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Gesundheitspädagoge (Fach) / Hydrotherapie Test (Lektion)
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- Hydrotherapie Wassertherapie
- Hydrotherapie = Wassertherapie (gr. hydor „Wasser“; therapeia „Behandlung“) Systematische, äußere Verwendung von Wasser zu prophylaktischen, präventivenund therapeutischen ZweckenDas Wasser wird hierzu in seinen verschiedenen Aggregatzuständen und auf Grundseiner physikalischen und chemischen Eigenschaften verwendet
- Was beschreibt die Physiologie der Wasseranwendungen? Die Physiologie der Wasseranwendungen beschreibt die Veränderungen physiologischer oder pathophysiologischer Funktionen innerhalb unseres Organismus.
- Auf welche vitalen Systeme wird durch die Störung der thermischen Homöostase Einfluss genommen? Es wird auf den Stoffwechsel, das Herz-Kreislaufsystem, das Immunsystem, das Endokrinium und das Vegetativum Einfluss genommen.
- Durch welche Transportmechanismen wird Wärme vom Körperkern an die Umgebung abgegeben? Durch Konvektion (Wärmemitnahme), Konduktion (Wärmeleitung) und durch Radiation (Wärmestrahlung) wird Wärme an die Umgebung abgegeben.
- In welchem Temperaturbereich werden Kaltanwendungen/Warmanwendungen verabreicht? Kaltanwendungen 16 – 18° C und Warmanwendungen 36 – 38° C
- In welchem Zusammenhang stehen Kaltpunktdichte und Reizintensität? Je höher die Kaltpunktdichte, desto höher die Reizintensität.
- Unter welchen Umständen dürfen Abhärtungsübungen nicht durchgeführt werden? Bei akuten Nieren-, Blasen- oder Harnwegserkrankungen und bei bestehendem Kältegefühl.
- Warum wird die Wärmeabgabe als physikalische Wärmeregulation bezeichnet? Weil die Wärmeabgabe mittels physikalischer Vorgänge abläuft.
- Was bewirken Kaltreize? Kaltreize bewirken eine Erhöhung des systolischen und diastolischen Blutdrucks, eine Senkung der Pulsfrequenz, eine Tonisierung von Arterien und Venen (Vasokonstriktion), eine Vegetative Umstimmung (sympaticoton ↔ vagoton), eine lokale Entzündungshemmung und eine lokale Schmerzreduktion.
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- Was bewirken Warmreize? Warmreize bewirken eine Vasodilatation, einen Anstieg der Herzleistung, einen Anstieg der Hautdurchblutung, eine Durchblutungsförderung (passive Hyperämie), eine Stoffwechselsteigerung, eine Analgesie, eine Detonisierung (Muskulatur), eine Bindegewebsauflockerung, eine Vagotonisierung.
- Was versteht man unter einem Reiz? Stimulus; physikalischer bzw. chemischer Prozeß in der Umwelt oder dem Körperinnern, der im Organismus auf Rezeptoren wirkt und bei Überschreiten der Reizschwelle eine Erregung, Reaktion oder Wahrnehmung auslöst.
- Was wird unter dem Begriff „Hydrotherapie“ verstanden? Systematische, äußere Verwendung von Wasser zu prophylaktischen, präventiven und therapeutischen Zwecken. Das Wasser wird hierzu in seinen verschiedenen Aggregatzuständen und auf Grund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften verwendet.
- Welche einfachen Maßnahmen werden als Abhärtungsübungen eingesetzt? Innenluftbad, Trockenbürsten und Luftbad, Taulaufen, Wassertreten und Schneegehen.
- Welche sichtbaren Reaktionen können bei der Einwirkung von Kaltreizen und Warmreizen an der Haut erkannt werden? Bei Kaltreizen ist anfangs eine Blässe und Gänsehaut zu erkennen und danach eine Röte. Bei Warmreizen ist eine Röte zu sehen.
- Wo befindet sich das Wärmeregulationszentrum? Hypothalamus
- Welcher Regulationsmechanismus hat für den menschlichen Organismus höchste Priorität? Die Wärmeregulation
- Welche Reizqualität wird von Kneippanwendungen ausgenutzt? Vorwiegend thermische Reize
- In welchem Körperbereich ist die Kaltpunkdichte am höchsten? Rumpf
- Woraus setzt sich die thermische Homöostase zusammen? Die thermische Homöostase setzt sich aus der Wärmeproduktion (chemischen Wärmeregulation) und der Wärmeabgabe (physikalische Wärmeregulation) zusammen.
- Wo erfolgt die Wärmeproduktion in Ruhe und wo bei körperlicher Anstrengung? In Ruhe erfolgt die Wärmeproduktion in den Organen der Bauch-, Brust- und Schädelhöhle statt. Bei körperlicher Anstrengung zum größten Teil in der Muskulatur.
- Wie lange sollte eine Kaltanwendung dauern und wie wird danach verfahren? Eine Kaltanwendung wird so lange durchgeführt, bis sich ein steigerndes Kältegefühl einstellt. Danach wird das Wasser von der Haut nur abgestreift, im Fußbereich wird zwischen den Zehen abgetrocknet, angekleidet und für Wiedererwärmung gesorgt (körperliche Aktivität z.B. schnelles Gehen, Treppen steigen, …)