1

Respirationstrakt (Fach) / Lungenembolie (Lektion)

plötzlich oder schrittweise Verlegung der von arteriellen Lungengefäßen durch Thromben aus dem venösen Gefäßsystem. Entstehung: 90% durch eine tiefe Bein oder Beckenvenenthrombose. Ausgehend hiervon lösen sich kleine Blutgerinnsel und gelangen aus der unteren Körperhälfte über die untere Hohlvene und das rechte Herz in die Lungenstrombahn. Folge der Verlegung der Lungenarterie ist eine akute Widerstandserhöhung im kleinen Kreislauf. Das rechte Herz kann gegen diesen Druck kaum noch anpumpen und das Herzzeitvolumen fällt ab. Es entwickelt sich ein akutes cor pulmonale. In extremfällen stirbt der Betroffene sofort und ohne jedes Warnzeichen. Symptome: Hängen vom Ausmaß der Gefäßverlegung ab. ypisch sind plötzliches auftreten von Atemnot, ZZyanose und Husten, oft thorakale Schmerzen, die beim einatmen am stärksten sind. Der Patient ist sehr ängstlich und unruhig, seine Haut ist blass und schweißig, Herz und Atemfrequenz sind erhöht. Oft ist er Puls unregelmäßig und tachycard. Oft bestehen meist die Symptome einerThrombose, die oft vomPatienten aber nicht bemerkt werden. DIAGNOSTIK: Risikofaktoren: Bettlägerigkeit, Schwangerschaft,Infektionen,Flug Bahn oder Autoreisen. Nikotinabusus, Pille. Ein plötzlicher Beginn ist charakeristisch. INSPEKTION: eventl. gestaute Halsvenenen Puls arrythmisch und beschleunigt. PERKUSSION: normale Befunde AUSKULTATION: Normal Röntgenaufnahme: selten pathologisch EKG: meist Zeichen einer Rechtsherzins. und eventl. Rhytmusstörungen. Diagnostisch entscheind ist die Lungenperfusionsszintigraphie oder die Pulmonalisangiographie.

Diese Lektion wurde von illi erstellt.

Lektion lernen

  • Welche Aussage zur Lungenembolie ist richtig?