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Wahrnehmung und Kognition (Fach) / Kognition - alles weitere (Lektion)

Vorlesung Uni KN SoSe 12

Diese Lektion wurde von Fubuki erstellt.

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  • Konjunktions Fehlschluss (conjunction fallacy) The conjunction fallacy is a logical fallacy that occurs when it is assumed that specific conditions are more probable than a single general one. Linda Problem
  • Ignoranz gegenüber Stichprobengröße Verzerrungen oder Abweichungen von der eigentlichen Wahrscheinlichkeitsverteilung werden, wenn gegeben, auf alle Arten von Stichproben angewendet: je größer Verzerrung (Abstand von der eigentlichen Wkt) desto unwahrscheinlicher nicht berücksichtit wird von VPn aber, dass bei größeren SPn die Varianz abnimmt und damit die Wkt von VErzerrungen geringer ist
  • 4 Basis-Anwendungen einer generell formulierten Repräsentativität Wert und Verteilung (statistische Annahmen) Insatnz und Kategorie  (Ähnlichkeit) SP und Population  (Ähnlichkeit) Effekt und Ursache  (kausale Annahmen)
  • erneute Betrachtung der Repräsentativität durch Kahnemann und Frederick als generelles Merkmal intuitiven Schlussfolgernsin 2 Phasen schwierige Aufgaben werden in einfachere transformiert = Merkmalssubstitution Wahrscheinlichkeit --> Ähnlichkeit Phase 1: jdgement OF respresentativeness (WAS ist prototypisch?) Phase 2: jodgement BY representativeness (Wkts-URTEIL anhand der Ähnlichkeit zum prototypischen)    
  • duale Prozess Theorie der Repräsentativität 1. intuitives, automatisches Schlussfolgern ohne kognitiven Aufwand 2. Ergebnis kann verworfen und durch genauere Denkprozesse revidiert werden
  • Evaluationskriterien für Wkt eines unsicheren Ereignisses oder des Zustandekommens einer bestimmten SP 1. Ähnlichkeit essentieller Merkmale mit der Population 2. Grad in dem zentrale Merkmale des Generierungsprozesses reflektiert werden
  • Vorteile der Ähnlichkeitsheuristik einfach ressourcenschonend in vielen Situationen anwendbar auch wenn keine objektive Wkt berechnet werden kann anwendbar oft korrekt (unimodal symmetrische Vtlg)
  • gambler's fallacy zufällige Ereignisse werden durch frühere beeinflusst - falsche Einschätzung, dass auf eine Serie von Zufallsereignissen auch lokal repräsentativ sein sollte, bzw. "typisch zufällig" mit gleich häufigem Auftreten und abwechselndem Auftreten der versch. Möglichkeiten
  • Schädigung welcher Hemisphäre führt zu geringerer Anpassung der Wkts-Schätzung rechte Hemisphäre
  • Unterschied: Vorhersage vs. Diagnose Vorhersage = p(Ist | Nollhypothese) Diagnose = p(Nullhypothese | Ist) = Was ist die Population? die Verteilung? die Kategorie? die Ursache? Überführung durch Bayes-Theorem möglich!
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  • Arten von Intelligenten "Geschöpfen" darwin: Verhalten genetisch determiniert, Reflexe, nur ganze Spezies kann durch Evolution lernen Skinner: Individuum erprobt untersch. Verhalten = Konditionierung Popper: Hanldungen können durch Repräsenationen im Kopf erprobt werden, Hypothesentesten Gregorianisch: Intelligenzverstärker = Meme und Sprache
  • Erklärung der Gehirngröße Kritik Jerison:  komplexerer Körper und mehr Info von den Sinnesorgenen + integrative Analysemethoden (Objektrepräsentation), sowie soziale Module benötigen mehr Verarbeitungskapaziät Humphrey: Überdimensionierung als Reserve für Altersverlust bringt auch NAchteile (Gewicht, Geburt) mit sich + bei bis zu 75% Verlust der Masse ist normales Leben immer noch nötig
  • Assoziationismus nach Aristoteles  Ideen Assoziationen zusammen ausreichend um Denken zu beschreiben + 3 Gesetze der Assoziation: Konitguität (ZEit und Raum), Kontrast, Ähnlichkeit
  • britischer Assoziationismus Atomisierung durch Assoziation als kleinste Einheit Mechanisierung Empirismus Imagery
  • Strukturalismus 2 Klassen der Inhalte der psychologie: beobachtbare Wahrnehmungen, Reflexe und Empfindungen höhere gesitige Operationen, die nicht untersuchbar sind
  • Otto Selz: bedeutende Ideen – Denken vollzieht sich in strukturierten Einheiten und Relationen zwischen ihnen – Der Prozess des Denkens besteht darin, Lücken in solchen Strukturen zu füllen – Die Einheiten des Denkens sind gerichtete Assoziationen: • einfach:    Mutter – Kind • gerichtet: Mutter – (ist Elternteil von) -> Kind. – Ein Problem verstehen heißt, eine Struktur aufzubauen
  • mentale Repräsentation abstrakte Struktur, die Info über Objekte und Ereignisse der Außenwelt enthält essentiell für kognitive Psychologie, um Verhalten zu erklären 2 Systeme, die wahrscheinlich beide existieren: Bilder (imagery) = analoge Infor, räumliche Beziehungen abgebildet, konkrete Info über Merkmale Worte = arbiträre, abstrakte Symbole, kategoriale, propositionale und sequentielle Info
  • Kosslyns Theorie der Rerpäsentation mentale Bilder / imagery: rechte Hemisphäre kodiert kategoriale und räumliche Info linke Hemisphäre kodiert kontinurierliche Distanzen Belege: mentale Rotation, Scannen und Skalieren
  • Paivios Dual-Code Theorie Information wird in 2 Systemenrepräsentiert mentale Bilder sind funktional äquivalent zum tatsächlichen Perzept, begrenzte Bedeutung durch eindeutige Interpretation symbolische kodierung durch Worte Evidenz: 2 Reizmodalitäten und 3 Antwortmodalitäten interferieren miteinander, wenn sie auf das gleiche System zurückgreifen außerdem Neurophysiologische: RH = räumlich-visuelle Verarbeitung; LH = verbal, symbolisch
  • hierarchische Repräsentationen propositionale Dominanz: Begrenzung der Analogität von mentalen Bildern, Einfluss der Benennung auf Wiedergabe Propositionen zur Repräsentation von Relationen, Verknüpfung zu hierarchischen Strukturen ermöglicht Darstellung komplexer Dinge
  • Repräsentationen nach Johnson-Laird nicht nur Bilder und Propositionen, sondern auch mentale Modelle diese sind im Gegensatz zu Images nicht vom Perzept abhängig, sondern: – Wissensstrukturen, die Individuen konstruieren, um ihre Erfahrungen zu verstehen und zu erklären  – durch das Wissen und die Erfahrung der Personen beschränkt – hängen nicht von physikalischen Gesetzen ab, sondern von Überzeugungen und Ansichten
  • Schema nach Bartlett: generalisierte Wissensstruktur, welche die Organisation von neuem Wissen in diesen strukturen erlaubt = aktive Organisation vergangener Erfahrungen Cluster werden genutzt, um neue Information entsprechend ihrer Passung zu integrieren, wobei aber auch gleichzeitig das Schema dem neuen Wissen angepasst wird neuere Ansätze: gehen auch davon aus, dass Schema als "default Wissen" genutzt wird und so adaptives Verhalten in neuen Situationen erlaubt (gerade bei Textverstehen und Problemlösen)
  • Skript Schema für eine Routine-Situation Wissensspeicher über die vorkommenden Eriegnisse und ihre chronologische Reihenfolge abgerufen werden zunächst wichtigste Details, danach in chronologischer Reihenfolge