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Wahrnehmung und Kognition (Fach) / Heuristiken (Lektion)
– Reber, R. (2004). Availability. In R. Pohl (Ed.), Cognitive
Illusions (pp. 147-163). New York: Psychology Press.
– Sternberg, R. J. (2003). Cognitve Psychology (3rd ed.).
Belmont, USA: Wadsworth. Chap. 12
• Weiterführend
– Schwarz, N., & Vaughn, L. A. (2002). The availability
heuristic revisited: Ease of recall and content of recall
as distinct sources of information. In T. Gilovich, D.
Griffin & D. Kahneman (Eds.), Heuristics and biases:
The psychology of intuitive judgment. (pp. 103-119).
New York, NY US: Cambridge University Press.
Diese Lektion wurde von Fubuki erstellt.
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- wann wird Verfügbarkeitsheuristik angewendet? - Erinnerungsleichtigkeit wird als diagnostisch eingeschätzt - relevante Information nicht direkt zugänglich ist - keine Motivation zu genauem Nachdenken - subjektive Theorie der Erinnerungsleichtigkeit Validität dieses Hinweisreizes bestätigt
- Wann wird Verfügbarkeitsheuristik nicht angewendet? - relevante Information ist verfügbar und Person motiviert, sie zu nutzen --> Mege der Erinnerungen wird berücksichtigt! - extreme Einstellungen / Situationen (Wkt. Herzerkrankung) -
- Verfügbarkeit nach Rolf Reber Leichtigkeit mit der Erinnerungen "in den Sinn kommen"
- Welche Informationen gehen in konstruktion subjektivistischer Wahrscheinlichkeitsurteile ein? - Häufigkeiten - Gründe für das Eintreten eines best. Ereignisses - logische Analyse - weiteres Wissen (Tatsachen, Funktionsweise)
- Implikationen Bayes-Theorem für subjektivistischen Wahrhscheinlichkeitsbegriff „…Bayes's theorem implies that a probability judgment must get closer to the observed relative frequency as the number of observations gets larger”
- Determinanten der Urteilsgüte Wie sensitiv sind wir für Häufigkeiten, wenn sie vorhanden sind? – Wie gut sind wir kalibriert? – Wie gut ist unsere Kohärenz?
- Ursachen für Übervertrauen - nur Implikationen der Evidenz berücksichtigt: vernachlässigen die Zuverlässigkeit der Evidenz - unzureichendes Wissen über die Materie
- Definition Repräsentativität nach Kahnemann und Tversky "Representativeness is a relation between a process or a model, M, and some instance or event, X, associated with that model [..] In all four cases, representativeness expresses the degree of correspondence between X and M”
- gambler's fallacy - Einschätzung der Wahrhscheinlichkeit eines zufälligen Ereignisses wird von den vorangegangenen Ereignissen beeinflusst, da (implizit) angenommen wird, dass die vorherigen Ereignisse das kommende beeinflussen - mögliche Gründe: Laientheorie der Zufälligkeit nimmt an, dass Reihenfolgen "typisch zufällig" aussehen sollen; globale Repräsentativität der Zufallsreihenfolge
- base-rate fallacy Basisratentäuschung: Beispiel für mangelnde Anpassung subjektiver Wahrscheinlichkeitsschätzung an vorliegende Information Basisrate wird bei Schätzung ignoriert Beispiel: Einschätzung des Arztes bzgl. Brustkrebswkt (Basisrate) = .10 beträgt Mammographie (Hit Rate ist 90%, Falsche-Alarm Rate ist 20%) positives Ergebnis • Viele Personen sagen „90%“ • Viele andere sagen, „größer als 50%“ • Richtig ist 33%
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- Ankereffekt - mögliche Erklärungen unzureichendes Adjustieren des "Strtwerts" numerisches Priming selektive Zugänglichkeit = Wissenszugänglichkeit (urteilsrelevantes Wissen) tatsächlich wahrscheinlich: selektiver Aufmerksamkeitseffekt und konsequente Generierung Anker-konsistenten Wissens bei der Selektion des Ankers allerdings auch 1.-3. involviert
- Ankereffekt - Definition Anpassung eines numerischen Urteils an zuvor präsentierten oder generierten Standard