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Anästhesie (Fach) / Anästhesie (Lektion)

Medizin

Diese Lektion wurde von chris111 erstellt.

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  • Senkung des intrakraniellen Drucks Mannitol senkt ICP durch Etwässerung der weniger geschädigten Hirnanteile aufgrund osmotischer Gradienten Benzodiazepine senken auch ICP, kommen aber in der Kaskade erst nach Mannitol 5%ige Glukoselsg ist KONTRAINDIZIERT. Nach Verstoffwechslung der Glukose bleibt hypotones, freies Wasser übrig, nwelches zu einer Hyperosmolarität der Extrazell. Flüssigkeit führt=> Anstieg des ICP kann begünstigt werden
  • Inhalationstrauma Definition: thermische und chemisch-toxische Schädigung der Atemwege und des Lungenparenchyms durch Einatmung von Hitze rauch und Reizgasen Wichtigsten Therapieziele: -adäquate Oxygenierung (>6L/min) -Analgosedierung -frühzeitige Intubation -pulmoprotektive Intubation -Überwachung für mind. 24h wg Gefahr des Spätlungenödems  
  • Inhalationsanästhetika und ihre Blut-Gas-Verteilungskoeffizienten Desfluran= 0,42 Sevofluran=0,7 Isofluran=1,4 Enfluran=1,9 Halothan=2,3 Merke: Desfluran hat niedrigsten Blut-Gas_Verteilungskoeffizienten=> rascher Konzentrationsanstieg in Alveolen Blut und gehirn Die Einleitung der Narkose verläuft schneller, nach Unterbrechung der Zufuhr wird es rascher eliiniert Desfluran ist sehr gut steuerbar
  • Säure-Base Status (metabolische Azidose respiratorisch bkompensiert) Merke: Wenn sowohl der PH als a8uch PCO2 in gleiche Richtung verändert=>metabolische Störung Merke:Metabolische Störungen manifestieren sich primär in Veränderungen der c(HCO3-) Norm= 22-26 mmol/L=> Bei Pufferung überschüssiger Säuren  (Azidose) wird Bikarbonat verbraucht=>der Wert ist niedriger Merke: PCO2 ist ein respiratorischer Parameter. Bei metabolischer Azidose ist die Atmuhng oft gesteigert=> Pco2 fällt kompensatorisch ab Beispiel PaO2=178mmHg PaCO2= 27mmHg PH= 7,13 HCO3-=17mmol/L
  • Nüchternheitsgebot und Ileuseinleitung in der Anästhesie -Aspirationszwischenfall bei nicht leerem Magen ist lebensbedrohlich=> Patienten dürfen6-8Std vor Narkose nicht mehr essen und trinken - Ein abgehen vom Nüchternheitgebot ist im Notfall erlaubt z.b. akute Appendiztis=> Not Ops mit vollem Magen werden in Intubationsnarkose o. wenn möglich in Regionalanästhesie durchgeführt, Auf Maskennarkose sollte verzichte werden Prophylaxe der pulmonalen Aspiration: -aktive Magenentleeriúng durch erbrechen -präoperatives einführen einer Magensonde -Zufuhr von Antazida sowie Antiemetika -spezielles Vorgehen bei Narkoseeinleitung ------Absauggerät bereitstellen------Oberkörper hochlagern dannach erst präoxygenieren----------------------Exzitation vermeiden------rasch wirkende narkosemittel(Desfluren) und Muskelrelaxantien (Roccuronium, Succinylcholin) einsetzen------------intraabdominelle Drucksteigerung vermeiden-------rasche Intubation und ausreichend Relaxation-----Sellick-Manövert  
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