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IPE (Fach) / VE 10, 11, 12 (Lektion)

komplex, wissnen, lifecycle

Diese Lektion wurde von simihei erstellt.

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  • Definition Product Lifecycle Management Systeme Technische Datenbanken und Kommunikationssysteme, die dazu dienen, Informationen über Produkte und deren Entstehungsprozesse bzw. deren Lebenszyklen konsistent zu speichern, zu verwalten und transparent für alle Bereiche eines Unternehmens bereitzustellen!!
  • Notwendigkeit des PLMS steigende Komplexität in der Produktentwicklung,   -> effizientere Methoden zur Kommunikation und Verwaltung
  • Anforderungen, Voraussetzungen des PLM ? Anforderungen Vernetztes Arbeiten, Durchgängige IT-Unterstützung, zentrale und systemtechnisch unterstützte Produktdatenverwaltung, Unterstütung von simultanious engineering   Voraussetzung Modellierung und Beherrschung von Unternehmensprozessen!
  • Modellbildung reduzieren der Realität auf Betrachtungsfokus, Komplexitätsreduzierung -> integriertes Produktmodell:    formale Abbildung sämtlicher Produkteigenschaften über alle Produktlebensphasen (Konstruktionsmodelle, Berechnungsmodelle....)
  • Unterscheidung von Datentypen Nutzdaten (alle eigentlichen Produktinformationen - Geometrie, Masse...) Stammdaten (beschreibende, identifizierende Infos (Dokumentersteller, Datum...) Strukturdaten ( die Struktur beschreibende Daten - Parent,Child Bezhg.)
  • Warum Strukturierung im PLM? Ordnung der Produktdaten durch: Schaffung der Basis für einen eindeutigen Zeichnungsaufbau Reduzierung der Produktdaten durch Förderung der Standardisierung und Normung im Unternehmen Verinfachung der Informationsverarbeitung durch Vermeidung redundanter Datenhaltung
  • Struktur eines Systems? Elemente und Beziehungne bilden ein Gefüge und weisen dadurch Ordnung auf!
  • Versionen / Varianten / Gültigkeit Versionen sind zeitlich nacheinander entstehende, vergleichbare Arbeitsergebnisse einer Aufgabe oder eines Erzeugnisses. Neue Version ersetzt meist die ältere und ist in der Regel besser.   Varianten sind zeitlich parallel existierende, vergleichbare Ausprägungen ein und desselben Erzeugnisses und damit potentiell gegeneinander austauschbar. Verwendung hängt vom konktreten Anwendungsfall ab.   Gültigkeit ist eine Angabe, die Änderungen oder die Verwendung von Varianten/Versionen in einem konkreten Produkt/Erzeugnis für einen bestimmten Zielbereich/Anwendungsfall für gültig erklärt
  • Methoden der Prozessmodellierung? UML, ARIS, COMPASS, ROOM, SYSML
  • Konfigurationsmanagement? Defnition und Ziele: Konfigurationsmanagementeine Management-Disziplin, die technisch und verwaltungsmäßige Regeln auf den Produktlebenslauf einer Konfigurationseinheit von seiner Entwicklung über die Herstellung und Betreuung anwendet. KM ist aufHardware, Software und die zugehörige Dokumentation anwendbar. → Ziel von KM ist, die gegenwärtige Konfiguration eines Produkts sowie den Stand der Erfüllung seiner physischen und funktionellen Forderungen zu dokumentieren und volle Transparenz herzustellen.
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  • Strukturdarstellung in Listen: – Mengenstücklisten– Strukturstücklisten– Baukastenstücklisten– Variantenstücklisten
  • Workflowmanagement Workflowmanagement ist die informationstechnische Unterstützung oder Automatisierung von Geschäftsprozessen
  • 8 Phasen des Änderungsmanagements: Erfassen von Produkt und Verbesserungsmöglichkeiten Steuern und Weiterleiten von Änderungen an zuständige Mitglieder Zugriff auf erforderliche Daten Automatische Dokumentation des Revisions und Iterationsverlaufs Benachrichtigen der Mitarbeiter über Änderungen Transparenz der Auswirkungen der Änderungen Änderung in andere Firmensysteme integrieren Online-Dokumentation der Auswirkung  
  • IT-technische Anforderungen an PLM-Systeme: Datenbankenanbindung Administration Benutzeroberfläche CAD-Schnittstellen Programmierschnittstellen
  • Phasen der Einführung von PLM-Systemen Zielerklärung (identifikation der Randbedingungen) Systemauswahl (Anforderungen definieren...) PLM-Einführung (Anpassung an Unternehmensbelange ) PLM-Betrieb (Wartung und Pflege)
  • Einflussfaktoren auf die Einführung von PLMS: Mitarbeiter Organisation Produkt Kosten/Nutzen Unternehmensstrategie PDM-System Stand der Technik Eingesetzte Methoden    
  • ProduktDatenManagement, Aufgabe? Aufgabe des Produktdatenmangements ist es, alle Datenund Prozesse während des Produktlebenszyklus zuverwalten
  • Daten, Information, Wissen ? Definition Daten : objektive Fakten;ohne Zusammenhang und Hintergründe nicht deutbar; Rohmaterial Information:  strukturierte Daten mit Relevanz und Zweck; Können in einen Kontext gebracht, kategorisiertund korrigiert werden. Wissen:  vernetze Information; versetzt in die Lage vergleiche anzustellen + Verknüpfungen herzustellenKlassifizierung nach: Fragestellung(Wörterbuchwissen...), Subjekt(Faktenwissen...), Fassbarkeit(Implizites, Explizites Wissen)
  • 2 Arten von Wissen: → Explizites Wissen: methodisch dokumentiert, eindeutig strukturiert, in Formeln überführbar → Implizites Wissen: Aus Erfahrung gewonnen, stark subjektiv, durch Lernen erworben
  • HANSE MODELL Ordnet Wissen den Bereichen Implizit und Explizit zu:Heuristiken, Artefakte, Natürliche Begabung, Skills, Erfahrungen
  • Wissenspirale (SECI-) Modell, bei dem Wissen in einer kontinuierlichen Transformationzwischen implizitem und explizitem Wissen erzeugt wird. Innovationsgewinn durch Zusammenwirken von Implizitem und Explizitem Wissen!   Kombination - Externalisierung - Sozialisation - Internalisierung
  • Gründe für Wissensmanagement Unternehmen: Ab und Zugänge von Mitarbeitern, Vermeidung von Redundanzen Mitarbeiter: Informationsflut, Vermeidung von Redundanzen Kunde: widersprüchliche Informationen, nicht zeitgerechte Info-Versorgung
  • Ziele und Nutzen von Wissensmanagement Unternehmen: Kosten/Zeitersparnis, Produktverbesserung Mitarbeiter: Steigerung der Motivation, leichtere Einarbeitung Kunde: effizientere Abwicklung, Erhöhung der Zufriedenheit
  • Kernaktivitäten des Wissensmanagements: Wissen planen, identifizieren, bewerten   Wissen anwenden-> erzeugen -> speichern ->verteilen
  • Barrieren bei der Einführung von Wissensmanagement: Technologie fehlende Technologien, Komatibilität Organisation fehlende Strategien und Instrumente, Hoher Investitionsaufwand Menschen Angst vor Ideenraub, Sprachbarriere, Angst vor Profilverlust
  • Konstruktionswissen 2 Gebiete: Heuristisches Erfahrungswissen Theoretisches Fachwissen Faktenwissen:          Daten, Informationen; z.B Richtwerte etc Methodenwissen:     Normen, Richtlinien, Lehrbücher
  • Wissensmanagement in der Produktentwicklung - Gründe – Neuerfindung des Rades– Mitarbeiter verlassen das Unternehmen– Unzureichender Austausch von Wissen im Unternehmen– Unzureichende Dokumentation und Strukturierung– Kosten- und Zeitersparnis
  • Struktrurierung des Wissensmanagements Wissensaustausch:         Wissenserhebung, Wissensinterpretation, Wissensbereitstellung           -------------Wissensaquisition----------------- Wissenssicherung
  • Bausteine des Wissensmanagements Wissenserwerb Wissensidentifikation Wissensbewahrung Wissensnutzung Wissensverteilung Wissensentwicklung
  • Phasenmodell der Etablierung eines WM-Prozesses: Sensibilisierung Strategiedefinition Bestandsaufnahme Konzeption Realisierung Einsatz und kontinuierliche Verbesserung
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  • Komplexität - Definition Komplexität ist eine Systemeigenschaft, deren Grad abhängig ist von: Anzahl der Systemelemente Anzahl der möglichen Zustände Vielzahl der Beziehungen zwischen den Elementen
  • Ursachen hoher Komplexität Produkt/Variantenvielfalt Teilevielfalt Lieferantenvielfalt Auftragsvielfalt Kundenvielfalt Ursachen dafür it die globale Marktpräsenz, vielfältige Kundenwünsche, Gesetzeslage...
  • Methoden zur Komplexitätsreduzierung Strategien zur Reduzierung der Teilevielfalt Angebotsmaßnahmen(modulares Angebot) Ländergruppenbildung, Variantenvermeidung Marktübergreifende Teileverwendung - Wiederholteilsuche: merkmalorientiert - alle Vbdg-Elemente als Schrauben ausführen geometrieorientiert - alle 6kantSchrauben als M12  
  • generische Varianten-Strategien Innovationsstrategie Nischenstrategie Modularisierungsstrategie Standardisierungsstrategie
  • VMEA Variant Mode and Effects Analysis   Systematische Ableitung von Planspielen und Analyser der Auswirkungen. Was wäre wenn? Funktionen erweitern/einschränken, Integralteile bilden etc
  • Änderungsstrategien generierendes Ändern erneute Abstraktion des Problems, neue Konzepte, Entwürfe,Möglichkeit neuer Innovation korrigierendes Ändern Prinzip des minimalen Aufwands, schnelles finden von Lösungen, relativ geringes Funktionsrisiko
  • Varianten/Versionen - Abhilfe komplexität Varianz durch Konfiguration statt Konstruktion Verinheitlichung ( identische Karosserie für rechts und linksverkehr..) vorausschauend denken und Handeln Varianten möglichst am ende der Produktentstehungskette
  • Einfluss der Komplexität auf den Proktentwicklungszyklus: Komplexität -> Iterationen -> schwere Strukturierbarkeit des Produktentwicklungsprozesses