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Mündlich (Fach) / Chir/Ortho/Unfall (Lektion)

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Diese Lektion wurde von damo1475 erstellt.

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  • Nenne die wichtigsten Komplikationen nach der operativen Versorgung einer Fraktur Infektion Arthrose Pseudarthrose (Hypertroph/atroph) Hautnekrose Achsenfehlstellung Thrombose Kompartmentsyndrome neurovaskuläre Schädigung
  • Beschreibe die Pathogenese eines Kompartmentsyndroms Das Kompartmentsyndrom entsteht, wenn durch Schwellung und/oder Einblutungen der um den Knochen liegenden Weichteile der Druck in einer Muskelloge so stark erhöht wird, dass der venöse Abstrom nicht mehr gewährleistet ist. Dadurch kommt es zu durch den mangelnden Abstrom venösen Bluts zu einer Erhöhung des auf die Muskeln einwirkende Druck Folge ist eine Unterbrechung des arteriellen Blutstroms und der kompression der Nerven.Ischämiebedingt kommt es zu ausgedehnten Nekrose.
  • Nenne die Pathophysiologie der Arthrose Hypertrophe Phase absolute oder relative Überlastung der (vorgeschädigten) hyalinen Knorpelstruktur (Darbietung der Kollagenfibrillen) --> Verlust von Proteoglykanen und von Kollagenfaserbündeln aus der Knorpelmatrix durch Proteasen -->Einlagerung von Wasser und dadurch irreversible Schwellung des Knorpels --> zusätzlich wird nicht funktioneller Faserknorpel als Ersatz gebildet Dekompensationsphase Reperaturmechanismusdekompensiert --> Vermehrter Abbau der Knorpelstruktur bis zum Knorpelverlust--> weitere Schädigung: subchondrale Sklerosierung sekundär entzündliche Arthrose der Synovia (aktivierte Arthrose) Überreizung von Bursen, Ligamenti, Gelenkkaspel Muskelhyper/atrophie
  • Welche Formen der Arthrose gibt es wie entstehen diese? Primäre Arthrose ideopathisch: vermutet wird familiäre Prädisposition (meist an WS) Sekundäre Arthrose kongenitale Gelenkfehlstellungen (Coxa varar/valga, Klkumpfuß) Gelenkerkrankungen im Wachstumsalter  (Perthes, ECF) altersunabhängig (PA, Spondylarthritis, bakterielle A, ideopathisch) Erkranungen (Wilson, Hämochromatose,Paget,Hyperpara) Überlastung (Adipositas, Beruf, Sport)
  • Nenne die generelle/frühe/späte Symptome der Arthrose und der aktivierten Arthrose Generelle LS Gelenksteife Anlaufschmerz Belastungsschmerz / Ermüdungsschmerz Früh Anlauf / Ermüdungs, Belastungsschmerz Spät: Dauerschmerz, Nachtschmerz, Muskelschmerz Aktivierte Arthrose Gelenke überwärmt, geschwollen ,Erguss, druckschmerzhaft
  • Welche diagnostischen Methoden sind richtungsweisend bei der Feststellung der Arthrose A + KU --> typische Schmerzsymptomatik RöGelenk --> Gelenkspaltschmälerung,Sklerosierung, Geröllzysten, Erosionen, Osteophyten Gelenkpunktat --> unauffälliges Punktat
  • Nenne die Therapie der Arthrose Konservativ: Gewichtreduzieren, gelenkschonender Sport (Schwimmen) KG (Wassergymnastik) physikalische Therapie Wärme (Fango) Pharmaka: Paracetamol NSAR (Ibu/Diclo + PPI) intraartikuläre Injek mit Kortikoiden / lokal Anasthetika Malaria (Antiphlogistisk bei schwerer Fingerarthrose) Orthopädische Maßnahmen dämpfendes Schuhwerk Gelenkfehlerausgleiche Gehilfe Orthrodese OP Gelenkspülung radiochemo Synoviorthese Gelenkdebridement Umstellungsosteotomie Gelenkersatz
  • Nenne die Therapieoptionen beim Hallux valgus <15° Intermetatarsalwinkel + keine Arthrose --> Subkapitaleosteotomie (+ggf. Weichteilrelease) >15° Intermetatarsalwinkel --> Schaft/ basis nahe Osteotomie  + (ggf Weichteilrelease) > 20° Intermetatarsalwinkel --> Osteotomie zwische MT I und Os cuneiforme (+ggf Weichteilrelease) Weichteilrelease: Rückverlagerung des M. adduktor hallucis auf das Köpfchen des 1. Mittelfußknochen laterale Kapseleröffung und Raffung ggf. Verkürzung der Sehne des medialen M. abductor hallucis
  • Wie kommt es zur Entwicklung eines Hallux valgus Allgemein: Erbfaktoren biomechaische Fehlbelastung  + begünstigendes Schuhwerk --> Am Ende steht eine Abweichugn der Großzehe nach lateral+Innenrotation Der Zug des Extensor hallucis longus und des Felxor hallucis longus verstärken die Valgisierung M. adductor hallucis führt zu einer Verstärkung der Valgisierung und zur Innenrotation
  • Beschreibe die Folgen eines Hallux valgus Fehlstellung Klavi Rötung/ Schwielen/Bursitiden Hammerzehen/Krallenzehenbildung Bewegungseinschränkungen
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  • Nenne röntgenologische Zeichen einer H-TEP Lockerung Lysesaum Osteolysen Vertikale Sinterung der Schaftprothese Knochenresorption an Calcar und Prothesenschulter Proximale Osteopenie und Saumbildung Distale Knochenneubildung Veränderungen der Schaftposition Zementmantelqualität Pfannenmigration Heterotope Ossifikationen Implantatschäden und Bruch zusätzlicher Verankerungsmaterialien