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Gruppenfitness Grundlagen (Fach) / SAFS (Lektion)
Gruppenfitnesskurs
Diese Lektion wurde von JenniferMelchert erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
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- Wie ist eine Nervenzelle (Neurone) aufgebaut? motorische Neuronen (leiten Impulse vom Zentralnervensystem fort) sensorische (fühlende) Neuronen (leiten Impulse zum Zentralnervensystem hin) Schaltneuronen (schalten Impulse von einem Neuron zum anderen um)
- Was findet in den Mitochondrien einer Nervenzelle statt? Eine Nervenzelle ist mit zahlreichen Mitochondrien ausgestattet. In ihr findet eine intensive Stoffwechselaktivität statt. Was sich im hohen Sauerstoffverbrauch des gesamten Nervensystems (ca. 20% des gesamten Grundumsatzes) bermerkbar macht.
- Die Form einer Nervenzelle ist ihren Aufgaben angepasst und dementsprechend vielfältig. Welches einheitliche Grundkonzept lässt sich jedoch erkennen? 1) Zellleib 2) Kurze Fortsätze (Dendriten) 3) Langer Fortsatz (Neurit/Axon) 4) Verbindungsstellen zu Muskelfasern (motorische Endplatte)
- Wie heißen die Verbindungsstellen zwischen zwei Neuronen? Synapsen
- Welche Aufgabe hat eine Nervenfaser? Sie leitet den Reiz zum ausführenden Organ (z.B. Muskelfasern) weiter.
- Wo finden Stoffwechselaktivitäten in einer Nervenzelle statt? In den Mitochondrien.
- Wie wird eine Muskelkontraktion ausgelöst? Eine motorische Einheit besteht aus mehreren Muskelfasern, einer Nervenzelle und der verbindenden Nervenfaser. Der Zellleib der motorischen Nervenzelle liegt im Rückenmark. Die Nervenfaser verlässt die Wirbelsäule und läuft im äußeren Nerv zur Muskulatur. Hier spaltet sie sich pinselförmig auf. Jedes Pinselhärchen führt zu einer Muskelfaser. Die Verbindungen zwischen Nerven- und Muskelzellen heißen motorische Endplatten. Die Transmitter lösen hier die KOntraktion aus.
- Durch Training werden Anpassungsprozess in unserem Organismus ausgelöst, die zu einer Zunahme der Leistungsfähigkeit und der Belastungstoleranz führen. Was sind morphologische Anpassungen und was funktionelle? Morpohologische Anpassungen sind Veränderungen, welche die Struktur, die Grüsse, die Form oder das Gewicht der entsprechenden Organe betreffen (z.B. Zunahme des Muskelquerschnitts). Funktionelle Anpassungen sind Adaptionen bezüglich der Funktion der betroffenen Systeme (z.B. Verbesserungen der zwischenmuskulären Koordination). Die Anpassungen sind abhängig von der Art der Belastung und dem Trainingsniveau des Trainierenden. Normalerweise befindet sich der Körper in einem Zustand des biochemischen Gleichgewichts, der so genannten Homöostase. Durch die Belastung (Reize) im Training wird dieses innere Gleichgewicht gestört. Der Organismus ist im Anschluss an diese Störung bemüht, diese wieder auszugleichen und sich an die Belastung anzupassen.
- Was ist der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung? Die Belastung stellt eine vorgegebene Anforderung dar (z.B. Art der Lektion, Ausführungstempo, Wiederholungszahl...), die die Trainierenden zu einer Leistung zwingt. Sie wird normalerweise vom Kursleiter vorgegeben. Die Beanspruchung ist die individuelle Reaktion des Trainierenden auf die Belastung. Die gleiche Belastung kann je nach Trainingszustand zu sehr unterschiedlicher Beanspruchung führen. Die optimale Beanspruchung bestimmt letztlich die Leistungssteigerung. Als Kursleiter steuerst du die Belastung. Die daraus resultierende Beanspruchung bestimmt den Trainingserfolg.
- Welche drei Zielorierentierung lassen sich beim Training im Fitnesscenter erkennen? Gesundheitsorientiertes Training -Probleme am Bewegungsapparat -Probleme mit dem Stoffwechsel beseitigen Fitnessorientiertes Trainning - Gute Körperhaltung und Figur - Harmonische Entwicklung aller Konditionsfaktoren Leistungsorientiertes Training - Verbesserung der Leistungsfähigkeit mit dem Ziel einer persönlichen Bestleistung
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- Wie funktioniert das Prinzip der Superkompensation? Die "Superkompensation" beschreibt die Anpassung des Organismus auf einen Trainingsreiz (Störung der Homöostase). Diese Anpassungsfähigkeit ist die Grundlage für jeden Trainingsfortschritt. 1. Ausgangsniveau: Je höher das individuelle Leitungs-Niveau bereits ist, umso geringer ist der erwartende Leistungs-Zuwachs. 2. Training: Das Abstimmen der Belastung auf die individuelle Belastungs-Verträglichkeit des Trainierenden gehört zu deinen Hauptaufgaben als Fitness Instruktor. 3. Ermüdung: Während dem Training nimmt die Leistungsfähigkeit ab. Denke daran: Gleiche Belastungen rufen unterschiedliche indviduelle Reaktionen hervor. 4. Erholung: Zu häufiges oder zu hartes Training lassen dem Körper keine Chance zur vollständigen Erholung. 5. Superkompensation (Mehrausgleich): Die Superkompensation ist ein Schutz des Organismus vor einer erneuten Belastung. bleiben weitere Belastungen aus, erfolgt die Rückkehr auf das Ausgangsniveau. Optimal genutzt wird die Superkompensation, wenn der nächste Trainingsreiz möglichst im höchsten Punkt der Anpassung gesetzt wird. Belastung und Erholung bilden eine Einheit. Erst nach der Erholung wird der Trainierende besser.
- Wie lange dauert die Erholung nach einem Training? Allgemeine Richtlinien: Extensives Ausdauertraining (z.B. 2-Std. Lauf). Trainiert 12 Std. / Untrainiert 24 Std. Intensives Ausdauertraining (z.B. 55 Min Step Aerobic) 24 Std. / 48 Std. Muskelstoffwechseltraining (z.B. Sequenztraining) 24 Std. / 48 Std. Muskelquerstscgbittstraining (z.B. Einsatztraining) 36 Std. / 72 Std. Die Dauer der Erholung wird von vielen individuellen Faktoren beeinflusst, wie z.B. dem Alter, dem Trainingsniveau, der Trainingsintensität, der beruflichen und familiären Belastung oder den Ernährungs- und Lebensgewohnheiten der Trainierenden.
- Kann man sich ständig verbessern? Ja und nein. Natürlich hat jeder einzelne Schwachpunkte, die er verbessern kann. Andererseits ist es nicht möglich, die Leistung in einem einzelnen Teilbereich grenzenlos zu steigern. Die Trainierbarkeit der einzelnen Konditionsfaktoren ist grösstenteils genetisch vorbestimmt. Es gilt die 20 zu 80 Regel. Mit 20% Trainingsaufwand erreicht man rund 80% seiner individuellen Leistungsfähigkeit. Um die restlichen 20% auszuschöpfen, muss der Trainingsaufwand stark erhöht werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im richtigen Timing von Belastung und Erholung.