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Steuer (Fach) / Allgemeines Steuerrecht (Lektion)
Allgemeines Steuerrecht
Diese Lektion wurde von kristina191191 erstellt.
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- Welche öffentlichen Beiträge gibt es? Steuern Gebühren Beiträge
- Definiere Steuern und nenne zwei Beispiele hierzu. Geldleistungen ohne Gegenleistung öffentl. rechtl. Gemeinwesen (Bund, Länder, Gemeinden) Einnahmenerzielung Zwangsläufigkeit (Lenkend einzugreifen, erzieherisch) Beispiele: KSt, Soli, Lotterie, …
- Def. Beiträge und nenne zwei Beispiele hierzu. Geldleistungen mit evtl. besonderer Gegenleistung öffentl. rechtl. Gemeinwesen (Bund, Länder, Gemeinden) Einnahmenerzielung Zwangsläufigkeit (Lenkend einzugreifen, erzieherisch) Beispiele: SV-Beiträge, Kurtage
- Def. Gebühren und nenne drei Beispiele hierzu. Geldleistungen MIT besonderer Gegenleistung öffentl. rechtl. Gemeinwesen (Bund, Länder, Gemeinden) Einnahmenerzielung Zwangsläufigkeit (Lenkend einzugreifen, erzieherisch) Beispiele: Reispass, Aufgebot, Personalausweis
- Was möchte das Steuerrecht mit den öffentlichen Beiträgen erreichen? der Staat will hiermit Geld verdienen!
- Welche acht steuerliche Nebenausgaben gibt es? Zähle auf. Verzögerungsgeld § 146 Abs. 2 b Verspätungszuschlag § 152 Zuschläge § 162 Abs. 4 Zinsen § 233 – 237 Säumniszuschlag § 240 Einspruch § 355 Zwangsgeld § 329 Kosten § 178 a (u.a.)
- Erkläre was man unter Verzögerungsgeld versteht? § 146 Abs. 2 b - kein ordnungsg. führen der Bücher - Abgabe von Büchern verzögert - Datenzugriff verweigert - falscher Behörde zugeschickt - ohne Zustimmung ins Ausland verlagert oder nicht wieder zurück ins Inland gebracht (die BF) Folge: Strafe evtl. 2.500 € - 250.000 €
- Definiere Verspätungszuschlag! § 152 - Abgabe der Steuererklärung zu spät oder gar nicht - Verspätungszuschlag = 10 % und max. 25.000 € der Steuer !
- Was versteht man unter "Zuschläge"? Erkläre. § 162 Abs. 4 - Auslandsgeschäfte werden nicht angegeben = 5.000 € - Auslandsgeschäfte nicht verwertbar = 5.000 € - Belege werden vorgelegt, dann 5 – 10 % der Mehreinkünfte falls damit 5.000 € überschritten (Bsp.: 150.000 € = dann 5 – 10 % von 150.000 € abziehen! -> dies ist keine Steuer!!) - Belege zu spät vorgelegt, dann pro Tag der Verzögerung mind. 100 € und max. 1.000.000 € !
- Erkläre den Begriff "Zinsen" im Steuerrecht. § 233 – 237 Gründe für Zinsen: - Nachforschung / Erstattung = „nach 15 Monaten“ - Stundung = Ratenzahlung - Hinterziehung = 13 Jahre prüfbar - Prozess - Aussetzung der Vollziehung = Einspruch + Vollziehungszinsen beantragen! Folge: Höhe evtl. 0,5 % pro Monat Info: Steuerpflichtige hat Recht -> dann fallen keine Kosten an Finanzamt hat Recht -> dann zahlt Steuerpflichtige die Zinsen
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- Definiere den Begriff "Säumniszuschlag" ! § 240 = Steuer zu spät …dann 1 % pro Monat (Steuerbetrag vorher runden) ( Bsp.: 52 € ~ 50 € + 1 % = 0,50 )
- Erkläre "Einspruch" und stelle dies anhand eines Beispiels inkl. Erläuterung dar. § 355 Wie? Schriftlich oder Niederschrift Wo? Zuständiges Finanzamt Frist? 1 Monat nach Bekanntgabe (Datum des Bescheides) Info: Falls beim FA was zum Aussetzen gibt, dann immer EINSRPUCH nennen nie Widerspruch einlegen bzw. nennen !! Bsp.: 23.11. 24.11. 25.11. 26.11. 27.11. 28.11. MI DO FR SA SO MO = Briefdatum um 24:00 Uhr !! = fällig! Begründung: ab Briefdatum am dritten Tag fällig, bei Wochenenden oder Feiertag allerdings dazuzählen und somit der nächste WT! (§ 122 Abs. 2)
- Def. Zwangsgeld ! § 329 = maximal 25.000 € Zwangsmittel, wie Ersatzzwangshaft usw. Gründe: - Handlung (BF kommt nicht nach, sollen aber was tun!!) - Duldung (Betriebsprüfung gewähren) - Unterlassung (kommen Aufforderung nicht nach) Folge: wird von den 3 Punkten nicht folge geleistet, dann Zahlung!!
- Was versteht man unter "Kosten"? Erkläre kurz. § 178 a (u.a.) Bsp.: Übersetzungen oder Einlagerungen
- Unterscheide die Grund- und Grunderwerbsteuer und nenne die Steuerart hierzu. = Realsteuern (Steuerart) Grundsteuer: permanente Zahlung auf landwirtschaftliche und gewerbliche Wohn-Grundstücke. Grunderwerbsteuer: wird einmal bei Kauf eines Grundstücks bezahlt.
- Nenne drei mögliche Gründe für eine Erbschafts-Schenkungs-Steuer. § 1 steuerpflichtige Vorgänge: Erwerb wg Tod § 3 Schenkung unter Lebenden § 7 Zweckverwendung § 8 Stiftungsvermögen § 1 (1) Nr. 4
- Nenne die privaten Steuerarten. Einkommenst KSt ErbSt Soli
- Nenne die durchlaufenden Steuern im Unternehmen. USt Verbrauchssteuer (Tabak) Zölle (Ein- und Ausfuhr) Biersteuer
- Nenne die beiden möglichen Steuerarten, die keine Betriebsausgaben (BA) sind. GewSt Kfz
- Nenne die Steuerarten, die zu den Betriebsausgaben zählen. GrundErwSt Kfz Hund