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Finanzmanagement (Fach) / Finanzmanagement Teil 1 (Lektion)

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Diese Lektion wurde von katharinenkirche erstellt.

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  • Corporate Finance   Die Finanzwirtschaft befasst sich mit Kapitalaufbringung (Finanzierung) und der Kapitalanlage (Investition)     Kapitalaufbringung: • Kapitalvolumen: Ermittlung des notwendigen Kapitalbedarfs • Kapitalstruktur: Optimale Kombination der Finanzierungsarten (niedrigste Kapitalkosten, Fristigkeiten, Flexibilität)       Kapitalanlage untersucht die Probleme: • Investitionsobjekte: Untersuchung, welche Vermögensteile beschafft werden sollen • Investitionsumfang: Untersuchung, in welchem Umfang die Vermögensteile beschafft werden sollen • Anlagedauer: Optimale Dauer der Investition  
  • 3 Dimensionen im Finanzmanagement Im Finanzmanagement müssen folgenden 3 Dimensionen gemanaget werden: Risiko: - es muss ein ausgewogenes Chancen/Risikoverhältnis erreicht werden -eintretene Risiken dürfen die Existenz des Unternehmens nicht gefährden Rentabilität: - es muss durch die Unternehmung ein Mehrwert generiert werden (höhere Gewinne, Kurssteigerungen, Dividenden...) Liquidität: - die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens muss kurz- wie auch langfristig sichergestellt werden
  • Stakeholder könnte man übersetzen als Anspruchsträger sind Personen, die ein berechtigtes Interesse an den Entwicklungen einer Unternehmung haben. interne Stakeholder: Mitarbeiter Manager Eigentümer externe Stakeholder: Lieferanten Gesellschaft Staat Kunden Gläubiger
  • Investition vermögensorientierte Definition: - Zugang zum Bestand des Anlagevermögens stromorientierte Definition: - Auszahlung, die später zu Einzahlungen führen soll.
  • Finanzierung Vermögensorientierte Definition: - Zugang an Kapital (Passiva)   Stromorientierte Defintion: - Einzahlung, die später Auszahlungen erwarten lässt
  • Zinssätze für kurzfristige Kredite < 12 Monate: - orientieren sich am EURIBOR - Euro Interbank offered Rate - ist der Zinssatz, zu dem sich angeschlossene europäische Banken   untereinander Geld leihen. langfristige Kredite: - orientieren sich an der Umlaufrendite festverzinslicher Wertpapiere
  • NOPAT netto operating profit after taxes Geschäftsergebnis nach Steuern: EBIT - zu zahlende Steuern = NOPAT
  • bereinigter Jahresüberschuss hier werden einmalige Sondereffekte herausgerechnet. Jahresüberschuss + außerordentliche Aufwendungen - außerordentliche Erträge - fiktive Steuern auf steuerpflichten Anteil der außerordentlichen Aufwendungen + fiktive Steuern auf steuerpflichten Anteil der außerordentlichen Erträge = bereinigter Jahresüberschuss
  • Eigenkapitalrentabilität engl: return on equity (ROE) Verzinsung des Eigenkapitals innerhalb einer Rechnungsperiode Gewinn / Eigenkapital bzw.  EBIT / Eigenkapital
  • Gesamtkapitalrentabilität engl. return on capital Zeigt die Verzinsung des Gesamtkapitals an. (Gewinn + Fremdkapitalzinsen) / Bilanzsumme
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  • EBITDA engl. earnigns before interest, taxes, depreciation and amortization EBIT + Abschreibungen = EBITDA
  • EVA engl. economic value added Geschäftswertbetrag = Kapitalerlöse - Kapitalkosten NOPAT = net operating profit after taxes (operativer Gewinn nach Steuern) WACC = weighted average cost of capital (gewichteter Mittelwert von Fremd- und Eigenkapitalkosten) NOA = net operating assets (investiertes Kapital bzw. betriebsnotwendige Vermögensgegenstände)
  • ROI engl. return on investment Gewinn der Investition Gewinnanteil / Kapitaleinsatz = ROI
  • Shareholder Aktionäre, Anteilseigner Interessen: - Kurssteigerungen - Gewinn- / Dividendenausschüttungen
  • Messung der Liquidität an Bestandsgrößen absolute Messung: Bestand an Zahlungsmittel und geldnaher Mittel relative Messung: (Bestand an Zahlungsmittel und geldnaher Mittel) / Mittelverwendung - geldnahe Mittel, sind Anlagen mit einer ursprünglichen Laufzeit < 3 Monate - Aktizunahmen und Passivabnahmen werden als Mittelverwendung bezeichnet ?
  • Messung der Liquidität an Stromgrößen absolute Messung:   Cashflow relative Messung:  Cashflow / Mittelverwendung - Aktizunahmen und Passivabnahmen werden als Mittelverwendung bezeichnet ?  
  • Liquidität 1. Grades Zahlungsmittel / kurzf. Verbindlichkeiten = Liquidität 1. Grades Merke: je höher diese Kennzahl, umso besser. In der Regel aber unter 100 % Kritik bei allen Liquiditätskennzahlen: Liquiditätskennzahlen geben keinerlei Hinweise auf die Liquidität i. S. derZahlungsfähigkeit der Unternehmung, da  sie lediglich auf einen bestimmten Stichtag bezogen sind, der i. d. R. über einen längeren Zeitraum zurückliegt, sie nur Auskunft über durchschnittliche, nicht aber über tatsächliche Dekkungsrelationen geben, einerseits künftige Zahlungsverpflichtungen durch sie naturgemäß nicht erfaßt werden, andererseits das Finanzierungspotential (z. B. offene Kreditlinien) nicht einbezogen ist, Bilanzpositionen i. d. R. nicht unter Liquiditätsgesichtspunkten bewertet sind, was die Aussagefähigkeit der Kennzahlen zusätzlich vermindert.
  • Liquidität 2. Grades (Zahlungsmittel + kurzfr. Forderungen) / kurzfr. Verbindlichkeiten = Liquidität 2. Grades   Merke: je höher diese Kennzahl, umso besser. Bei deutschen Unternehmen in der Regel bei 80-90% Kritik bei allen Liquiditätskennzahlen: Liquiditätskennzahlen geben keinerlei Hinweise auf die Liquidität i. S. derZahlungsfähigkeit der Unternehmung, da  sie lediglich auf einen bestimmten Stichtag bezogen sind, der i. d. R. über einen längeren Zeitraum zurückliegt, sie nur Auskunft über durchschnittliche, nicht aber über tatsächliche Dekkungsrelationen geben, einerseits künftige Zahlungsverpflichtungen durch sie naturgemäß nicht erfaßt werden, andererseits das Finanzierungspotential (z. B. offene Kreditlinien) nicht einbezogen ist, Bilanzpositionen i. d. R. nicht unter Liquiditätsgesichtspunkten bewertet sind, was die Aussagefähigkeit der Kennzahlen zusätzlich vermindert.    
  • Liquidität 3. Grades (Zahlungsmittel + kurzfr. Forderungen + Vorräte) / kurzfr. Verbindlichkeiten = Liquidität 3. Grades Merke: je höher diese Kennzahl, umso besser. Bei deutschen Unternehmen ca. 180% Kritik bei allen Liquiditätskennzahlen: Liquiditätskennzahlen geben keinerlei Hinweise auf die Liquidität i. S. derZahlungsfähigkeit der Unternehmung, da  sie lediglich auf einen bestimmten Stichtag bezogen sind, der i. d. R. über einen längeren Zeitraum zurückliegt, sie nur Auskunft über durchschnittliche, nicht aber über tatsächliche Dekkungsrelationen geben, einerseits künftige Zahlungsverpflichtungen durch sie naturgemäß nicht erfaßt werden, andererseits das Finanzierungspotential (z. B. offene Kreditlinien) nicht einbezogen ist, Bilanzpositionen i. d. R. nicht unter Liquiditätsgesichtspunkten bewertet sind, was die Aussagefähigkeit der Kennzahlen zusätzlich vermindert.  
  • Working Capital Working Capital ist der Überschuss der kurzfristig (innerhalb eines Jahres) liquidierbaren Aktiva eines Unternehmens über die kurzfristigen Passiva. (Zahlungsmittel + kurzfr. Forderungen + Vorräte) - kurzfr. Verbindlichkeiten
  • Verschuldungsgrad engl. debt to equity ratio, Gearing oder Leverage Fremdkapital / Eigenkapital Das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital.
  • Eigenkapitalquote engl. equity ratio Eigenkapital / Gesamtkapital Wiederspiegelt den prozentualen Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapitals.  - hohe EK-Quoten senken das Insolvenzrisiko (Unabhängiger) - niedrige EK-Quoten erhöhen die Eigenkapitalrentabilität (ROE), wenn die Fremdkapitalzinsen niedriger sind als die Gesamtkapitalrentabilität
  • Goldene Bilanzregeln (langfr. Verbindlichkeiten + Eigenkapital) / langfr. Vermögen ≥ 1 kurzfristiges Vermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten ≥ 1
  • Anlagendeckungsgrad I Eigenkapital / Anlagevermögen
  • Anlagendeckungsgrad II (Eigenkapital + langfr. Fremdkapital) / Anlagevermögen
  • Innenfinanzierungskraft Cashflow / Investitionen Investitionen können aus dem Überschuss finanziert werden
  • Dynamischer Verschuldungsgrad (Verbindlichkeiten - liquide Mittel) / Cashflow = Dynamischer Verschuldungsgrad
  • Zinsdeckungsgrad Cashflow / Zinszahlungen = Zinsdeckungsgrad andere Bezeichnung: Zinslastquote, interest service cover ratio ist das Verhältnis von Kapitalkosten zu den Einnahmen.
  • EBIT (EBIT =Earnings Before Interest and Taxes)  Jahresüberschuss + Steuern - Finanzergebnis = EBIT Das EBIT ist eine Gewinnkennzahl. Es ist der Jahresüberschuss vor Steuern, vor Zinsaufwendungen und vor dem außerordentliches Ergebnis. Das EBIT wird berechnet, indem der Jahresüberschuss um die Steuern und das Zinsergebnis bereinigt wird. Die Ertragskennzahl EBIT ähnelt dem in Deutschland üblichen Begriff des Betriebsergebnisses und wird vor allem verwendet, um die operative Ertragskraft eines Unternehmens beurteilen zu können. Dazu wird bei Verwendung des EBIT eine unterschiedliche Finanzierungsstruktur von Unternehmen in der Ergebnisbetrachtung ausgeschlossen.
  • operative Rentabilität oper. Renta = NOPAT / CE CE = Capital Employed , betriebsnotwendiges Vermögen (Kapital) = Gesamtkapital - (kurzfr. Verb. + liquid. Mittel)