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BWL 1N (Fach) / Betrieb, Unternehmen und Firma (Lektion)

Betrieb, Unternehmen und Firma

Diese Lektion wurde von Sommer12 erstellt.

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  • Was ist eine Firma ? Firma ist der Geschäftsname eines Kaufmanns, unter dem er seine GEschäfte betreibt, seine Unterschrift abgibt und auch klagen oder verklagt werden kann.
  • Welche vier Arten von Frimen werden unterschieden ? Die Personenfirma: Name einer natürlichen Person z.B. De Fränzi KG Die Sachfirma: Bezeichnung des Gegenstandes des Unternehmens z.B. Telekom AG, Milchwerk AG Die gemischte Firma: Kombination zwischen Personen- und Sachfirma z.B. Franzis-Verlag OHG Die Fantasiefirma: Eine werbewirksame gewählte Bezeichnung z.B. CocaCola GmbH
  • Welche Firmengrundsätze gibt es ? Grundsatz der Firmenwahrheit: Sie darf keine unwahren oder täuschenden Angaben enthalten Grundsatz der Firmenöffentlichkeit: Eintrag ins Handelsregister Grundsatz der UNterscheidbarkeit: Firmenmonopol Grundsatz der Firmenkontinuität: die Firma kann Inhaber überleben
  • Was ist ein Istkaufmann ? Istkaufmann ist jemand der ein Handelsgewerbe betreibt. Ein Gewerbebetrieb ist zur Bilanzierung und Buchführung verpflichtet.
  • Was ist ein Kannkaufmann ? Er kann sich freiwillig in das Handelsregister eintragen lassen
  • Was sind Formkaufleute ? Es gibt Gesellschaften, die schon kraft Rechtsform Kaufleute sind. Dazu gehören: AG GmbH eG Diese Gesellschaften unterliegen immer den Vorschriften des HGB. Die Gesellschafter dieser Unternehmen werden keine Kaufleute.
  • Welche Arten von Unternehmen gibt es ? Konsumgüterhersteller (Lebensmittel, Medikamente...) Investitionsgüterhersteller (Maschinen, Elektronik...) Produzenten von materiellen Gütern und Dienstleistungsunternehmen (Die beraten, reparieren, Kranke pflegen...) Handelsunternehmen (Die Ware verteilen und in Geschäften anbieten)
  • Wie lässt sich die Vielfalt der Unternehmen gliedern ? Nach Größe Nach Branche Nach Produktionsfaktoren Standort
  • Was versteht man unter Einteilung nach der Größe ? Unternehmen können in Kleinbetriebe, Mittelbetriebe und Großbetriebe eingeteilt werden. Bezugsgrößen sind: Anzahl der Beschäftigten Umsatz por Geschäftsjahr Bilanzsumme (Vermögen eines Unternehmens
  • Was sind die Zuordnungsmerkmale nach § 267 HGB ? kleine Kapitalgesellschaften bis zu 50 Beschäftigte Bilanzsumme bis zu 4,84 Millionen Euro Umsatz bis zu 9,68 Millionen Euro mittelgroße Kapitalgesellschaften 51-250 Beschäftigte Bilanzsumme bis 19,25 Millionen Euro Umsatz bis zu 38,5 Millionen Euro große Kapitalgesellschaften über 250 Beschäftigte Bilanzsumme über 19,25 Millionen Euro Umsatz über 38,5 Millionen Euro
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  • Was versteht man unter Branchen und welches sind die wichtigsten ? Die Branche ist jener Ausschnitt der ökonomischen Umwelt, in dem ein Unternehmen sich direkt gegen seine Konkurenten behaupten muss. Wichtigste Branchen sind: Landwirtschaft Nahrung Textil und Bekleidung MEtallverarbeitung Maschinen und Fahrzeuge Chemie Bau Handel Banken Versicherungen Tourismus
  • Was versteht man unter Warenhandel ? Er produziert keine Güter., sondern ist Mittler von Waren zwische Produzenten und Käufern. Man unterscheidet zwei Handelsstufen: Großhandel kauft bei Herstellern ein und verkauft nur an Wiederverkäufer Einzelhandel verkauft direkt an Kunden.  
  • WIe werden Sachleistungsbetriebe und Dienstleistungsbetriebe unterschieden ? Sachleistungsbetriebe stellen materielle Güter her (SIe gewinnen Rohstoffe und verarbeiten sie) Dienstleistungsunternehmen bieten immaterielle Güter und Dienste an (Gesundheitsdienstleistungen)
  • Unternehmen lassen sich nach Eigentumsverhältnissen einteilen. Was wird unterschieden ? Privatbetriebe (gehören Privatpersonen + privatrechtlich organisiert) Betriebe der öffentlichen Hand Sie gehören dem Staat zum Beispiel Wohnungsbaugesellschaften (möglich sind auch privatrechtliche Formen z.B. AG wobei der Staat im Vollbesitz der Aktien ist) Gemischt wirtschaftliche Betriebe gemeinsame Eigentümer Staat + Privatperson z.B. nationale Fluggesellschaften
  • Was ist die EInteilung nach Gewinnorientierung ? Es gibt Unternehmen, bei denen nicht die Gewinnerzielung im Vordergrund steht sondern Bedürfnisbefriedigung bzw. Bedarfsdeckung Sie werden als Gemeinnützige oder Non-profit-Organisation (NPO) bezeichnet