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Gesundheitsökonomie (Fach) / Was ist Gesundheitsökonomie? (Lektion)
VO 1
Diese Lektion wurde von MaiundSarah erstellt.
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- Effektivität Wirksamkeit -> in welchem Maße gesundheitspolitische Ziele erreicht werden "Die richtigen Dinge tun"
- Effizienz Input - Output Verhältnis -> können die definierten Ziele mit geringstmöglichem Aufwand realisiert werden? "Die Dinge richtig tun"
- Homo oeconomicus = Grundannahme der ökonomischen Therorie - Individuen tuen alles um ihren persönlichen Nutzen zu maximieren Folie: "Egoistische Nutzenmaximierung bei gegebenen Restriktionen" - 3 Pfeiler des Homo oeconomicus: 1) Egoismus 2) Nutzenmaximierung 3) Opportunitätskostenkonzept
- Allokation (Gegenstand) = Die Verteilung knapper Ressourcen oder Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital) auf die verschiedenen Bedarfe einer Gesellschaft. Da nicht alle Bedarfe gleichzeitig befriedigt werden können, muss entschieden werden, welche vordringlich zu erfüllen sind. kurz: - knappe Ressourcen müssen sinnvoll verteilt werden - man muss sich für eine Sache entscheiden
- Distribution = (Einkommens) Verteilung - Wer bekommt was?
- Deskription (Gegenstand) (nur von Folien übernommen!) = Erfassung von wirtschaftlicher Tätigkeit z.B. - volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - Zahlungsströme - Projektionen basierend auf statischen Annahmen - Beschreibung institutioneller Regelungen
- Normative Analyse (Theorie) http://studienservice.de/thema/33592/ (Unterschied positiv & normativ) Wikipedia: Die normative Analyse in der Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich vor allem mit der Frage „Was sollte sein?“. Diese Analyse ist eine über eine Prognose hinausgehende Bewertung, die z. B. auf die Frage „Was ist das Beste?“ näher eingeht. Eine normative Analyse enthält nicht selten Werturteile. Dies kann z.B. eine eigene Meinung darstellen. In der Wirtschaftspolitik kann – bei Vorliegen von Prognosen, die Werturteile enthalten – nicht genau gesagt werden, welche die beste Politik ist. Folie: Präskription: auf Basis der Wohlfahrtstheorie (Wohlfahrtsökonomie)
- Positive Analyse (Theorie) http://studienservice.de/thema/33592/ (Unterschied positiv & normativ) Wikipedia: Die positive Analyse in der Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich mit den ökonomischen Konsequenzen eines bestimmten Ereignisses beziehungsweise einer bestimmten politischen Maßnahme. Dies geschieht unabhängig davon, ob diese Konsequenzen wünschenswert sind oder nicht. Die Analyse erfolgt unter der Leitfrage: "Was ist und warum ist es so, wie es ist?" Folien: Erklärung und Vorhersage mittels des Modells des Homo oeconomicus und zugehöriger Aggregationsregeln.
- Mikroökonomie -> positive Beschreibung - jeder einzelene Aktuer verhält sich wie ein Homo oeconomicus - Vernunftbetontes / rationales Handeln -> Orientierung am ökonomischen Prinzip Folie (7): - Wie werden Allokationsentscheidungen getroffen? -> siehe Punkt 1+2
- Verteilungstheorie - welcher Anteil hat welches Vermögen) Mittelwerte etc. Wikipedia: = untersucht / erklärt die Verteilung von Einkommen / Vermögen (Gliederung in 5 Fragen: 1. persönliches Einkommen / Vermögen jedes Einzelnen 2. Einkommen / Vermögen der Haushalte 3. Einkommen / Vermögen bestimmter sozialer Gruppen (Arbeitseinkommen / Volkseinkommen) 4. Verteilung des Volkseinkommens auf Lohn, Grundrente, Zins, Unternehmensgewinne 5. wie sich die Anteile der Wertschöpfung einzelner Wirtschaftszweige am Volkseinkommen bestimmt)
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- Wohlfahrtstheorie -> normative Beschreibung Teilgebiet der VWL -> gesamtwirtschaftlich effiziente Ressourcenallokation -> Pareto Kriterium
- Pareto Kriterium (Bewertungsmaßstab) = Zustand, bei dem es nicht (mehr) möglich ist, durch wirtschafts- / sozialpolitische Maßnahmen ein Mitglied einer Gruppe besser zu stellen, ohne dass nicht mind. ein anderes Mitglied schlechter gestellt werden müsste = das Optimum (Ziel) -> Verzicht auf interpersonellen Nutzenvergleich -> dient als Bewertungsmaßstab der (normativen) paretianischen Wohlfahrtsökonomie -> Pareto Kriterium als Effizienzmaßstab -> das Gegenstück des Utilitarismus
- Utilitarismus (Bewertungsmaßstab) = Kern des Utilitarismus: „Handle so, dass das größtmögliche Maß an Glück entsteht!“ -> interpersoneller Nutzenvergleich - Schaden / Nutzen Vergleich -> Bsp.: Impfung - es kann sein, dass jemand schelchter gestellt wird -> das Gegenstück des Pareto Kriteriums
- Definition Oekonomik = "Wissenschaft von der Allokation knapper Mittel zur Verfolgung konkurrierender Ziele" (Gary S. Becker) -> Standarddefinition (über den methodischen Ansatz)
- Theorie der Gerechtigkeit = wie (un-) gleich soll etwas sein?
- Geschichte: Gesundheitsökonomie Deutschland - neuer Bereich - seit max. 50 Jahren in Dland (Ökonomie nach Smith schon 250 Jahre alt!) - aus der Versicherungstheorie (USA, Arrow 1963) 20 Jahre später entstanden - 70er Jahre "Kostenexplosion" (FALSCHER Begriff: man muss die Ausgabenentwicklung betrachten: z.B. Inflationsrate, Vgl. mit anderen Bereichen erzeugen, Anteil am BIP! daran erkennt man den Trend!) - richtiger Ansatz s.o. in Klammer, falscher Ansatz war: die Ausgaben + Einnahmen wurden gegeneinander gestellt - Gesundheitssystem nimmt heute in der BRD ca.10% des BIPs ein
- Nutzenmaximierung (Homo oeconomicus) Folie -> Jeder Akteur verhält sich (zweck)rational, d.h. ergreift von verschiedenen Handlungsoptionen die, die ihm den größten Nutzen bringt Mitschrift -> es gibt 2 Optionen, die priorisiert werden müssen -> man wählt die Option mit dem größten Nutzen -> subjektive Wertung
- Opportunitätskostenkonzept Folie -> Die Kosten einer Handlungsalternative sind die entgangenen Nutzen aus den nicht realisierten Handlungsalternativen Mitschrift -> Wenn man das eine tut, kann man das andere nicht tun! -> Jede Handlung hat Kosten, in dem Sinne, dass sie andere Konzepte ausschließt!
- Knappheit als Grundannahme der Ökonomik - Ressourcen sind knapp in Relation zu Wünschen / Bedürfnissen, haben alternative Verwendung - verschiedene Personen haben unterschiedliche Bedürfnisse
- Allokationsproblem Folien: = Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, in welche Verwendung die Ressourcen gelenkt werden Mitschrift: - es gibt einen Güterpol - man hat nicht so viel, wie man haben will - man kann mehr produzieren -> Knappheit führt zum Allokationsproblem
- Effizienzproblem = Maximale Bedürfnisbefriedigung bei minimalem Ressourceneinsatz Bsp.:"Der Arzt und Pharmaexperte verwies auf ein "erhebliches Effizienzproblem" der deutschen Medizin, da fachlich fundierte Qualitätsstandards und Leitlinien weitgehend fehlten"
- Grundannahmen positive Verhaltensanalyse - methodologischer Individualismus - Knappheit als Grundannahme - Alternative Verwendungsmöglichkeiten für knappe Ressourcen (Opportunitätskostenkalkül) - Homo oeconomicus
- Methodologischer Individualismus - man sucht einen Akteur aus und guckt, wie er individuell handelt - z.B. ein Arzt steht für alle Ärzte - für Erklärung immer Individualebene (man geht für die Beschreibung / Erklärung der Makroebene von der Mikroebene aus)
- Grundannahmen der normativen Analyse - normativer Individualismus (Individualprinzip, Selbstbestimmungsprinzip) - Bewertungsmaßstab der (normativen) paretianischen Wohlfahrtsökonomie (Pareto Kriterium / Verzicht auf interpersonellen Nutzenvergleich) Bewertungsmaßstah im Utilitarismus (Interpersoneller Nutzenvergleich)
- Individualprinzip - freiwilliges und individuelles Handeln zur persönlichen Vorteilserzielung - (man vergleicht alle Betroffenen in einer Situation)
- Selbstbestimmungsprinzip (in Abgrenzung zum Paternalismus) ? Folie 12
- normativer Individualismus - wenn eine gesellschaftliche Einheit handeln soll, muss es sich an die Normen halten, die Individuen vertreten - Staat muss sich nach gleichen Prinzipien verhalten, wie Individuen