proteine, Kohlenhydrate, Lipide, Vitamine, Elektrolyte, Wasser werden resorbiert Fäzes werden eingedickt = Wasserentzug Pankreassekrete (Enzyme) spalten Kolenhydrate, Proteine und Fette Beimischung von Galle intrinsic factor => Resorption von Vitamin B12
- Koloskopie - Spiegelung des Dickdarms
- Dickdarm besteht aus: Ileozäkalklappe(Mündung aus Ileum) Blinddarm (lat. Caecum) mit dem Wurmfortsatz (lat. Appendix vermiformis, oft fälschlicherweise mit dem Blinddarm gleichgesetzt) Grimmdarm (gr./lat. Colon), untergliedert in Colon ascendens (aufsteigender Kolon) Colon transversum oder Querdarm bzw. QuerKolon (querverlaufender Teil) Colon descendens (absteigender Kolon) Colon sigmoideum - von gr. Sigma, s-förmig verlaufender Teil Mastdarm (lat. Rectum) Fäzes werden ausgeschieden Der äußere Schließmuskel am Ende des Darms (Anus) ist nicht mehr Teil des Dickdarms Funktionen des Dickdarms: Rückresorption von Wasser Speicherung des Stuhlinhaltes bis zur Entleerung Resorption von Elektrolyten Sekretion von Schleim, Abwehr von Bakterien und Krankheiten pH Wert 5,5 - 6,8
- Caecum Blinddarm mit Appendix = Wurmfortsatz => Lymphgewebe => Immunitätsvorgänge
- Obstipation Verstopfung Verhärtung des Stuhls durch: 1. durch Flüssigkeitsmangel2. ballaststoffarme Ernährung3. Bewegungsmangel, psychische Ursachen4. durch AMs wie z.B. Morphin,...=> Ballaststoffe wirken Vorbeugend gegen Darmkrebs
- Arzneiform Zubereitungsform von Arzneistoffen
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- Fertigarzneimittel wird (industriell) im vorraus hergestellt
- Rezepturarzneimittel wird auf Veranlassung eines Arztes bzw auf Kundenwunsch in einer Apotheke hergestellt
- INN international non proprietary name - internationaler allgemeiner Arzneistoffname
- Patenschutz Arzneimittel nur 10 Jahre danach nur Handelsname zB AspirinR
- Beschriftung von AM (Verpackung) Hersteller Inhalt und Inhaltsstoffe Pharmazentralnummer PZN-Nummer (-XXXXXXX, nur zahlen) Charge Batch Ch.B. Chargennummer des Hersteller Zulassungsnummer Beschriftung in Blindenschrift Anwendungshinweise Hinweis ob: Apotheken- und oder verschreibungspflichtig, ob dem BTMG unterliegendes Präparat, ob OTC over the counter Präparat
- Chargennummer Hinweis des Herstellers auf die genaue Produktionseinheit des AM
- AMK Arzneimittelkommission Gremium zur Arzneimittelanwendung => rote Hand Briefe über AM-fehler
- BfArM Bundesinstitut für AM und Medizinprodukte
- BfArM Bundesinstitut für AM und Medizinprodukte
- EMA european medicines agency
- Toxin Gift sola dosis facit venum - paracelsus giftige Substanzen von Pflanzen, Tieren oder Mikroorganismen
- Pharmakokinetik Arnzneimttelwirkung im Körper
- Pharmakodynamik untersucht die Wirkung der Substanzen von Arzneimitteln
- Applikation aufnahme des AM Applikationsart bezieht sich auf Darreichungsform
- systematische Applikation auf den gesamten Körper wirksam
- lokale Applikation örtliche Wirkung z.B. Lokalanästhesie
- enterale Applikation per oral bzw über das Verdauungssystem
- parenterale Applikation unter Umgehung des Verdauungstraktes
- oral aufnahme durch schlucken
- sublingual unter die Zunge
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- i.v. intravenös
- i.a. intra arteriell
- i.th. intrathekal
- i.k. intrakardial - ins herz
- i.m. intramuskulär
- s.c. sub cutan unter die haut
- i.c. intra cutan - zwischen die Haut
- epicutan lokal auf die haut
- percutan lokal transdermal - durch die haut
- TTS Transdermales Therapie System
- nasal über die nasenschleimhaut lokal
- konjunktival retinal durchs auge
- pulmonal Inhalation lokal
- inhalativ lokal inhalation
- rektal über anus/enddarm
- subpositorien Zäpfchen
- vaginal über die Schleimhaut der Vagina
- Invasion aufnahme 1 applikation 2 resorption 3 distribution
- Evasion ausscheidung 4 Metabolisierung 5 ELIMINATION ausscheidung
- Löslichkeit je grösser die löslichkeit desto besser die Aufnahme