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Medizinische Assistenz (Fach) / Verdauungssystem (Lektion)

Magen-Darm-Trakt

Diese Lektion wurde von Kat erstellt.

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  • Ohrspeicheldrüse Unterzungenspeicheldrüse Unterkieferspeicheldrüse Glandula parotis Glandula sublingualis Glandula submandibularis
  • Rachen Speisröhre Magen Pharynx Ösophagus Gaster
  • Leber Gallenblase Bauchspeicheldrüse Hepar Vesica Fellea Pankreas
  • Zwölffingerdarm Dünndarm/ Leerdarm Krummdarm Blinddarm Wurmfortsatz Duodennum Jejunum Ileum Coekum Apendix
  • Dickdarm Aufsteigender Ast Querverlaufender Ast Absteigender Ast Kolon Colon asendens Colon transversum colon desendes
  • Sigmaschleife Mastdarm Colon sigmoideum Rektum
  • Karies Zahnfäule Ursache: Mundbakterien bilden aus Glukose Säure, die zu Zahndefekten führen Prophylaxe: Zucker meiden, regelmäßige Zahnpflege, plus Zahnseide, Fluor Gel
  • Parodontitis Entzündung mit Schwund des Zahnhalteapperatesbund des Zahnfleisches Folge: Zähne werden locker und fallen aus
  • Parotitis Entzündung der Ohrspeicheldrüse
  • Herpes Labialis schmerzhafte Bläschen an den Lippen, die manchen Menschen in Zeiten einer Abwehrschwäche wiederkehren Ursache_ Herpesviren Therapie_ virustatische Salben im Frühstadium
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  • Soorstomatitis weißlicher Belag auf der Mundschleimhaut, bei Pat. mit geschwächter Immunabwehr ( z.b AIDS, Krebs) Ursache: Pilz Candida Albicans
  • Was passiert mit der Nahrung im Mund? Nahrungsaufnahme Nahrungskontrolle Mechanische Zerkleinerung Verflüssigung Einleitung der enzymatischen Aufspaltung von Kohlenhydraten (Stärke) Schluckvorgang
  • Welche Bedeutung hat die Zunge bei der Nahrungsaufnahme? Unterstütz Kauvorgang leitet Schluckvorgang ein trägt Geschmacksknospen
  • Verdauungsenzyme im Speichel Verdauungsenzyme kann man sich wie kleine chemische Scheren vorstellen, sie erkennen Nährstoffe auf die sie spezialisiert sind, und schneiden siean die vorgesehenden Stellen durch. Große Moleküle werden in immer kleinere Stücke zerlegt, bis die Einzelteile klein genug sind um resorbiert zu werden. Verdauungsenzyme finden sich ferner im Magensaft und im Darmsekret. Sie werden in exokrinen drüsen gebildet.
  • Die namen der Enzyme geben den Stoff an, den sie spalten Lipase spaltet? Protease spaltet? Amylase spaltet? Lipide Proteine Maltose
  • Welche Funktion erfüllt der Speichel im Verdauungsprozess und welches enzyme enthält er? Speichel feuchtet die gekaute Nahrung an, löst Geschmacksstoffe. Kohlenhydrateverdauung Amylase kann Speichel in Stärke (Malzucker) spaltet
  • Abbau und Resorption der Nahrung Großmelekulare Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette können nicht direkt ins Blut aufgenommen werden. Sie müssen in geeignete Moleküle zerlegt werden. Zerlegung erfolgt im Mund und Magen-Darm-Trakt unter Katalytischer Wirkung der Enzyme. Über die Darmwand gelangen die Spaltprodukte ins Blut und in die Lymphe und werden zu den verschiedenen Organen transportiert.
  • exokrine Drüsen? endokrine Drüsen? geben Sekret nach Außen ab, wie Talg, Speichel, Schweißdrüse ins Blut ab, wie Schilddrüse
  • Der Luftweg? Die Luft tritt in die Nase ein Zunge liegt locker im Mund Uvula ist unverändert Epiglottes ist geöffnet Luft strömt in die Trachea
  • Der Speiseweg? Speise wird mit den Zähnen abgebissen und wird zerkleinert zu einen Bolus Bolus wird mit der Zunge in Richtung Rachen gedrückt Uvula verschließt den Nasenraum Epiglottes verschließt Trachea Speise wird in Ösophagus transportiert
  • Bau und Lage Ösophagus Länge der Speiseröhre ca 25cm Hinter der Luftröhre, hinter dem Herzen Sie besteht aus glattes Muskel Gewebe, unverhorntes Plattenepytelgewebe Innere Schicht ist Schleimhaut Rachen und Magen wird miteinander verbunden Funktion: transportiert Nahrung durch Peristaltik
  • Woraus besteht der Magensaft? Salzsäure: Desinfektion, Schutz vor Bakteriellen Krankheiten, Denaturieren ( Veränderung der Oberflächen, sie werden in ihre Grundbausteine zerlegt)) Aktivierung von Pepsinogen in Pepsin Magenschleimhaut:bedeckt die Magenschleimwand und schützt vor der aggressiven Säure Pepsin: spaltet Eiweiß
  • Der Magen wird zum Oesophagus 1 und zum Duodenum 2 jeweils durch einen Schließmuskel abgegrenzt. Wie heißen diese und welche Funktion haben sie? Unterer Oesophagussphinkter, Funktion: Übergang zwischen Speiseröhre und Magen,verschließt Zugang, Fehlfunktion führt zu Sodbrennen Pylorus, Funktion: Speise wird portionsweise in den duodenum abgeben
  • Zelltypen der Magenschleimhaut Schleimzellen: Auskleidung des Magens, befeuchtet und Schützt vor HCI Hauptzellen: Pepsonogen,inaktive form von Pepsin Belegzellen: Salzsäure (HCI) exokrine Drüsen
  • Checkliste zur Durchführung einer Gastroskopie Aufklärung_ schriftl. Einwilligung des Pat. Patient_ Zahnprothese? Fahrmöglichkeit? Labor_ Blutbild, Quick
  • Untersuchungstisch_ Gastroskopie NaCL, Tupfer, Abwurfbehälter, Pflaster, Desinfektion, Papiertücher, Xylocadingel, Handschuhe, Lokalanästetikum-Spray, Verweilkanüle, Ampullen-Beruhigungsmittel, Spritze, Stauschlauch, Nierenschale, Biopsyzange, Beissring, Histologieröhrchen, Laborscheine   Infusion Histologie Injektion Gastroskopie
  • Gastoskop überprüfung funktionstüchtig Lichtquelle funktionstüchtig Gastroskop, Biopsyzange, Lichtquelle  
  • Durchführung Gastro Rachenbetäubung, Linksseitenlage, Kunststoffbeissring
  • Nachbereitung Gastro 1 Stunde Ruheraum Pat. darf erst gehen wenn Rachenbetäubung aufgehört hat Desinfektion des Raums und Geräte
  • Möglichkeiten der Gastroskopie Diagnostisch: Erkennung von Geschwüren und Blutungsstellen Therapeutisch: Versorgung einer Blutung
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  • Bauchspeicheldrüse Lage Pankreas Lage hinter dem Magen (Gaster)
  • Pankreas hat Drüsen,welche und Funktion Exokrine Drüse, Bildung von Bauchspeichel, enthält Verdauungsenzyme, Amylase, Trypzin, Lipase Sekret wird über Bauchspeicheldrüsengang über die Papille in das Duodenum geführt Endokrine Drüse,  Bildung von Insulin und Glukagon (langerhan´schen Inselzellen) Abgabe direkt in das Blut zur Regulation des Blutzuckerspiegels
  • Pankreatitis Nicht infektiöse Entzündung der Bauchspeicheldrüse Verdauungsenzyme, die normalerweise im Duodenum aktiv werden, werden im Pankreas selbst freigesetzt und aktiv, sie verdauen eignes Gewebe
  • Pankreatitis: Ursachen Symptome Diagnostik Therapie Prophylaxe U: Alkoholmissbrauch, eingeklemmte Gallensteine Sym: Akut: Übelkeit, erbrechen Schock, heftige Oberbauchschmerzen, ohne Therapie....tödlich Sym: Chronisch: weniger ausgeprägte Symptome Verlust der Fähigkeit Verdauungsenzyme und Hormone zu produzieren, folge Diabetis Diag.: Serumspiegel - Lipase und Amylase (hoch), Sono und CT Thera.: Nulldiät, Analgetika, später Enzympräp. zu Mahlzeiten Pro.: Alkohol und Nikotin abstinenz
  • Wie schütz sich der Dünndarm vor der Magensäure? Bauchspeicheldrüse bildet hydrogencarbonat, diese bildet eine schwache Lauge und neutralisiert die Magensäure die vom Magen über den Pylorus ins duodenum gelangen.
  • Welche vorgänge laufen im Dünndarm ab? Bauchspeichel neutralisiert Magensäure Nährstoffe werden durch Enzyme in kleinste Nahrunsbausteine gespalten Nahrungsbausteine werden von Blut und lymphe resorbiert Nahrungsbrei wird weitertransportiert
  • Aus welchen Abschnitten besteht der Dünndarm? Duodenum 25 - 30 cm Dünndarm 3-5 m insgesamt Jejunum 1,5m Ileum 3m
  • Was geschieht mit der Nahrung im Duodenum? Vermischt Speisebrei mit Pankreasekret und Gallenflüßigkeit
  • Was versteht man unter die Papille? Kleine Erhebung in der Duodenalschleimhaut, Mündung der Ausführungsgänge der Gallenwege und des Pankreas
  • Nennen sie die Organe, die über die Papille ihre Sekrete in das Duodenum abgeben? Gallenblase  - Gallensaft Bauchspeicheldrüse  - Hydrogencarbonat und Enzyme
  • Erklären Sie, welche Aufgabe die jeweilligen Sekrete bei der Verdauung erfüllen Bauchspeicheldrüse bildet tägl. 1,5 l Sekret bildet Hydrogencarbonat  - neutral. Magensäure bildet Enzyme: KH - Glucose, Eiweiße werden in Aminosäuren zerlegt Fett - Glycerin und Fettsäuren Gallensaft, die Leber bildet tägl. 0,5 l Gallensaft GGallenblase dient als Speicher Die Säuren im Gallensaft zerteilen Nahrungsfette in kleinste Tröpfchen die dann von der Lipase besser gespalten werden können
  • Enzyme spalten Nahrung auf Im Saft der Bauchspeicheldrüse sind Enzyme enthalten, die notwendig sind, damit der Mensch Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette aus der Nahrung in das Blut aufnehmen kann. Die Nährstoffmoleküle sind in ihrer normalen Form viel zu groß, um in den Blutkreislauf aufgenommen zu werden. Sie müssen erst zerlegt werden. Dabei helfen die Enzyme des Pankreassaftes.
  • Peptidasen spalten Eiweiße Die eiweißspaltenden Enzyme sind die Peptidasen, deren wichtigste Vertreter Trypsin, Chymotrypsin  sind. Damit die Bauchspeicheldrüse sich nicht selbst verdaut, sind in ihrem Saft nur die Vorstufen dieser Enzyme enthalten. Die Vorstufen heißen Trypsinogen und Chymotrypsinogen. Im Dünndarm werden sie zu aktiven Enzymen umgewandelt und spalten die Eiweiße aus der Nahrung in verwertbare Bestandteile auf.
  • Lipasen spalten Fette Die Namen der fettspaltenden Enzyme des Pankreassaftes sind Lipase, Phospholipase und Esterasen. Die Lipase ist das wichtigste fettspaltende Enzym. Es wird in seiner endgültigen Form in der Bauchspeicheldrüse hergestellt, wird aber erst aktiv, wenn es mit dem Saft aus der Gallenblase im Dünndarm in Kontakt kommt. Dort spaltet sie die großen Fettmoleküle in kleinere Moleküle auf, die dann weiterverarbeitet werden können. Die Phospholipase wird wieder, wie die eiweißspaltenden Enzyme, in einer inaktiven Form hergestellt.
  • Amylasen spalten Kohlenhydrate Zur Spaltung der Kohlenhydrate enthält der Saft der Bauchspeicheldrüse die Alpha-Amylase. Die Alpha-Amylase hat die Aufgabe, pflanzliche Stärke bis zum Zweifachzucker abzubauen.  
  • Chemische Umwandlung der Nahrung in verwertbare Bestandteile. Auf seinem weiteren Weg wird das Brötchen in seine Bestandteile zerlegt. Dabei werden Mehrfachzucker (Kohlenhydrate) in einfache Zucker aufgespalten,  Eiweiße werden in Aminosäuren  und Fette in Glyzerin und Fettsäuren umgewandelt.  Der Grund dafür ist, dass der Körper die Bestandteile in ihrer ursprünglichen Form nicht verwenden kann. Sie würden einfach wieder ausgeschieden. Nur in der umgewandelten Form können die Nahrungsbestandteile durch die Darmwand in das Blut aufgenommen werden. Danach benutzt der Körper die Bestandteile als Rohstoffe, um eigene Produkte herzustellen, z. B. Hormone und Enzyme. 
  • Dünndarm Größe, Fläche Der Dünndarm, der fünf bis acht Meter lang ist, ist der eigentliche Ort der Verdauung. Die Darmzotten (Villi intestinales) sind finger- oder blattförmige Ausformungen der Schleimhaut. Sie vergrößern die Fläche, auf der die Nahrungsbestandteile vom Darm in das Blut aufgenommen werden, um das Fünffache. Diesen Vorgang nennt man Resorption. Über das Blut gelangen die Nährstoffe in die Leber und werden dort weiter verarbeitet.
  • Im Dickdarm ist vom Brötchen kaum was übrig. Nachdem nun von unserem Brötchen kaum noch Nährstoffe vorhanden sind, gelangt es vom Dünndarm in den Dickdarm.  Wo diese beiden Organe ineinander übergehen, befindet sich der kurze Blinddarm mit dem fünf bis acht Zentimeter langen Wurmfortsatz. Der Dickdarm wird vom Dünndarm durch die Ileozölklappe getrennt  Im Dickdarm passiert der Speisebrei den aufsteigenden, den querverlaufenden und den absteigenden Teil.  Auf diesem Wegstück wird ihm jetzt fortlaufend Flüssigkeit entzogen. Vitamin K wird gebildet
  • Darmflora Definition Unter der Darmflora versteht man die Gesamtheit der vor allem im Dickdarm angesiedelten Mikroorganismen. Es handelt sich dabei in erster Linie um Bakterien . Escherichia coli), Enterokokkus, Protens
  • Darmflora Funktion Sie helfen dem Körper, die schwer verdaulichen Ballaststoffe zu verarbeiten. Eine gesunde Darmflora mit ausreichend Bakterien ist sehr wichtig. Ist sie gestört, kann das die Verdauung beeinträchtigen.  Darmbakterien produzieren Vitamin K