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Gesundheitspädagoge (Fach) / 2.3.0. phyto Arnica (Lektion)

Arnica

Diese Lektion wurde von GIHA erstellt.

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  • Wissenschaftlicher Name Arnica montana – Gebirgs-ArnikaArnica chamissonis – Wiesen-Arnika
  • Blütezeit VI - VIII Juni - August
  • Pflanzenfamilie Korbblütler - Asteraceae
  • Kennzeichen Kennzeichen:20 - 60cm hohe Staudegelbe StrahlenblütenblätterStängel flaumig behaartBlattrosette dicht am Bodenaromatisch duftend
  • Vorkommen Mitteleuropa (zw.Skandinavien, Portugal u. Balkan)
  • Standort: Bergwiesen, Waldwiesen
  • volkstümliche Verwendung: früher für Abtreibung (Abortivum) und Herz-Kreislaufmittel
  • Hauptinhaltsstoffe Sesquiterpenlactone, Flavonoide, etherischesÖl, Cumarine Sesquiterpenlactone sind natürliche Sesquiterpenderivate, die eine Lacton-Funktion aufweisen. Es sind über 4000 Vertreter dieser Stoffgruppe bekannt, die sich als Sekundärmetaboliten in vielen Pflanzen, vor allem in Vertretern der Familie der Korbblütler (Asteraceae) finden.[1] Sie fungieren dort vor allem als Abwehrstoffe. Diese Funktion wird einerseits durch ihren bitteren Geschmack und andererseits durch Eingriff in den Stoffwechsel anderer Organismen erfüllt. Die verschiedenen Sesquiterpenlactone wirken unter anderem toxisch auf Bakterien, Pilze, Würmer und andere Parasiten aber auch auf Säugetiere. Allerdings haben einige Vertreter auch Eigenschaften, die sie zu einem interessanten Objekt für die pharmakologische Forschung machen, wie etwa eine migräne- oder entzündungshemmende Wirkung. Einige dieser Wirkungen macht man sich in der traditionellen Medizin bereits seit Jahrhunderten zu Nutze. So ist etwa die entzündungshemmende Wirkung der Arnica montana, die in Europa seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt ist, auf Sesquiterpenlactone zurückzuführen.
  • Sesquiterpenlactone Ses-quiter-pen-lactone Sesquiterpenlactone sind natürliche Sesquiterpenderivate, die eine Lacton-Funktion aufweisen. Es sind über 4000 Vertreter dieser Stoffgruppe bekannt, die sich als Sekundärmetaboliten in vielen Pflanzen, vor allem in Vertretern der Familie der Korbblütler (Asteraceae) finden.[1] Sie fungieren dort vor allem als Abwehrstoffe. Diese Funktion wird einerseits durch ihren bitteren Geschmack und andererseits durch Eingriff in den Stoffwechsel anderer Organismen erfüllt. Die verschiedenen Sesquiterpenlactone wirken unter anderem toxisch auf Bakterien, Pilze, Würmer und andere Parasiten aber auch auf Säugetiere. Allerdings haben einige Vertreter auch Eigenschaften, die sie zu einem interessanten Objekt für die pharmakologische Forschung machen, wie etwa eine migräne- oder entzündungshemmende Wirkung. Einige dieser Wirkungen macht man sich in der traditionellen Medizin bereits seit Jahrhunderten zu Nutze. So ist etwa die entzündungshemmende Wirkung der Arnica montana, die in Europa seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt ist, auf Sesquiterpenlactone zurückzuführen.
  • Flavonoide gelber Farbstoff in der Pflanze
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  • Hauptwirkung äußerlich: Antiphlogisticum*= Mittel das gegen Entzündungen hilftentzündungshemmend, schmerzlindernd,antiseptisch*
  • Nebenwirkungen wenn innerlich angewandt ZB Tinktur auf Schleimhaut Herzschäden, Magen-Darmentzündung
  • Anwendung als Arznei zur äußerlichen Anwendung bei:Verletzungs- und Unfallfolgen,rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden,Entzündungen der Schleimhäutevon Mund- und Rachenraum, Furunkulose,Entzündungen in Folge eines Insektenstiches,Oberflächenphlebitis*(Oberflächliche Venen entzündung)
  • besondere Hinweise: geschützte Pflanze!Ausschließlich äußerliche AnwendungTinktur immer verdünnen, sonst Hautreizungen!Verschiedene Chemotypen