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G-Psychologie (Fach) / Autismus päd. Konsequenzen (Lektion)
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- Aus welchen Elementen besteht das Konzept zur schulischen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit ASS von Trost? - Entwicklung einer adäquaten pädagogischen Haltung - Kooperation aller am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten - Bildungs- Erziehungs- und Förderangebote - Strukturell-organisatorische Erfordernisse - Vorbereitung auf Beruf und nachschulisches Leben - Bildungs- und sozialpolitische Perspektiven
- Wie sieht eine adäquate pädagogische Haltung aus? - Lehrer benötigen profundes Wissen über das Phänomen Autismus - Lehrer müssen ihr Menschenbild/Autismusbild hinterfragen (pathologisch, Einzigartigkeit) - ressourcenorientierte Perspektive einnehmen - Menschenbilder im Team diskutieren und auf pädagogische Leitlinien verständigen
- Wie sieht die Kooperation aller am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten aus? - Vernetzung Übergang Vorschule-Schule - Zusammenarbeit mit Eltern (Familie hat erhebliche Lösungspotentiale) - Beteiligung des Schülers mit ASS an Gesprächen und Entscheidungen - Mitschüler über Autismus informieren - Kooperation mit Autismusbeauftragten der Schulämter
- Welche Bildungs- Erziehungs und Förderangebote können gemacht werden? Vor allem ist die Förderung in den Bereichen - Kommunikation - Wahrnehmung - soziales Verhalten - Handlungen nötig
- Welche Möglichkeiten zur Förderung der Kommunikation gibt es? - Gebärden - Wort-, Bild-, Symbolkarten - elektronische Kommunikationshilfen - gestützte Kommunikation
- Welche Möglichkeiten zur Wahrnehmungsförderung gibt es? - Wahrnehmungsspezifika des Schülers erkennen (Hypersensibilität, Hyposensibilität - Mitschüler über Wahrnehmungsspezifika informieren - strukturierende Pläne, Listen, Arbeitskarten sind beständiger als gesprochene Sprache - bevorzugten Wahrnehmungskanal im Unterricht verwenden
- Wie kann die Handlungsfähigkeit gefördert werden? - Verständnis des Lehrers für langsame Handlung kann Druck und Anspannung vom Schüler nehmen - komplexe Handlungen können in Teilhandlungen zerlegt werden und sprachlich unterstützt trainiert werden - gestütztes Handeln
- Wie kann ein Training sozialer Kompetenzen aussehen? Schüler mit ASS müssen soziale Regeln wie Fremdsprache erlernen - Lerngeschichten - Rollenspiele - Videofeedback - Gesichtsausdrücke deuten
- Wie können Räume für Autisten hilfreich gestaltet werden? - feste Arbeitsplätze - Themenecken im Klassenraum - eigener sichtgeschützter Arbeitsplatz - Rückzugsmöglichkeit - Außenklassen - Autistenklassen - Besuch einer weiteren Schule
- Welche personellen Ressourcen können für die Unterstützung von Schülern mit ASS bereit gestellt werden? - Unterstützerkreis - Schulbegleiter vom Jugend- oder Sozialamt bezahlt
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- Welche Probleme ergeben sich bei der Eingliederung in die Berufstätigkeit für Menschen mit ASS? - Vorurteile, - Unerfahrenheit der Betriebe mit Autisten - hoher Betreuungsbedarf
- Welche Bildungs- und sozialpolitischen Perspektiven sollten noch in den Blick genommen werden? - grundlegende Überlegungen zur Beschulung von Autisten - Fortbildungsmöglichkeiten für Pädagogen - Autismus als fester Bestandteil der Lehrerbildung - Beratungs- und Unterstützungsangebote ausbauen - Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit ASS