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Chemie (Fach) / Spezielle Chemie (Lektion)

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Diese Lektion wurde von paulili78 erstellt.

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  • Prinzip der SDS-Page - Bewegung von geladenen Teilchen (Proteinen) im elektrischen Feld - Proteine wandern aufgrund ihrer unterschiedlichen Größen unterschiedlich weit im Gel - Das Molekulargewicht der Peptide steht in einer linearen Beziehung zur gelaufenen Wegstrecke und kann somit (mit Hilfe des Markers und der daraus erstellten Standards) ermittelt werden
  • Warum SDS? - damit alle Proteine gleich (negativ) geladen sind und sie sich nur nach der Größe (und nicht nach der Ladung) auftrennen - Denaturierung (Zerstörung der Sekundär- und Tertiärstruktur unter Aufspaltung der Wasserstoffbrücken)
  • die beiden Gele der SDS-PAGE + Funktion Trenngel: - eigentliche Auftrennung der Proteine nach Größe durch unterschiedlich große Poren   Sammelgel: - besitzt weite Poren und dient dazu, die Proben an der Grenze zum Trenngel an einer "Startlinie" zu fokussieren
  • Warum kann mit Hilfe eines Markers die ungefähre Größe eines Proteins bestimmt werden? Es ergibt sich eine lineare Beziehung zwischen dem Logarithmus der Molekulargewichte und den Wanderungsstrecken der Peptide, so dass mit Hilfe von Standards das Molekulargewicht der Peptide bestimmen werden kann. Die Standards werden mit Hilfe des Markers erstellt.
  • Mit welchem statistischen Test können Sie untersuchen, ob es zwischen den Betrieben signifikante Unterschiede gibt? --> Prinzip t-Test Quotient aus der Streuung zwischen den Gruppen und der Streuung innerhalb der Gruppen berechen. Muss für gewählte Irrtumswahrscheinlichkeit und den Stichprobenumfang größer sein als tabellarischer Wert, um von einem signifikanten Unterschied ausgehen zu können.
  • Irrtumswahrscheinlichkeit Die Wahrscheinlichkeit, dass die Nullhypothese abgelehnt wird, obwohl sie richtig ist. Nullhypothese: die Mittelwerte sind gleich = entstammen derselben Grundgesamtheit = es gibt keinen Unterschied --> Die Wahrscheinlichkeit, dass man von einem Unterschied ausgeht, obwohl es keinen gibt. <5% bedeutet: signifikanter Unterschied
  • Bohr'sche Atommodell Atome bestehen aus einem positiv geladenen Atomkern und negativ geladenen Elektronen, die den Atomkern auf geschlossenen Bahnen umkreisen. Elektronen können sprunghaft Bahnen wechseln, hierbei wird Licht absorbiert und emittiert.
  • Phänomen, dass eine unverdünnte Lösung eine geringere Fluoreszenzintensität zeigt als nach dem Verdünnen. Eigen-Quenching In konzentrierten Lösungen wird das emittiere Fluoreszenzlicht von anderen Probenmolekülen absorbiert, bevor es den Detektor erreicht.
  • Präzision Richtigkeit Präzision: beschreibt, wie klein die maximalen Abweichungen voneinander unabhängiger Ermittlungsergebnisse sind Richtigkeit: beschreibt quantitativ, wie nahe der Mittelwert mehrerer Messungen desselben Prüfstücks beim wahren Wert liegt   --> Genauigkeit: Maß dafür, dass Präzision und Richtigkeit vereinbart werden
  • Wie könnten Sie Präzision und Richtigkeit bestimmen? Präzision: - Streuungsmaße (z.B. Spanne, Standardabweichung, Variationskoeffizient, Standardfehler des Mittelwerts, Konfidenzintervalls des Mittelwerts) - Klassenbildung, Aufteilen des Wertebereichs in Intervalle, Bestimmen der Häufigkeiten von Messwerten in jeder Klasse, Balkendiagramm   Richtigkeit: - Verwendung eines Referenzverfahrens - Standardaddition - herstellen einer Vergleichsprobe - Verwendung eines internen Standards
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  • Erstellen einer Kalibrierfunktion 1. Herstellen von Lösungen bekannter Konzentration (Standards) 2. Messen der Extinktion 3. Kalibrieren (Regressionsgerade) 4. Konzentrationen in Proben können ermittelt werden
  • Definieren Sie v,max und km v,max: maximale Geschwindigkeit, mit der ein Enzym arbeiten kann --> je größer v,max, desto schneller arbeitet das Enzym   Km: Substratkonzentration, bei der eine Enzymreaktion mit halbmaximaler Geschwindigkeit abläuft --> je kleiner Km, desto größer die Substrataffinität
  • Standardaddition Matrixeffekte Standardaddition: - Jeder Probe wird mehrmals eine bestimmte Menge an Analyt hinzugefügt und die Probe wird nach jeder Zugabe gemessen. Dabei wird der Zuwachs des Analytsignals bestimmt. Durch lineare Regression kann die Konzentration des Analyten in der ursprünglichen Probe berechnet werden. Matrixeffekte: - Effekte von den Bestandteilen einer Probe, die nicht analysiert werden sollen - können bei der Standardaddition die Analyse kaum verfälschen, da jedes Mal in der gleichen Probe (und somit in der gleichen Matrix) gemessen wird