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Baukonstruktion (Fach) / Bauphysik (Lektion)

Grundlagen der Bauphysik für Bauingenieure

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  • Wie errechnet sich der Wärmedurchlasswiderstand eines mehrschichtigen Bauteiles?
  • Wie verhalten sich Konstruktionen mit Innendämmungen im Vergleich zu Konstruktionen mit Außendämmungen bezgl. Ihrer Wärmespeicherung? Innendämmung: schnelles Aufheizen, aber auch wieder schnelles AuskühlenAußendämmung: langsames Aufheizen, gute Wärmespeicherung, langsames Auskühlen, geringe Temperaturschwankung, verzögerte Wärmeabgabe  
  • Was beschreibt der Diffusionswiderstandsfaktor?
  • Wie hängt die Frequenz mit der Tonhöhe zusammen?
  • Aus welchen Anteilen setzt sich der bewertete Normtrittschallpegel Ln, T, w zusammen u was gibt er an?        
  • 1) Was ist interessant für die Behaglichkeit? (Einflüsse) Schallpegel, Raumluftfeuchtigkeit, Erneuerung der Raumluft, Oberflächentemperatur der Decken und Wände, Temperatur des Fußbodens, Luftbewegung, körperliche Betätigung, Raumlufttemperatur
  • 2) Wie hoch ist die Max. Temperaturdifferenz im Rauminneren für Behaglichkeit? 1)     2° a.       horizontal zw. kältester & wärmster Stelle im Raum b.      vertikal je meter Höhenunterschied c.       Temp.diff. verschiedener Körperseiten
  • 3) Wie hoch ist die Maximale Luftgeschwindigkeit für Behaglichkeit im Raum? 0,2 m/s bei 20°C
  • Wie lauten die optimalen Oberflächentemperaturen des Bauteils um für Behaglichkeit zu sorgen? a.       im Winter nicht mehr als 3° unter Raumlufttemp.  b.      im Sommer nicht mehr als 3° über Raumlufttemp.
  • Welche Luftfeuchtigkeit sollte man im Behaglichkeitsbereich haben? a.       zwischen 17,5° bei 75% und 24° bei 15,5%
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  • Wie berechnet man den Wärmestrom? phi= Wärmemenge/Zeit
  • Wie berechnet man die Wärmestromdichte? q = Wärmestrom/Fläche
  • Wie berechnet man den Wärmedurchgangskoeffizienten ? Lamda = U- Wert = 1/Rt = Kehrwert vom Durchgangswiderstand Rt Einheit ist: W/m²K
  • Welche Arten der Wärmeübertragung gibt es? a.       Leitung: fest/fl./gasf.:Moleküle mit höherer Temp. stoßen auf Moleküle mit niedrigerer Temperatur b.      Strömung: Umwälzung v. warmer u. kalter Luft (z.B. Wind) c.       Strahlung: Infrarotstrahlung: bereich: 0,8 bis 400 mm
  • 14) Was ist Wärme? a.       Phys.: Energieform, b.      = Bewegungsenergie der Atome & Moleküle = 0 am absoluten Nullpunkt! c. Einheit: Joule oder Watt/Sekunde
  • Wozu benötigt man die Wärmeleitfähigkeit? a.       wichtig für Wärmedämmung b.      Wärmeleitzahl: gibt Wärmestrom bei 1K Temp.diff. & 1m dicker Stoffschichte in 1 Stunde an c.       Beispiele: Beton (2,00), Wasser (0,555), Holz (0,05-0,15), Luft (0,024)
  • Wie ist die Abhängigkeit der Wärmeleitfähigkeit von der Luftfeuchte? Da Luft eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Wasser hat und wenn ein Baustoff nass wird die Luft durch Wasser ersetzt wird kann angenommen werden dass die Wärmeleitfähigkeit eines nassen Baustoffs höher ist, als die, eines Trockenen.
  • Was sind Wärmebrücken und welche gibt es? 1)     Def.: Wärmebrücken: Ist die Störung des gleichmäßigen Wärmedurchgangs 2)     Arten v. Wärmebrücken: a.       Geometrisch bedingte: z.B. Ein- / Ausspringende Ecke: Entstehung durch Änderung des Verhältnisses von wärmeaufnehmender zu wärmeabgebender Oberfläche (z.B. auch bei Kühlrippen an luftgekühlten Motoren!) b.      Material bedingte: Feste Bauteile die andere Bauteilschichten durchdringen und dadurch für Wärmefluss sorgen c.       Massestrombedingte: z.B. Wasserleitungen durch Bauteile: bei Materialtransport mit Energieübertragung d.      Umgebungsbedingte: Entstehung durch unterschiedliche Oberflächentemperaturen/ Energieangebote
  • Was ist Dampfdruck und wie wird er transportiert? a.       In allen Bauteilen befindet sich Wasser, das wie folgt transportiert werden kann:                                                                i.      Diffusion,                                                              ii.      Strömung                                                            iii.      Kapillar b.      Diese können gleich oder gegengleich gerichtet sein
  • Was ist die relative Luftfeuchtigkeit und was ist die absolute Luftfeuchtigkeit? 1)     Relative Luftfeuchtigkeit: Wieviel Wasser ist im Vergleich zur maximal möglichen Wassermenge in der Luft? 2)     Absolute Luftfeuchtigkeit: Wieviel g Wasser ist absolut in 1 m^3 Luft enthalten
  • Wie lässt sich Kondensat vermeiden?     a.       Speicherung muss möglich sein b.      Nicht mehr als 500 g/m^2 Kondensat c.       Wärmedurchlasswiderstand um weniger als 10% verschlechtert d.      Keine Baustoffschädigung durch Kondensat Kondensatmenge muss austrocknen können     weiters:   a.       Wärmedämmwert von außen nach innen abnehmend b.      Dampfdichtigkeit von außen nach innen zunehmend c.       Dampfbremsen immer innenseitig anzubringen  
  • 37) Was ist Schall? a.       Ist eine mechanische Schwingung eines Mediums mit Frequenzen im Hörbereich des menschlichen Ohres (16,0- 20.000,0 HZ). b.      Frequenz ist die Anzahl von Schingungen pro Zeiteinheit (meistens 1s)
  • 38) Wie kann sich Schall fortpflanzen? a.       Im Vakuum gar nicht, da ein Medium vorhanden sein muss b.      Luftschall in Gasen c.       Wasserschall in Flüssigkeiten d.      Körperschall in festen Körpern
  • 41) Was ist der Schallpegel? a.       Ist ein logarithmisches Maß zur Beschreibung der Stärke eines Schallereignisses. b.      Einheit: Dezibel [db] c.       Bezugsdruck = 2 * 10^(-5)
  • Was ist der bewerte Schallpegel? a.       Ein Korrekturwert DL wird vom gemessenen Schallpegel abgezogen b.      „Zur Gleichschaltung der Frequenzen“ Im Bauwesen meist der A- bewertete Schallpegel
  • 44) Was ist Schallschutz? a.       Darunter wird die Minderung der Übertragung der Schallleistung von der einen Seite eines Bauteils auf die andere verstanden b.      Ein hoher Luftschallschutz ist wünschenswert
  • Was ist das bewertete Schalldämmmaß? a.       Zur Beschreibung des Schallschutzes b.      Früher: Luftschallschutzmaß c.       Heute durch bewertetes Schalldämmmaß und durch Normschallpegeldifferenz à in ÖN/EN/ISO 717- 1 d.      LSM = bew. SDM- 52
  • 50) Was ist Koinzidenz: a.       Das ist jene niedrigste Frequenz, die eine Wand bei steifendem Einfallswinkel zu Resonanzschwingungen anregen kann.
  • Was ist der Trittschallpegel? a.       Ist jener Schallpegel eines Geräusches, welcher in einem Raum entsteht wenn auf einer Decke oder Stiege Ein Normhammerwerk betrieben wird
  • Was ist der Normtrittschallpegel? a.       Ähnlich wie bei Luftschallschutz muss zu Beurteilung wieder das Reflexions und Absorptionsverhalten des Empfangraumes berücksichtigt werden. Dieses wird im Labor bestimmt!