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G-Psychologie (Fach) / Diagnostik (Lektion)
Hier geht es um Begriff der Diagnostik, die man kennen sollte.
Diese Lektion wurde von kaikasus erstellt.
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- Was ist die Standartabweichung? - dient bei Normalverteilungen als Maßeinheit einfache Streuung +/- 1 sind 68,28% zweifache Streuung +/- 2 sind 95, 46% dreifache Streuung +/- 3 sind 99,74 %
- Was ist der Standartwert Z? - gibt an wie viele Standartabweichungen der Rohwert vom Mittelwert abweicht
- Was ist der Prozentrang? - gibt an wie viel Prozent gleich gut oder schlechter waren
- Was sind die Testgütekriterien? Reliabilität: Zuverlässigkeit,wie genau wird ein Persönlichkeitsmerkmal gemessen Validität: Gültigkeit, misst der Test, was er messen soll Objektivität: Personenunabhängig Testnormierung: Standardisierung
- Was spricht für den Einsatz von Intelligenztests? - bessere Einschätzung der Lernausgangslage - mögliche Entdeckung bislang unbekannter Fähigkeiten - viele Informationen in kurzer Zeit
- Kritik an Intelligenztestverfahren - Einmaliger Zeitpunkt - Verantwortlichkeit des Testergebnisses liegt allein beim Kind - IQ sagt nichts über Entwicklungsmöglichkeit aus - IQ-Test kaum objektiv (Motivation) - für Menschen mit geistiger Behinderung besonders schwer, weil der Tester nur beschränkt eingreifen kann
- Welche Kritik an der Statusdiagnostik gibt es? - Orientierung am medizinischen Modell - Ursache für Problem wird im Individuum verortet - Defizitorientierung - Klassifikation von Schülern wird unterstützt
- Was macht die Förderdiagnostik aus? - Individualisiert - Kompetenzorientiert - Hypothesen - Prozesscharakter - Kind-Umfeld-Analyse
- In welchen Disziplinen bewegt sich der Diagnostiker psychologisch-diagnostisch pädagogisch didaktisch
- Nenne den viergliedrigen diagnostischen Prozess Beobachtung Wahrnehmung Deutung Verstehen
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- Förderdiagnostik nach Eggert definiert Diagnostik ist ein lernbegleitender Prozess, in dem aus Informationen über Vergangenheit, Gegenwart, prospektiver Zukunft des Schüler ein Optimum an Förderung überlegt und organisiert werden kann
- Aufbau eine Fördergutachtens 1. Kennenlernen des Kindes 2. Fragestellungsanalyse 3. Prozessanalyse 4. Individuelle Kompetenzen und Lernvoraussetzungen 5. Kind-Umfeld-Analyse 6. Ist-Stand 7. Formulierung von Hypothesen 8. Fördervorschläge
- Welche Fehler können bei der Verhaltensbeobachtung unterlaufen? wichtig Verhaltensweisen werden übersehen zu viel soll beobachtet werden Erwartungshaltung Selektive Wahrnehmung
- Welche Beurteilungsfehler können auftreten? - implizite Persönlichkeitstheorien - Halo-Effekt: besonderes Merkmal überstrahlt andere Merkmale - Mildefehler/Strengefehler - Kontrastfehler, Person wird im Kontrast zur eigenen Person erlebt
- Was ist der Intelligenzquotient? Messung des intellektuellen Leistungsvermögens in Relation zur Gesamtgesellschaft. werden IQ-Tests erhoben die normiert sind 15 IQ-Punkte entsprechen eine Standartabweichung
- Welche Personengruppe umfasst die sonderpädagogische Diagnostik? -Kinder mit Behinderung - Kinder mit Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten - Gefährdete - Sozialrückständige -
- Was ist der Korrelationskoeffizient r? Korrelationskoeffizient: r bezeichnet den Zusammenhang zwischen zwei Werten (extrem positive Korrelation, stark positive Korrelation, schwach positive Korrelation, Korrelation nahe Null, schwach negative Korrelation, stark negative Korrelation, extrem negative Korrelation)
- Was sind Variablen bestimmte Charakteristika
- Population: Grundgesamtheit aller relevanten Fälle oder Beobachtungen
- Normalverteilung: Glockenförmiger Verlauf, symmetrisch, nähert sich asymptotisch der x-Achse, Modus, Median und arithmetisches Mittel fallen zusammen
- Beschreibe den K-ABC-Test. Intelligenztest Für 2,6-12,5 Jahre Fähigkeit des Problemlösens steht im Vordergrund und wird vom Begriff Lernen abgegrenzt Intelligenz als die Art und Weise, wie ein Individuum Probleme löst und Informationen verarbeitet Einfluss sprachlicher Fähigkeiten wurde minimiert Es gibt 4 Skalen: einzelheitliches Denken, ganzheitliches Denken, intellektuelle Fähigkeiten (Ergebnis von einheitlichen und ganzheitlichen Denken), Fertigkeitenskala (getrennt von den anderen Skalen)
- Wie kann eine Einschulungsdiagnostik durchgeführt werden? Vorgehen: Kontakt mit Eltern, Kind und interdisziplinär (kooperative Diagnostik), dann vertiefende Beobachtung der Spielsituationen und direkte Interaktion, dabei Materialien mit Aufforderungscharakter benutzen Motorik beachten Ziel ist einmal den Förderbedarf zu erkennen und dann zu schauen, welcher Schulort am besten geeignet ist
- Methodische Fragen der Beobachtung - Zielfrage (Wozu) - Methodenfrage (Wie) - Inhaltsfrage (Was) - Ökonomiefrage (Wie Beobachtungsergebnisse fixieren) - Auswertungs- und Umsetzungsfrage (Wie in Förderung umsetzen)
- Formen der Beobachtung: Freie Beobachtung, systematische Beobachtung, teilnehmende Beobachtung
- 1. Welche unterschiedlichen Methoden der Informationsgewinnung gibt es? Informelle Verfahren: Verhaltensbeobachtung Befragung und Gespräch Dokumentenanalysen Standartisierte Testverfahren
- 1. Was ist individuelle Entwicklungsplanung o Ziel ist die geringste einschränkende Lernumwelt und die beste Fördermöglichkeito jährliche Entwicklungszieleo Objektive Kriterien und Bewertungsmaßstäbe für die jährlichen Berichte und für Zielerreichungo Von den Stärken des Kindes ausgeheno Gegenwärtiges Leistungsniveau - Entwicklungsprotokoll alle 4 Wochen
- Beschreibe Förderplanung! - Gezielte Förderung und Unterstützung eines MmgB - keine standartisierten Förderprogramme, sondern individualisiert - keine Defizitorientierung, sondern Stärkenperspektive - Kind-Umfeld-Analyse - Selbstbestimmung - Lernumgebung bereiten - Inderdiziplinär (alle beteiligen)
- Diagnostisches Handlungsschemata, 5 an der Zahl! - Beobachtung diagnostisch relevanter Sachverhalte - Bezug auf theoretische Modell - Beurteilung und Interpretation in Form von Hypothesen - Bestätigung oder Ablehnung der Hypothesen - Überlegungen zur Förderung, Begleitung und Unterstützung
- Nenne die Säulen des IEP Arbeit im TEam Einheit von Diagnose und Förderung Prozessbegleitung Mitarbeit der Eltern Individuellle Beschreibung