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Baukonstruktion (Fach) / Stiegen (Lektion)

Basiswissen über Stiegen für Bauingenieure

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  • 1) Was ist Antritt/Austritt/Stiegenlauf/Wange/Geländer/Handlauf/Gehlinie? (1) Treppenabsatz oder Treppenpodest (2) Zwischenpodest (3) unterer Treppenlauf (4) oberer Treppenlauf (5) Treppenloch: Ausschnitt für die Treppe in der Geschossdecke oder in einer Balkenlage (6) Treppengeländer und Handlauf (7) Treppenauge: Lichte Öffnung oder Luftraum, von Treppenläufen und Absätzen umschlossen und oft über mehrere Stockwerke durchgehend. Umgangssprachlich auch Treppenloch genannt. (8) Austritt (9) Antritt (10) Lauflinie / Gehlinie: Mittellinie des Treppenlaufs, bei gewendelten Treppen meist dezentriert. Die Lauflinie beginnt nach DIN 1356 (Bauzeichnungen) stets „unten“ mit einem Kreis und endet mit einem Pfeil „oben“. Abstand der Gehlinie vom Handlauf meist etwa 45 cm, Freitreppen werden auf Grund ihrer Breite auch unabhängig vom Handlauf begangen.       (a) Setzstufe (vertikal) (b) Vorderkante (VK) Antritt (c) Trittstufe (horizontal) (d) (e) Auftrittsbreite: die horizontale Fläche, die in sich aus der Vorderkante der Trittstufe und der Vorderkante der nächsten Trittstufe ergibt. Ein Überstand der Trittstufe über die Setzstufe bleibt unberücksichtigt. Siehe Treppensteigung. (f) Untertritt (Unterschneidung) (g) Stufentiefe (Auftritt + Untertritt (Unterschneidung)) (h) (i) (j) Steigung (Stufenhöhe), siehe Treppensteigung (k) Treppenbelag
  • 2) Was ist in den Vorschriften geregelt? a.       Brandsicherheit                                                               I.      Durchgangsbreite/-höhe b.      Stufenabmessungen c.       Treppenabmessungen d.      Gebäudetreppen
  • 4) Was ist das Steigungsverhältnis und wie wird es berechnet? a.       Bequemlichkeit: Schrittmaßregel: 70 cm werden durch Neigung der Stiege auf 63 cm reduziert/ für mittlere Steigungen/ 2h + b = 63 b.      Sicherheitsregel: b + h = 46cm c.       Optimales Verhältnis: h/b= 17/29
  • Erkläre die rechnerische Stufenverziehungsmethode!                                                               I.      Spitzstufenbreiten mathematisch                                                             II.      Ablauf:                                                                                  i.            Lauflinie einzeichnen                                                                                ii.            Annahme der zu verziehenden Stufen (z.B. 8 Stk.)                                                                              iii.            Ermittlung der Spindellänge                                                                              iv.            Ermittlung Differenz zwischen vorhandener Spindellänge & Mindestlänge (geom. Aufzuteilen)
  • Welche bauphysikalischen Anforderungen an Stiegen gibt es? a.       Trittschall: bauliche Trennung, elastische Auflagerung, TSD über gesamte Treppe, Raumaufteilung beachten b.      Beispiele: Zweischalige Ausführung, Auflagerung auf Konsolen (Linien-/Punktlagerung), Schwimmende Tritt-/Setzstufen
  • Welche Herstellungsmöglichkeiten einer Stahlbetontreppe gibt es? a.       Fertigteilbauweise: Schnell, teurer in Herstellung, insgesamt günstiger da weniger Arbeitsaufwand auf Baustelle, genauer, b.      Ortbetonbauweise: Schalung – Bewehrung- Betoneinbringung Günstiger in Herstellung aber dauert längerà insgesamt eher teurer
  • 14) Welchen Unterschied gibt es zwischen Keil- und Spitzstufe? a.       Keilstufe: Stufe mit keilförmigen Querschnitt b.      Spitzstufe: z.B. dünner werdende Stufe einer Wendeltreppe
  • Welche Arten von Holztreppen gibt es? Blockstufen Eingeschobene Stufe Halbgestemmte Stufe Eingestemmte Stufe Aufgesattelte Stufe Einholmtreppen
  • Welchen Unterschied gibt es bei Stahltreppen? es gibt Wangen- und Holmträger
  • Was ist die Durchgangsbreite? Nutzbare Treppenlaufbreite: lichtes Fertigmaß zwischen beiden Seiten eines Laufes angebrachten Handläufen.
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  • Was ist die Durchgangshöhe? Lotrechtes Fertigmaß zwischen einer gedachten Linie über der Trittkante und darüber liegenden Bauteilen. Min. h= 2,10 m mehr jedoch vom VT.
  • Was ist die Gehlinie? Jene Linie bei der die Stiege hauptsächlich begangen wird. Das Steigungsverhältnis wird an ihr angegeben. Bei geraden Stiegen ist sie in der Mitte, bei gewedelten vom Außenrand min. 40 cm.
  • Welche allgemeinen Bestimmungen zu Treppen gibt es? Durchgangshöhe: min. 2,10 mStiegenbreite Wohnung: min. 1,00mStiegenbreite Wohnhaus: min. 1,20 mBreite Spitzstufen: min. 13 cm
  • Wie lautet die Schrittmaßregel? Schrittmaßregel: 2h + b = 63 h = Stufenhöhe b ? Stufenbreite
  • Wie lautet die Sicherheitsregel? Sicherheitsregel: h + b = 46 h= Stufenhöhe b = Stufenbreite
  • Wie lautet die Bequemlichkeitsregel ? Bequemlichkeitsregel h<13cm: b – h = 12     h= Stufenhöhe b = Stufenbreite
  • Was sind Block-, Keil-, und Plattenstufen? Was sind Hohl- und Mantelstufen? Was sind Winkelstufen? - Blockstufen: Stufen mit rechteckigen Querschnitt   - Keilstufen: massive Stufe mit keilförmigem Querschnitt. Sie liegen einander auf einfachen oder gebrochenen Fälzen.   - Plattenstufen: haben eine rechteckigen Querschnitt mit oder ohne Setzstufe und können frei tragend oder voll aufliegen ausgeführt werden.   - Hohl-, und Mantelstufen: Stufen mit winkelförmigen Querschnitt und ein-, oder zweiseitigem, vollem Stufenkopf   - Winkelstufen: haben einen winkelförmigen Querschnitt und sind auf einem Stufenkern vollflächig versetzt