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Kreditrisikomanagement (Fach) / KRM (Lektion)
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- Basel II vs III NEUERUNGEN? - Stärkung der strukturellen Qualität des bankaufsichtlichen EK - Die verbesserte Erfassung und Unterlegung von Kontrahentenausfallrisiken - Die Einführung eines Leverage Ratios - Die Reduzierung der Prozyklik und den Aufbau antizyklischer Kapitalpuffer - Überlegungen zum Umgang mit systematischen Risiken und systemrelevanten Banken im Banksektor sowie - Die Einführung eines Globalen Standards zur Messung und Begrenzung der Liquiditätsrisiken
- CDS Erklärung! Ein Credit Default Swap (CDS; dt. auch „Kreditausfall-Swap“) ist ein Kreditderivat, das es erlaubt,Ausfallrisiken von Krediten, Anleihen oder Schuldnernamen zu handeln. Der CDS ähnelt damit einer Kreditversicherung. Allerdings erhält der Sicherungsnehmer die Ausgleichszahlung unabhängig davon, ob ihm durch den Ausfall des Referenzschuldners überhaupt ein Schaden entsteht. Credit Default Swaps sind also ein Instrument, mit dem unabhängig von bestehenden Kreditbeziehungen Kreditrisiken gehandelt werden können und Long und Shortgegangen werden kann. Wie alle Derivate können CDS zu Absicherung (Hedging), zur Spekulation und zur Arbitrageeingesetzt werden. Diese grundsätzlichen Anwendungsformen können insbesondere auch zur Risikodiversifikation von Kreditportfolien verwendet werden. CDS werden überwiegend von Finanzhäusern entwickelt und gehandelt. Sie sind kein Produkt für Privatanleger.
- CDS als Absicherung?? CDS wurden als Absicherungsinstrument entwickelt und sind, indem sie zu einer breiteren Verteilung von Risiken innerhalb des Finanzsystems sorgen, gesamtwirtschaftlich sinnvoll. Aber man kann mit ihnen auch spekulieren, da sich ihr Wert, abhängig von der erwarteten Wertentwicklung des versicherten Objekts, jederzeit ändern kann. So werden CDS auch von Finanzhäusern gekauft, die überhaupt keine griechischen Staatsanleihen zur Absicherung besitzen. Diese Marktteilnehmer wollen mit den CDS spekulieren; das heißt, sie erwarten Preissteigerungen für das Produkt und wollen es später mit Gewinn verkaufen. CDS sind somit ein Absicherungs- und ein Spekulationsinstrument.
- CDS als Arbitrage Bei der Arbitrage verwendet man CDSs, um Preisungleichgewichte zwischen Kassamarkt und Derivatmarkt oder innerhalb des Derivatmarktes auszunutzen, indem man Positionen ohne oder praktisch ohne Marktpreisrisiko aufbaut, um so sichere Gewinne zu erzielen. Zum Beispiel könnte der Risikoaufschlag einer Anleihe eines Unternehmens höher sein als die Prämie eines CDS gleicher Laufzeit auf dieses Unternehmen.
- CDS als Brandstifter der Kauf eines CDS ähnele einer Situation, in der ein Brandstifter eine Feuerversicherung auf ein Haus erwerbe, das er anschließend ganz legal anzünden dürfe. Es existiert ein Anreizproblem: Da der Wert eines CDS steigt, wenn sich die Bonität des Schuldners verschlechtert, besitzen Marktteilnehmer, die mit CDS auf steigende Preise spekulieren, einen Anreiz, die Bonität eines Schuldners durch die Verbreitung nachteiliger Gerüchte über die Finanzmärkte "schlechtzureden". Den höchsten Gewinn erzielt ein Spekulant, wenn der Schuldner ausfällt und die Anleihe nicht zurückgezahlt wird.
- CDS Diversifikationsfunktion Ein CDS kann auch genutzt werden, um Klumpenrisiken abzubauen. So kann ein Investor Teile seines bestehenden Klumpenrisikos durch einen CDS, in dem er Sicherungsempfänger ist, absichern. Gleichzeitig finanziert der Investor die anfallenden Kosten durch den Abschluss eines weiteren CDS auf einen völlig anderen Referenzschulder, in dem der Investor Sicherungsgeber ist.
- CDS gefährlich? Eine wichtige Gefahr mit CDS verbindet sich mit dem Zusammenbruch eines systemrelevanten Verkäufers. Diese müssen mit hohen Staatshilfen gerettet werden. Je mehr CDS ein Unternehmen verkauft, umso mehr Risiken bündelt es. Wenn plötzlich viele versicherte Objekte drastisch an Wert verlieren, kann dies den Versicherer überfordern. Das Grundproblem bei der Entwicklung und der Bewertung von CDS ist die Berechnung der Ausfallwahrscheinlichkeit. So wurde erst in der Finanzkrise deutlich, dass die Möglichkeit einer globalen Finanzkrise in den Bewertungsmodellen der Verkäufer von CDS überhaupt nicht vorgesehen war
- CDS Spekulation CDS können auch verwendet werden, um auf Änderungen des gehandelten Spreads bzw. der Bonität eines Referenzschuldners zu spekulieren. In diesem Fall schließt der Investor CDS ab, ohne dass notwendigerweise zuvor ein entsprechendes Kreditengagement bestand. Ist der Investor der Ansicht, dass sich die Bonität des Referenzschuldners B verschlechtern wird, tritt er als Sicherungsnehmer in einen CDS ein. Verschlechtert sich anschließend die Bonität von B tatsächlich, steigen die am Kapitalmarkt gehandelten CDS-Prämien. Der Investor wird dann einen weiteren CDS auf den Referenzschuldner B abschließen, diesmal allerdings als Sicherungsgeber. Da die Prämien gestiegen sind, erhält der Investor aus dem zweiten CDS mehr, als er für den ersten CDS bezahlt
- CDS Risiken Der Hauptrisikotreiber für einen CDS ist die am Markt gehandelte Prämie (der sog. CDS-Spread), die wiederum hauptsächlich von der Einschätzung der Bonität des Basiswertes durch die Marktteilnehmer abhängt. Eine Verbesserung der Bonitätseinschätzung führt zu einer Verringerung der CDS-Spreads, was den Marktwert des CDS für den Sicherungsnehmer sinken und für den Sicherungsgeber steigen lässt; diese Wertänderungen werden im Allgemeinen dem Marktpreisrisikozugerechnet
- CLN Beschreibung! Credit Linked Notes (CLN) stellen vom Sicherungsnehmer emittierte Schuldverschreibungen dar, deren Rückzahlungsbetrag vom Eintritt des Kreditereignisses abhängt. Am Ende der Laufzeit wird der volle Nennwert zurückgezahlt, wenn das vereinbarte Kreditereignis während der Laufzeit ausgeblieben ist. Bei Eintritt wird jedoch der Rückzahlungsbetrag um die vereinbarte Ausgleichszahlung gekürzt. Der Sicherungsgeber übernimmt neben dem Kreditrisiko für den Kredit auch das Kreditrisiko des Emittenten. CLN eliminieren das Kontrahentenrisiko durch die Vereinnahmung des Emissionserlöses.
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- CVaR Das Problem vorliegender Rechtsschiefe in der Verteilung der Kreditverluste welche eine Quantifizierung mit Hilfe des VaR deutlich erschwert. Damit ist die Normalverteilungsvoraussetzung nicht erfüllt Für die Quantifizierung der Kreditrisiken verwendet man daher eine Abwandlung des VaR, den Credit Value at Risk. Er entspricht der Höhe der unerwarteten Verluste. Er stellt eine statistische Kennzahl dar, die die maximale Höhe eines potentiellen Verlustes aus unerwarteten Kreditausfällen innerhalb einer vorgegebenen Periode unter Vorgabe eines Konfidenzniveaus angibt Der erwartete Verlust wird mit einer WK von 1- α überschritten In der Praxis wählt man ein relativ hohes KI um wie 99% um eine nahezu vollständige Abdeckung der unerwarteten Verluste im Kreditgeschäft mit EK zu gewährleisten Der CVaR erfüllt alle Voraussetzungen an ein Downside Riskomaß: Er ist ein leicht zu interpretierendes Risikomaß, indem unerwartete Verluste in Geldeinheiten ausgedrückt werden und zusätzlich die Wahrscheinlichkeit der Überschreitung eines maximalen Verlustes mit angezeigt wird
- Diversifikationsqualität [Einflussgrößen] Das Risiko eines Portfolios hängt nicht nur vom Risikogehalt der einzelnen Transaktionen ab, sondern auch von dessen Diversifikationsqualität. Diese wird konzeptionell von zwei Faktoren bestimmt: der Schuldnerkonzentration und den Korrelationen im Portfolio. Das sind auch die beiden Faktoren, die letztlich für die Schiefe der Verlustverteilung verantwortlich sind. Je schlechter die Streuung des Portfolios nach Kreditbeträgen ist und je stärker die Schuldner korreliert sind, desto schiefer wird die Verlustverteilung und um so höher die Wahrscheinlichkeit sehr hoher Verluste.
- Downside Risikomaß Anforderung und Berechnung von unerwarteten Verlusten Diese untersuchen ausschließlich die negativen Abweichungen vom Erwartungswert! Sie dienen der risikogerechten Bepreisung sowie der risikoorientierten Steuerung. Da die Höhe der Kreditrisiken durch das Ausmaß der Abweichung vom Erwartungswert sowie den jeweils zuzurechnenden Wahrscheinlichkeiten determiniert wird, sollten das zu verwendende Risikomaß einerseits Aussagen über die Eintrittswahrscheinlichkeiten und andererseits Aussagen über die Risikohöhe zulassenEs sollte auch leicht interpretierbar sein und idealerweise in Geldeinheiten ausgedrückt werden können Aufgrund aufsichtsrechtlichen Verpflichtung zur Unterlegung des unerwarteten Verlustes mit Eigenkapital sollte eine direkte Messung des ökonomischen Risikos möglich sein. Des Weiteren sollte das Risikomaß als Zielgröße verwendet werden können Zudem sollten auch im Rahmen der Gesamtbanksteuerung ein Risikomaß neben Ausfallrisiken Terminrisiken o.ä. auch Marktpreisrisiken berücksichtigen
- EK Funktionen?? Dauerfinanzierungsfunktion, Voraushaftungs –und Verlustausgleichsfunktion, Risikofinanzierungsfunktion, Autonomie- und Herrschaftsfunktion, Erfolgs- und Liquiditätserlös, Kreditwürdigkeitsfunktion
- EK Basel Belastung für das Kreditgeschäft Für deutsche Banken führt das zu einem Kapitalmehrbedarf in bedeutender Höhe. Doch die Geldhäuser sind gut für die neuen Regeln gerüstet , sodass sie die Konditionen für Darlehen nicht verschärfen müssten. Das jetzt zusätzlich notwendige Kapital brächten sie über einbehaltene Gewinne und gegebenenfalls über zusätzliche Kapitalaufnahme auf. Das moderate Wirtschaftswachstum in Deutschland werde die Kreditvergabe erleichtern. Die wirtschaftliche Stabilisierung der Institute ziehe somit nicht zwingend Nachteile für die Realwirtschaft nach sich. Dennoch ist es wichtig die Wirkung der Regulierungen genau zu beobachten. Mögliche Risiken basierend auf schärferer Bankenregeln welche unterschiedliche Auswirkungen auf die Konjunktur zur Folge haben könnten. Die vereinbarten neuen Eigenkapitalregeln sind in Kern für eine Erhöhung der Stabilität wichtig. Dennoch berge die Verschärfung gewisse Risiken für die Kreditvergabe. Diese sollten mittels Monitoring genau analysiert werden, inwiefern sich diese Regulatorien wirtschaftlich auswirken. Man bedenke auch Fehlanreize durch die EK-Regulierung aus der Vergangenheit.
- EK-Kosten WARUM einbezogen in die Kalkulation? Banken sind aufsichtsrechtlich gezwungen das Kreditrisiko zu bestimmen und dieses zur Sicherung der eigenen Zahlungsfähigkeit mit Eigenkapital zu unterlegen EK muss für mögliche Ausfälle reserviert werden und kann so nicht rentabel arbeiten. Diese Kapitalbindung verursacht Opportunitätskosten. Dies impliziert warum diese mit in der Kalkulation berücksichtigt werden müssen. Des weiteren führen die über die Standard-Risikokosten hinausgehenden unerwarteten Verluste zu außerordentlichen Aufwendungen, die durch Eigenmittelreserven aufzufangen sind. Der unexpected loss bildet den Ausgangspunkt für die Ermittlung der Eigenkapitalkosten
- EK vs Eigenmittel Die Eigenmittel weisen neben Positionen die betriebswirtschaftlich als EK anzusehen sind (Kernkapital) auch Bestandteile enthalten die rechtlich als FK eingestuft werden (erhebliche Bestandteile des Ergänzungskapitals und der Drittrangmittel)
- Expected Shortfall Dieses Risikomaß bietet die Möglichkeit, das ökonomische Risiko direkt zu messen, da es als theoretisch als notwendiges Risikokapital angesehen werden kann. Zudem ist es als Zielgröße für Optimierungsprobleme geeignet. Die Risikoquantifizierung ist zudem nicht auf bestimmte Verteilungsklassen beschränkt, so dass beliebige Portfolioverteilungen gemessen werden können.
- Granularität Der Begriff Granularität bezeichnet die Verteilung von Krediten auf mehrere bzw. viele Kreditnehmer statt nur auf einen einzelnen Kreditnehmer. Die Granularität wird bei der Beurteilung von Kreditrisiken eines Portfolios berücksichtigt. Eine hohe Granularität wirkt sich laut Fachbranche unter gleichen Bedingungen risikomindernd aus und ist gemäß Basel II somit kapitalentlastend.
- IRB-Ansatz Mit der Anwendung des internen Rating-Ansatzes (Internal Ratings Based Approach) wird die Eigenmittelunterlegung nach interner Bonitätseinschätzung festgelegt. Dabei werden kreditnehmerspezifische und kreditspezifische Merkmale berücksichtigt. Im IRB-Ansatz ist eine stetige Risikogewichtungsfunktion anzuwenden, die von vier Risikoparametern abhängt. Im Basisansatz ist nur die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD), im fortgeschrittenen Ansatz sind zusätzlich Verlustquote bei Ausfall (LGD), ausfallgefährdeter Betrag (EAD) und effektive Laufzeit (M) auf Basis interner Ratings zu schätzen.
- Klumpenrisiken Klumpenrisiken bezeichnet man im Bankwesen die kumulative Häufung von Ausfallrisiken mit ähnlichen oder identischen Korrelationswerten (Kreditnehmer, Branchen, Regionen), die die Risikotragfähigkeit der Kreditinstitute erreichen oder übersteigen
- Kreditderivate Kreditderivate werden im Rahmen von Spekulationen, Arbitragegeschäften und vor allem zum Hedging verwendet. Der Fokus der Absicherung von Ausfallrisiken bezieht sich dabei sowohl auf einzelne Forderungspositionen als auch auf Portfolioebene auf die Risikostreuung. Dieses stellt das zentrale und wichtigste Einsatzgebiet dar. „Ein Hauptmotiv für das Eingehen einer Sicherungsnehmerposition ist die Absicherung eigener Kreditrisiken im Anlagebuch. Zum Hedging von Adressenausfallrisiken wird neben der Risikoreduktion auch die Möglichkeit der Gestaltung des Risk-/Return-Verhältnisses verstanden. Basierend auf den Kreditportfoliomodellen können mit diesen gezielt die Kreditrisiken abgegeben werden bzw. in das Portfolio aufgenommen werden. Durch die Kreditderivate ist es möglich, eine risikobehaftete Position durch den Aufbau einer negativ korrelierten Gegenposition abzusichern. Dadurch werden die Verluste der Ausgangsposition durch die Gewinne der eingegangenen Gegenposition ausgeglichen. Zudem können mittels Kreditderivaten die Ausschöpfung der Kreditlinien präzise gesteuert werden, besonders in Bezug auf die Höhe der Kreditposition und deren zeitliche Befristung. Sie dienen damit der Vermeidung von Klumpenrisiken.
- Kredit Preisuntergrenze (Aktivgeschäft) Wie berechnet?? GKM-Satz (Basis Marktzinsmethode) + Risikokosten + Bearbeitungskosten + EK-Verzinsung + Marge ( zur Deckung der Gemeinkosten sowie als Verzinsung ggf. des höheren ökonomischen Kapitals und aus zusätzlichen Gewinnansprüchen) = Preisuntergrenze
- Kredit Preisuntergrenze (Passivgeschäft) Wie berechnet? GKM-Satz (Basis Marktzinsmethode) + Risikokosten + Bearbeitungskosten + EK-Verzinsung + Marge (zur Deckung der Gemeinkosten sowie als Verzinsung ggf. des höheren ökonomischen Kapitals und aus zusätzlichen Gewinnansprüchen) = Preisuntergrenze
- KRM Stufen -Risikoidentifikation, - Risikosteuerung, - Risikokontrolle
- KRM Stufen[ausführlich] -Risikoidentifikation Risikoidentifikation, analysiert, welche Risiken in dem Kreditinstitut existieren und welche Ansätze vorhanden sind, um diesen zu begegnen. Es wird u.a. versucht das individuelle Risikoausmaß zu ermitteln. Messung der Einzelkreditengagements können bspw. mathematisch-statistische Verfahren, wie die Diskriminanzanalysen, insbesondere aber Ratingverfahren eingesetzt werden. Es wird untersucht welche Risiken (Länderrisiken oder Terminrisiken) dem Portfolio anhaften. Mit Hilfe der Risikomessung werden die erkannten Risiken mit Hilfe bestimmter Kalkulationsverfahren quantifiziert - Risikostreuung (Risikovermeidung und Beschränkung) Grundlage jeder Risikosteuerung ist die Erkennung relevanter Risiken und deren Quantifizierung. Dies bildet die Basis für die Risikosteuerung (KERNGESCHÄFT des KRM). Zum einen soll das Eintreten von Risiken verhindert werden (ursachenbezogene Risikopolitik). Zum anderen strebt die Risikosteuerung eine Minderung des bereits eingetretenen Risikos an(wirkungsbezogene Risikopolitik). -Riskokontrolle Überprüfung der im Kreditrisikomanagement eingesetzten Analysemethoden und Steuerungsmaßnahmen auf ihre organisatorische Umsetzung, ihre risikopolitische Wirksamkeit sowie ihre wirtschaftliche Effizienz.
- Kreditzins Komponenten - Gewinnmarge [BF:Unternehmenswertstreben] - Eigenkaptalkosten [BF: unerwartete Verluste] - Standard-Risikokosten [BF: erwartete Verluste] - Betriebskosten [BF: direkte und indirekte Kosten] - Refinanzierungskosten
- KSA Einfache Methode nach § 185 SolvV Im Kreditrisiko-Standardansatz sind diskrete Risikogewichte (0, 10, 20, 50, 100, 150 %), die von externen Ratings der Kreditnehmer abhängen, anzuwenden.Im Standardansatz werden Sicherheiten durch Minderung des Risikogewichtes berücksichtigt.
- Leverage Ratio Als Leverage Ratio bezeichnet man den Verschuldungsgrad eines Unternehmens. Es handelt sich um eine betriebswirtschaftliche Kennzahl der Unternehmensbewertung Das Leverage Ratio gibt allgemein an, in welchem Grad sich ein Unternehmen durch die Aufnahme von Fremdkapital verschuldet hat. Dazu setzt man das bilanzielle Fremdkapital ins Verhältnis zum bilanziellen Eigenkapital, wodurch sich die folgende Formel ergibt Formel : Leverage Ratio = FK/EK *100
- Portfoliomanagement Grundgedanke Bei der Messung der unerwarteten Verluste greift der eigentliche Portfolio-Management Gedanke. Das Ziel besteht darin, die Stellung der Bank gegenüber den unerwarteten Verlusten unter der Nebenbedingung einer Ertragsoptimierung gemäß dem individuellen Geschäftsmodell an die Risikotragfähigkeit der Bank anzupassen
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- Risikokosten Einflussgrößen DREI Stück PD = Probability of Default = Ausfallwahrscheinlichkeit = die PD gibt die Quote der KN an, bei denen eine Nichterfüllung der Zahlungsverpflichtungen im Laufe des nächsten Jahres droht und Forderungen damit zweifelhaft werde =Kurz WK das der Schuldner ausfäll LGD = Lost Given Default = Verlustquote bei Eintritt des Ausfalls = Die Verlustquote drück aus wie hoch der tatsächliche Forderungsausfall bei den als „ausgefallen“ geltenden KN ist EaD = Exposure at Default = Die erwartete Höhe der Forderung zum Zeitpunkt des Ausfalls = Kreditvolumen bei Ausfall
- Risikosteuerung aktiv vs passiv aktiven (ex ante)Instrumenten zählen die Risikoüberwälzung, Risikobegrenzung, Risikolimitierung und Risikostreuung Zweck des sicherheitsorientierten Kreditrisikomanagements, d.h. Verminderung der potentiellen Verluste passiven (ex post)dienen der Verlustvorsorge und Erhöhung der Risikotragfähigkeit, wobei das Risiko sowohl im korrekt kalkulierten Zins und somit in der Stärkung der Ertragskraft, als auch in der Disposition offener und stiller Eigenkapitalreserven gesehen wird. Eingesetzt werden sie wenn die Risiken eingetreten sind, gegen die keine Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden konnte. Die Basis für die Risikosteuerung entsteht nicht aus den Einzelgeschäften, sondern aus der Struktur aller Aktiv- und Passivgeschäfte
- Risikoarten/-positionen [ausführlich] - Adressenausfallrisiken unterteilt man in die Anteilseigner- und Gläubigerrisiken. Diese resultieren aus der Gefahr, dass Forderungen der Bank aus bilanziellen oder außerbilanziellen Positionen aufgrund der Zahlungsunwilligkeit bzw. der vollständigen oder partiellen Zahlungsunfähigkeit des Schuldners überhaupt nicht, nur unvollständig oder verspätet beglichen werden. Verschiedene Arten von Risiken werden im Kreditrisikomanagement darunter subsumiert. Es kann in das Bonitäts- und Ausfallrisiko unterteilt werden - Das Terminrisiko dagegen bedeutet, dass der Kreditnehmer den Kapitaldienst nicht zum vereinbarten Termin erbringt. Das Ausfall- als auch das Terminrisiko werden dabei unter dem Begriff des Bonitätsrisikos zusammengefasst. - Besicherungsrisiko Es besteht in der Gefahr, dass die dem Kreditinstitut gegebenenfalls eingeräumten Kreditsicherheiten infolge rechtlicher Mängel oder Wertminderungen zum Zeitpunkt ihrer Verwertung nicht mehr den zur Deckung der Kreditforderung notwendigen Verwertungserlös erbringen - Länderrisiko Im internationalen Kreditgeschäft kommt das Länderrisiko hinzu. Hierbei besteht die Gefahr, dass ein zahlungsfähiger und –williger ausländischer Kreditnehmer aufgrund staatlicher Restriktionen an der Leistung seines Kapitaldienstes gehindert wird. -Gesamtbankbezogene Risiken Neben den genannten Risiken existieren aber auch solche, die nicht nur das einzelne Engagement bedrohen, sondern das gesamte Kreditportfolio einer Bank. Diese lassen sich in die geschäftspolitischen Risiken, Organisations- und Personalrisiken einteilen. Geschäftspolitische Risiken entstehen, wenn das gesamte Kreditportfolio unzureichend diversifiziert ist. Entscheidend sind dabei die Kreditvolumens- und Kreditstrukturpolitik. Im Bereich der Kreditvolumenpolitik wird sowohl über die Volumenbegrenzung für einzelne Kredite als auch über die von ganzen Kreditarten entschieden. Kreditstrukturpolitik befasst sich mit der Art der Kreditgeschäfte. Dabei ist von Belang, in welche Kreditnehmergruppen oder in welche Regionen differenziert wird
- Risikosteuerung Beschreibe zwei Dimensionen Einerseits die gemessenen Risiken, die der aktive Gegenstand der Risikosteuerung sind und andererseits die ungemessenen Risiken, bei denen passives Risikodeckungspotenzial bereitstehen muss.
- VaR Definition VaR VaR ist definiert als der maximal mögliche Verlust einer Position oder eines Portfolios über einen bestimmten Zeitraum unter üblichen Marktbedingungen bei einem vorgegebenen Konfidenzniveau (1-α). modelltheoretische Annahme über eine Normalverteilung Konzept des Value at Risk bildet eine wichtige Ausgangsbasis für die Risikopolitik und wird speziell für die Messung von Marktpreisrisiken verwendet. Dieses Maß ermöglicht unter Berücksichtigung von Korrelationseffekten die Aggregation sämtlicher Risiken zu einer einzigen VaR-Größe Die Gesamtrisikoposition wird mit der Risikotragfähigkeit im Zusammenhang mit der Risikopräferenz der Bank verglichen und kann als Ausgangspunkt für Steuerungsmaßnahmen herangezogen werden
- Vorsorge für allgemeine Bankrisiken KI dürfen Forderungen an Kreditinstitute und Kunden, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die weder wie Anlagevermögen behandelt werden noch Teil des Handelsbestands sind zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs der Kreditinstitute verwenden . Der Betrag der auf diese Weise gebildeten Vorsorgereserven darf 4% des Gesamtbetrags der Vermögensgegenstände, der sich bei deren o. a. Bewertung ergibt, nicht übersteigen. So wird die Bank nach aussen hin für private und institutionelle Anleger hinsichtlich ihres Kursverlaufes weniger Volantil dargestellt. Es findet eine Glättung statt in schlechten Zeiten werden Reserven freigesetzt und in guten werden Reserven gebilden. (entspricht einer konservativen antizyklischen Geschäftspolitik)
- Zinsänderungsrisiko 3 Komponenten [ausführlich] -Das Festzinsänderungsrisiko entsteht durch offene Festzinspositionen. Diese entstehen, wenn der Festzinsblock der einen Bilanzseite ein größeres Volumen aufweist, als der auf der anderen Seite. Dieser Festzinsüberhang muss durch variabel verzinsliche Positionen der jeweils gegenüberliegenden Bilanzseite refinanziert werden. Das Risiko besteht nun darin, das Festzinspositionen nicht auf Marktzinsschwankungen reagieren, während die Positionen, welche die offenen Festzinsposition decken sollen, mitunter sehr stark auf Marktzinsänderungen reagieren. -Das variable Zinsänderungsrisiko entsteht dadurch, dass variabel verzinsliche Positionen auf der Aktiv- und der Passivseite der Bilanz unterschiedlich auf Marktzinsschwankungen reagieren können. Je nach Bilanzstruktur und Zinsentwicklung können sich also Chancen und Risiken für ein Unternehmen / eine Bank entwickeln. -Das Abschreibungsrisiko entsteht vor allem für festverzinsliche Wertpapiere im Aktivbereich. Zinsänderungen rufen hier gewöhnlich Kursschwankungen hervor, die dann entsprechend abgeschrieben werden müssen bzw. können.