31

Prüfung (Fach) / Allgemein (Lektion)

Prüfung1

Diese Lektion wurde von nic2012 erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Eigenschaften von Muskulatur erregbar, reagieren auf Reize kontraktil, können sich verkürzen dehnbar, lassen sich auseinanderziehen elastisch, kehren nach Dehnung oder Verkürzung in ihre ursprüngliche Ruhelage wieder zurück
  • Funktionen von Muskulatur aktive Bewegung:Laufen,Greifen,Bücken,Schreiben aufrechte Körperhaltung:ständige Stimulation Wärmeproduktion: 45% der Energie für Muskelarbeit,in die Kontraktion, der Rest für Wärme bei Unterkühlung:Schüttelfrost 85% der Körperwärme durch die Muskulatur Ein Gelenk bewegen und damit Arbeit ausüben. Ein Widerstand gegen die Schwerkraft bewegen oder halten. 
  • Beschreibe den Aufbau des Muskels Muskelbauch besteht aus einzelnen Muskelfaserbündeln werden durch die Muskelfaszie zusammen gehalten im Muskelfaserbündel befindet sich die Muskelfaser(die eigentliche Muskelzelle) Muskelzelle zerlegt sich in Myofibrillen deren kleinste Einheit sind die Sarkomere Sarkomer:2 Mikrometer,auf die Hälfte verkürzen, auf 2,5 Mikrometer verlängern durch die hintereinanderschaltung vieler 1000er entsteht eine Myofibrille Parallelschaltung aller Myofibrillen bilden die Muskelfaser Bestandtzeil der Sarkomere:  Aktin und Myosin, ein dünner langer Eiweißfaden
  • Muskelkontraktion Aktinfilamente werden in die Myosinzwischenräumehineingezogen. Durch das andocken der Myosinköpfchen an die Aktinfäden wird das Sarkomer verkürzt. Zyklus von Greifenund Loslassen. Mehr als 50x pro Sekunde. Der Muskel verkürzt sich auf diese Weise. Der Ursprung und Ansatz nähern sich an. Durch den Zug wird das Gelenk bewegt, das der Muskel umspannt.  Die Höhe der Kraft ergibt sich aus:                                                        der Vielzahl der Köpfchen an einem Myosinfaden                                der Summe der Sarkomere in einer Muskelfaser                                  der Anzahl der Muskelfasern  enorme Kraftenwicklung: alle Myosinköpfchen sich gleichzeitig an den Aktinfäden entlang handeln.  
  • Muskelatrophie die Muskelmasse schwindet durch die Verschmälerung der Muskelfasern Inaktivitätsatrophie(im Alter durch weniger Bewegung, Gips, weniger Belastung), die Muskelmasse lässt sich wieder aufbauen es liegt eine unterbrechung der nervalen Bersorgung vor: die Muskelstrukturen werden durch Bindegewebe ersetzt. Irreversibel:nicht umkehrbar  
  • Intramuskuläre Koordination -zuerst wird nur eine beschränkte Zahl von Muskelfasern beteiligt , durch das Krafttraining gelingt es eine immer bessere Innervation von möglichst vielen Muskelfasern für die Bewältigung der Leistungen heranzuziehen. Ökonomisierung der arbeitenden Muskulatur, gleiche Arbeit durch ein besseres Zusammenspiel motorischer Einheiten trainingsbedingte Zunahme der Kraftleistungin den ersten Trainingstagen fast ausschl. koordinativ fortgeschr. Trainingszustand: die durch Hypertrophie vermehrten Myofibrillen zum optimalen Zusammenspiel zu bringen
  • Intermuskuläre Koordination Bewegung: synergistisch u. antagonistrische arbeitende Muskeln Arbeitsrichtung unterschiedlich, für die Bewältigung einer Aufgabe mehrere Muskeln oder Anteile herangezogen es kommt nicht in allen Muskeln zu einer maximalen Kontraktion, sie arbeiten fein abgestimmtmit minimalen Aufwand für die erforderliche Leistung  Arbeitsweise: durch koordinative Abstimmungen für eine Bewegung je länger eine Bewegung geübt wird, desto besser wird die Koordination der Muskel,-/Anteile            
  • FT-Fasern fast twitch glycolytic schnell kontrahierend, glykolytisch arbeitende Muskelfasern zuständig für große Kraftleistungen optisch hell, groß u. leicht ermüdbar in den Extremitäten erholen sich schnell
  • ST Fasern slow twitch oxidativ langsam,kontrahierende, oxidativ arbeitende Muskelfasern hoher Anteil an aeroben Potential für Ausdauerleistungsfähigkeit, haltearbeit zuständig schmal, rot gefärbt durch einen hohen Anteil Myoglobinanteil, haben viele Mitochondrien sind sehr ermüdungsresistent, haben einen hohen Fettgehalt einmalermüdet-lange Regenerationsdauer
  • Kollagene Fasern vor allem in Sehnen u. Gelenkbändern dichtes Flechtwerk, eine hohe Zugfestigkeit verrichten vor allem Haltearbeit
  • Anzeige
  • Elastische Fasern geben vor allem Arterien ihre hohe Elastizität Blut kann mit hohem Druck in die Arterien gedrückt werden:die Gefäße geben elastisch nach Lunge und Haut haben ebenfalls einen hohen Anteil  
  • Retikuläre Fasern(Gitterfasern) ebenfalls elastisch eine niedrigere Zugfestigkeit, dafür biegsamer befinden sich vor allem im roten Knochenmark in den Rachenmandeln, den Lymphknoten und der Milz sie stützen diese Organe
  • lockeres Bindegewebe füllt überall die Hohlräume zwischen den Organen bzw. zwischen einzelnenTeilen der Organe erhält damit die Form begleitet Nerven und Gefäße und ist ein Wasserspeicher beherbergt viele Abwehr-u. Entzündungszellen,wichtige Funktion bei Regenerations,-u. Abwehrprozessen
  • straffe Bindegewebe geflechtartiges und parallelfaseriges Bindegewebe geflechtartig bildet einen filzartigen Verband, in den Organkapseln, in er Lederhaut es Auges parallelfaserige: findet sich in den Sehnen
  • retikuläre Bindegewebe besteht aus Gitterfasern bilden durch eine sternförmige Zellstruktur ein dreidimensiolnales Netz befindet sich im Knochenmark und im lymphastischen Gewebe
  • Sehnen Kraftüberträger vom Muskel auf den Knochen Elastizität
  • Knorpel Chondro ermöglicht aufgrund seiner mechanische Eigenschaften(hohe Druckfestigkeit) ein reibungsloses Gleiten der Gelenkfläche Stoßdämpferfunktion, puffert Scherbewegungen durch die Anpassungsfähigkeit werden leichte Unebenheiten der knöchernen Strukturen ausgeglichen
  • Hyaliner Knorpel druckfest und elastisch leicht durchsichtig wie mattes Glas befindet sich an vielen Stellen des Körpers überzieht Gelenkflächen,bildet den Rippenknorpel, das Kehlkopfgerüst, die Spangen der Luftröhre und findet sich in der Nasenscheidewand
  • Elastischer Knorpel gelblich, durch einen hohen Anteil an elastischen Fasern Kehldeckel u. Ohrmuschel bestehen aus diesem biegsamen Material
  • Sehnen Kraftüberträger vom Muskel auf den Knochen                                                   parallelen, kollagenen Fasern, in der Grundsubstanz eingebettet    Elastizität u. Zugfestigkeit ist regulierbar durch äußere Bedingungen, so können der Anteil kollagener Fasern oder der Durchmesse der Sehne nach Art der Anforderung variieren                                                                               -zwei Gewebearten mit untersch. mechanischen Eigenschaften werden zu höchster Festigkeit miteinander verwoben                                                         -sie ist geschützt durch Sehnenscheiden                                                            -bindegewebiger Führungsschlauch, mit der Umgebung fest verbunden,führt die Sehne in den Gleitkanal                                                       -gepuffert durch Synovialflüssigkeit,lässt die Sehne besser gleiten,ernährt sie mit notwendigen Nährstoffen                                                                          -Sehnen sind wenig Dehnbar(ca.5% ihrer Ruhelänge)                                     -hohe Zugfestigkeit verbinden 2 untersch. Stoffe(Knochen+Muskeln) mit untersch. chemischen und mechanischen Eigenschaften
  • Langer Knochen -diaphyse(Schaft)                        -epiphysen(Enden) zun. rein knorpelig,wachsen aus der Epiphysenfuge heraus in die Länge und verknöchern im Laufe der Kindheit                            -Metaphyse(verbindung Diaphyse/Epiphyse),im Erwachsenenalter als feine Linie erkennbar, der Ort der Knorpel-u. Knochengewebsbildung im Wachstum -in der Mitte:ein knochengewebsfreier Raum, ausgefüllt von fettreichem Knochenmark -Epi-u. Metaphyse besteht aus spongiösem Knochen(dünne Plättchen, geben dem knochen gemäß seiner Belastung die notewndige Festigkeit)  
  • knochengewebe entsteht entweder direkt als produkt von Bindegewebszellen oder durch allmähliche umwandlung von knorpelgewebe in Knochen (OSSIFIKATION) die zunächst geflechtartige vorliegenden kollagenfasern nehmen unter Belastung eine spezielle Anordnung an
  • Versorgung von Knorpel Knorpel wird durch das eindringen von Synovialflüssigkeit versorgt (keine Gefäße) es muß Druck und Schub ausgeübt werden (Durchwalkung) Belastung: Knorpel wird bis zum Maximum dicker zu hohe Belastung: Zerstörung des Knorpelgewebes(z.B. Arthrose) zu wenig Belastung:der Knorpel baut vollst. ab und verknöchert einseitige Belastung: einseitige Abnutzung des Knorpels, Schmerzen im Gelenk und damit verbundene Bewegungseinschränkungen 
  • Gelenke verbinden Knochenenden, die immer mit Knorpel überzogen sind, gewährleisten eine reibungslose Beweglichkeit der knochen knochenenden sind umgeben von einer Gelenkkapsel, die äußere Schicht bestejt aus Kollagene Fasern(membrana fibrosa), diese weisen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Zugkraft aus für die Festigkeit soren Ligamente(Bänder), liegen in der Kapselwand  innere Schicht der Kapselwand (Synovialhaut,Gelenkinnenhaut) ist mit Zellen ausgestattet, diese produzieren eine eiweißhaltige Flüssigkeit Aufgabe: Gelenk feucht halten, zu schmieren, Knorpelzellen mit Nahrung Gelenkkopf(ausgebuchtete Teil), Gelenkpfanne(Schale geformt) passen sie nicht zusammen, werden die Zwischenräume mit Knorpelscheiben angepasst Disken-vollständig Menisken-teilweise im Gelenk
  • Synovia klar, leicht gelblich und zieht Fäden, elastisch und hat viskose Eigenschaften drei Funktionen ernährt den Knorpel/sorgt für optimale Gleiteigenschaften/hat eine Stossdämpferfunktion die mechanischen Eigenschaften sind abhängig von der temperatur und der Bewegubgsgeschwindigkeit: ein Gelenk wird schnell bewegt, die Temperatur erhöht sich, die Flüssigkeit wird dünnflüssiger hoher Druck-Gelenkfl. sind immer noch durch Flüssigkeit getrennt
  • Scharniergelenk -zwischen allen Zehen-u. Fingergliedern Streckung  Beugung
  • zapfengelenk Radio-Ulnar-Gelenk Pronation Supination
  • Sattelgelenk z.B. am Daumen besitzt die Form von Reiter und Sattel Beugung Streckung Adduktion Abduktion
  • Eigelenk zwischen Speiche und Handwurzewlknochen Beugung Streckung
  • kugelgelenk Hüftgelenk, Schultergelenk Streckung Beugung Rotation Einwärts, Auswärts Adduktion Abduktion
  • Anzeige
  • Flächengelenk Hand-u. Fußwurzelgelenke, Brustbein, Schlüsselbein geringe Bewegungsausmaße in alle drei Ebenen