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IHRM (Fach) / Internationales Management (Lektion)

Internationales Personalmanagement

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  • Was ist Universalismus? Organisationsstrukturen, Unternehmenskulturen, Managertechniken werden nicht auf landeskuturelle Besonderheiten zurückgeführt, sondern weltweit gültig und wirksam eingesetzt.
  • Nenne Unterschiede zwischen nationalem und internationalem Personalmanagement - größeres Ausmaß der Aktivitäten - globale Perspektive - Bedeutung der Privatsphäre der MA
  • Welche externe Faktoren beeinflussen das IHRM? (3) - Politisches System - Wirtschaftssystem - unterschiedliche Kulturen und Wertesysteme
  • Welche Organisationsformen der Personalarbeit gibt es? 1. Funktionale Gliederung nach Aufgabenbereichen, zentral 2. Divisionale Gliederung (Referenten sind für MA Gruppen zuständig und nehmen sämtliche Personalaufgaben war), zentral & dezentral 3. Porfit Center Konzept (Outsourcing der Personaldiesntleistung), dezentral
  • Wie beeinflussen Leitlinien das int. PM? Nenne zwei personalpolitische Leitlinien/Grundsätze und deren Auswirkungen auf das Personalmanagement. Leitlinien setzen dem Handlungsspielraum im Personalmanagement Grenzen und erfordern die Beachtung von Alternativen für zb ausländische Entscheidungsträger. Personalwirtschaftliche Entscheidungen werden nur in der Zentrale getroffen --> zentrales PM / ethnozentrisch Führungspositionen im Ausland werden bevorzugt mit regionalen Kräften besetzt --> dezentrales / polyzentrisches Personalmanagement gleiche Aufstiegsmöglichkeiten bei gleicher Qualifikation unabhängig der nationalen Herkunft --> dezentral / geozentrisch - integrativ situativ
  • Definiere Human Resources Leistungspotentiale, die MA dem Unternehmen zur Verfügung stellen
  • Wie kann das Humankapital gesteigert werden? Durch Bildungsaktivitäten, die als Investitionen angesehen werden, die die Arbeitsqualität und Leistung der Mitarbeiter fördern
  • Beschreibe das Handlungsspektrum der Personalentwicklung die PE ist integrativer Bestandteil der Entwicklung der unternehmensstrategie und reicht bis zu Förderung und Betreuung jedes einzelnen MA. Die PE steuert und fördert die personellen Ressourcen und stellt Lern- Wissens & Adaptionspotentiale in den Mittelpunkt.
  • Was ist unter Cross Cultural Management zu verstehen? 1. Organisationsverhalten in fremden Ländern und Kulturen beschreiben 2. Vergleich des Organisationsverhaltens unterschiedlicher Länder & Kulturen 3. Verbesserungsansätze für die Interaktion entwickeln
  • Nenne 4 Charakteristika von Kultur ganzheitlich, erlernbar, dynamisch, beherrschend
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  • Nenne die 5 Kulturstandards nach A. Thomas 1. Art des Wahrnehmens, Denkens, Wertens & Handelns der Mehrheit, die als normal angesehen wird 2. Basis für die Steuerung, Regulierung und Beurteilung des eigenen & fremden Verhalten 3. Es gibt einen Toleranzbereich bei der Verhaltensregulation 4. Regulationsfunktion für den umgang miteinander 5. Ablehnung & Sanktion von Verhalten außerhalb der Grenzen
  • Welche sind die 5 Kulturdimensionen nach Hofstede? 1. Machtdistanz (klein = flache Hierarchie, groß = großes Machtgefälle) 2. Individualismus (vorrangig persönl. Ziele) & Kollektivismus (Einklang von persönl. und Gruppenzielen) 3. Unsicherheitsvermeidung (stark = hohe Verbindlichkeit von Regeln, schwach = Irrelevanz von Regeln) 4. Maskulinität (abgegrenzte Geschlechterrollen) &  Feminität (Geschlechterrollen sind nicht klar definiert) 5. Langzeitorientierung ( hoch = alte Traditionen wirken bis heute bzw. in die Zukunft, niedrig = instabile und unverbindliche soziale Verhältnisse)
  • Wie lernt eine Organisation? Organisationales Lernen ist nicht die Summer von individuellem Lernen. Vielmehr geht es um die Etablierung von Strukturen und Prozessen, die über Reproduktion, Optimiereung und Kombination von bestehende Wissen hausgehen und die kreativen Ressourcen von Mitarbeitern und Teams nutzbar machen
  • Nenne die 5 Phasen der generischen Entwicklung einer Organisation 1. Wachstum durch Kreativität & Führungskrise 2. Wachstum durch straffe Führung & Autonomiekrise 3. Wachstum durch Delegation & Kontrollkrise 4. Wachstum durch Koordination & Bürokratiekrise 5.Wachstum durch Teamgeist
  • Nenne Entwicklungsstufen der Internationalisierung Export, Verkaufstochtergesellschaft, Internationale Abteilung, globale Divisionalisierung, Globale Organisationsstruktur, transnationales Unternehmen, Netzwerk
  • Was ist eine Unternehmenskultur? ein System gemeinsam geteilter Muster des Denkens, Fühlens und Handelns der Mitglieder (Normen und Werte)
  • Welches Ziel verfolgt eine Unternehmenskultur? Reduktion von Komplexität durch Vorgabe von Spielregeln für das Verhalten von Individuen und Gruppen, Schaffung einer Identität und eines Referenzrahmens für die selbstständige Organisation und Verfolgung gemeinsamer Strategien.
  • Nenne vier Merkmale einer Unternehmenskultur 1. Kommunikation (Inhalte, Art&Weise, Stil, Tabus) 2. Verhalten (Führungsverhalten, Fehlerkultur, Umgang) 3. Strukturen (Organisationsform, Führungsinstrumente) 4. Soziale Ereignisse (Rituale, Sportgruppen)
  • Warum ist die Unternehmenskultur ein zentraler Erfolgsfaktor? - eine ausgeprägte und in sich stimmige Unternehmenskultur steht für eine effiziente Unternehmenssteuerung. - Strategien, Ziele und Funktionsweisen werden von Kulturellen Elementen beeinflusst - die U.Kultur muss immer berücksichtigt werden, da Veränderungen meist auch Auswirkungen auf diese haben
  • Nenne die 4 Wertorientierungen/Ansätze im internationalen Personalmangagement 1. ethnozentrisch: Tochtergesellschaften haben kaum Autonomie, Entscheidungen werden von der U.zentrale getroffen, Schlüsselpositionen werden mit Expatriates besetzt 2. polyzentrisch: Tochtergesellschaften werden als unabhängige nationale Einheiten mit Entscheidungskompetenzen geführt, Führungspositionen an einheimische MA, die aber nicht in die Zentrale befördert werden 3. regiozentrisch: Einsatz von Regionalmanagern, die regional über einen hohen Grad an Autonomie und Entscheidungsfindung verfügen, keine Beförderung in U.zentrale 4. geozentrisch: weltweit integrierte U.strategie und Stellenbesetzung nach Fähigkeit ohne Rücksicht auf Nationalität Die Wahl der Orientierung ist abhängig von: Strategie, Struktur, Größe, Personalverfügbarkeit etc.
  • Was bedeutet das Personalmanagement für die U.strategie? - Entwicklung, Sicherung und Kontrolle der Humanressourcen - Ausgeglichenheit und Flexibilität in der Matrixstruktur - indetifikation und Förderung von Potentialen - Sensibilisierung der Personal - MA für die Bedeutung der internationalen Ausrichtung Voraussetzung: ganzheitliches Denken und Handeln
  • Welche vier sich verändernde Dimensionen gibt es in der Umwelt einer Unternehmung? 1. ökologisch (Rohstoffe) 2. technologisch (neue Produktionsabläufe) 3. ökonomisch (Produktionskosten) 4. sozial (Fachkräfte mit neuen Kompetenzen)
  • Welche Institutionen gibt es in der Umwelt einer Unternehmung? Kunde, Konkurrenz, Kapitalgeber, Lieferant, Arbeitnehmer, Staat  
  • Was sollte bei der Organisationsentwicklung beachtet werden? Die Dimensionen und Institutionen in der Umwelt eines Unternehmens müssen berücksichtigt werden. Systeme sind offen und existieren in und interagieren mit einem weiten Umfeld von anderen Systemene. Sie beeinflussen sich wechselseitug und verarbeiten Input in einem Transformationsprozess zu Output.
  • Inwieweit wirken sich die Einflüsse der einzelnen Institutionen des Unternehmenssystems auf die personalen bzw. strukturalen Elemente einer int. Organisation aus? - Wahrnehmung der Institutionen als beeinflussende Faktoren - Einnahme unterschiedlicher Perspektiven und Chancen & Möglichkeiten erkennen - Reflektion und Verbesserung der Strukturen einer int. Organisation - Bei Betrachtung der unterschiedlichen Dimensionen können weitere Einflüsse festgestellt werden (bspw. ein erhöhter oder veränderter Personalbedarf durch technologische Neuerungen im Produktionsprozess. Bedarf in Form von Schulungen oder neuer MA) -> erhebliche Einflüsse der einzelnen Institutionen auf die personalen und strukturalen Elemente einer int. Organisation.
  • Was sind die Ziele von Auslandsentsendungen? Transfer von Know -How Koordiantion und Kontrolle der Unternehmens Einheiten Führungskräfteentwicklung
  • Wie kann man die Ausdrucksformen einer Unternehmenskultur unterteilen? Kommunikation Was wird mündliche /schriftlich komm., worüber wird überhaupt gesprochen? Welche Sprache? Was wird tabuisiert?   Verhalten Wie verhält sich die Führung? Wie ist die Fehler kultur im Unternehmen?   Strukturen Welche Art  v. Gebäuden, analgen , Raumgestaltung ?Was für Führungsintrumenteariou gibt es (Mitarbeitergesrpäch, Zeilverienbarungen, ..)   Soziale Ereignisse Was gibt es für Veranstaltungen u. Rituale? Wie ist die Teilnahme bzw. Akzeptanz?
  • Teilen Sie die Ausdrucksformen der Unternehmenskultur in die Ebenen des "kulturellen" Eisbergs über der Wasserlinie: Verhalten (Begrüßungsrituale, Kommunikationsformen), Literatur, Theater, Musik, Spiel, Festivität, Essen, Kleidung -> alles sinnliche, Wahrnehmbare   unter der Wasserlinie: Werte u. Normen, Kommunikationsstil, Einstellungen, Auffassungen Gefühle, Verpflichtungen, Erwartungen, Bedürfnisse -> alles unbewußte, verborgene
  • Nenne ein Beispiel zur Erstellung eines Anforderungsprofils Kompetenzpyramide nach Kienbaum - Fachkompetenz: Wissen, Fertigkeiten, Erfahrungen - Verhaltens Kompetenz: Arbeitsorganisation, Kommunikationsfähigkeit, Problemlösekompetenz, Führung - Persönlichkeit: Belastbarkeit und Dynamik, Leistungsmotive, Kundenorientierung, Unternehmerisches Denken, Lebenswerte
  • Was muss bei der Auswahl international tätiger MA beachtet werden? - Tätigkeitsbezogene Faktoren - Dimension der Beziehungsfähigkeit - Motivation - Familiensituation - Sprachliche Fähigkeiten  generelle und kulturelle Managementfähigkeiten sind gefragt
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  • Welche Auswahlverfahren können im Selektionsprozess angewandt werden? - Analyse der Bewerbungsunterlagen - Vorauswahl - Interviews - psychologische Testverfahren (Persönlichkeits-/Intelligenztests) - Assessment Center (Rollenspiele, Fallbeispiele) für Nachwuchskräfte, Berufseinsteiger - Management Audits (Fallbeispiele, Testverfahren) für Führungspositionen
  • Beschreibe die 6 Teildimensionen des Interkulurellen Assessment Centers (Hildesheim) 1. Ambiguitätstoleranz (Umgang mit mehrdeutigen Situationen) 2. Verhaltensflexibilität (Anpassung an Situationen/Gesprächspartner) 3. Respekt/Offenheit (ggü. fremder Werte und Normen) 4. Empathie (Hineinversetzen in andere Personen) 5. Wissenserwerb (Kulturunterschiede) 6. Kommunikationsbewusstheit (Sprachunterschiede, Misverständnisse)
  • Beschreibe das Führungsmodell Universalismus die Prinzipien und Techniken der Industrienationen sind welweit gültig und wirksam. Landeskulturelle Einflüsse werden nicht beachtet. These:kulturelle Eigenheiten schwinden zu Gunsten des fortschrittenen Entwicklungsstands der Industrienationen
  • Beschreibe den Führungsstil des Kulturalismus Das Handeln im Unternehmen ist immer kulturgebunden. Landeskulturelle Werte sind in der Unternehmensführung integriert.
  • Welche Unternehmensbereiche können als kulturneutral bezeichnet werden? Planung, Finanzierung, Kostenrechnung, Untenehmensbewertung, Produktionssteuerung
  • Welche Unternehmensbereiche können als kulturgebunden angesehen werden? Kommunikation, Entscheidungsfindung, Personaleinsatz, Führungsbeziehungen
  • Führungsmodelle: Was ist das Harzburger Modell? Führung im Mitarbeiterverhältnis: Die Führungsverantwortung liegt beim Vorgesetzten, die Handlungsverantwortung beim Mitarbeiter.
  • Führungsmodelle: Was ist das St. Galler Management Modell? ganzheitlich integrierte Sicht der Führung. "Totalmodell" gibt einen Rahmen für einen universalistischen Führungsansatz, der unternehmensspezifisch gefüllt werden muss.
  • Führungsmodelle: Was ist das 7S Modell? harte Elemente 1. Structure: formale Aufbauorganisation 2. Systems: Führungsprozesse 3. Strategy: Unternehmenspolitik weiche Elemente 4. Style: Führungsstil 5. Staff: Aufbau und Pflege der Human Ressources 6. Skills: Entwicklung der Fähigkeiten der MA 7. Shared Value: Unternehmenskultur   Die Unternehmenskultur ist das tragende Element der Führung. Weiche Faktoren haben einen höheren Stellenwert.
  • Führungsmodelle: Was ist der Züricher Ansatz? Führung ist die Steuerung der multipersonalen Problemlösung. Führung hat eine formale Seite (menschenbezogen, führungstechnisch) und eine inhaltlich-materielle Seite (Gestaltung der Unternehmenspolitik im realen Kontext)  
  • Was ist ein "Totalmodell" und inwieweit ist er für den internationalen Managementkontext nutzbar? Ein Totalmodell erfaßt  Unternehmensführung umfassend u. ganzheitlich und versucht allen Aspekten d. Führung und der Umfeldeinflüssen Rechnung zu tragen.  Damit ist es für d. internationale Mangement nutzbar, da es damit auch kulturelle Unterschiede beachtet.