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Psychiatrie Mündlich (Fach) / Dissoziative Störungen [F44] (Lektion)
Kapitel 8 / 4
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- Definition * Verlust der integrierenden Funktion des Gedächtnisses * bestimmte Ged.inh., Körperwahrnehmungen und -bewegungen sind vom Gedächtnis abgespalten Konversionsmechanismen: 1) Psych. Probleme als körperl. Symptom, weil nicht auf mentaler Ebene austragbar 2) Art und Zeit des körperl. Symptoms lassen sich psych. erklären, folgen aber somatischen Gesetzmäßigkeiten 3) Symbolfkt. des somatischen Symptomes 4) Zugänglichkeit und Bewusstmachbarkeit der psych. Hintergründe Krankheitsgewinn: * primär: Reduktion intrapsych. Spannung * sekundär: Zuwendung anderer A) Dissoziative Störung (psych. Symptome) B) Konversionsstörung (neurol. Symptome)
- Dissoziative Störung Dissoziative Amnesie: schwerwiegende Gedächtnislücke bei sonst ungestörter Kognition/ mnestischer Fkt. Dissoziative Fugue: geordnetes Verlassen des Umfeldes, neue Identität, normale Alltagsbewältigung, vollständige Amnesie für diese Zeit Dissoziativer Stupor: teilnahms- / reaktionslos, Betäubung, erheblicher Konflikt Trance- und Besessenheitszustände: Verlust des Gefühls für eigene Identität, Wahrnehmung der Umgebung eingeschränkt Dissoziative Identitätsstörung (multiple PKS)
- Konversionsstörung Dissoziative Bewegungsstörung - Schwäche oder Lähmung bestimmer Körperpartie - Ataxie - Unfähigkeit ohne freme Hilfe zu gehen / zu stehen (Abasie / Astasie) - nahezu perfekte Kopie bestimmter Krankheitsbilder (z.B. MS) Dissoziative Empfindungsstörung - Dys-/ Hyp-/ Anästhesien (meist nicht anatomisch korrekt) Dissoziative Krampfanfälle
- Ätiologie Psychodynamisch: Abwehrmechanismus KB: V-S-Modell (V: genetisch, Hypnotisierbarkeit, traumatische Kindheitserfahrung; S: ähnliche / andere Lebensumstände)
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