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UFO (Fach) / Theorien der Personalführung (Lektion)
- Eigenschaftstheorie - Fragen [3] • Sind Merkmale zum Führungserfolg (FE) angeboren oder erlernbar? --> Kombination aus Anlage und sozialen Umständen scheinen die Führungseigenschaften und damit Führungserfolg zu bestimmen • Beruht FE wegen einzelner Persönlichkeitseigenschaften („unitary trait-theory“) oder auf bestimmter Konfiguration mehrerer Merkmale („constellation of traits-theory“)? • Situationsabhängigkeit der Eigenschaften der Führungskraft gegeben? --> Eigenschaften von Führungskräften scheinen zum Handlungskontext passen müssen!
- Transaktionale vs. transformationale Führung Transaktionale Führerschaft Führungsaufgabe besteht im Angebot von Anreizen als Gegenleistung für die Beiträge der Mitarbeiter (MA) Arbeitsumfeld und Anreizsysteme sollen so gestaltet werden, dass Mitarbeiter sich motiviert und verpflichtet fühlen Klare Aufgabenziele, Erreichung reicht aus Transformationale Führerschaft Wenn Mitarbeiter Leistungen erbringen sollen, die die üblicherweise an sie gestellten Erwartungen weit übertreffen Werte, Ziele und Bedürfnisse der MAs werden verändert! Führer folgen eigener Vision und begeistern MAs durch Sinnstiftung und Charisma --> Leistungssteigerung durch kulturelle Steuerung der MAs
- Rollentheorie Schwerpunkt liegt auf Reiz-Reaktions-Prozessen zwischen Führungskraft und GRuppenmitglieder Rolle In sich konsistentes Bild von Verhaltenserwartungen bzgl. Aufgaben, Rechten und Pflichten, die an den Inhaber einer Position gerichtet sind Rollenformulierungen reduzieren die Komplexität und erhöhen die Handlungstransparenz und -fähigkeit Kritik Kritische Beurteilung aus der Sicht der Personalführung Einseitigkeit: Ausblendung der personenspezifischen Variablen Viel Forschung über Arten von Beziehungen zwischen Rollen und über Rollenkonflikte, aber wenig über eigentliche Inhalte der Rolle Rollen können ihren handlungsordnenden Einfluss verlieren aufgrund der Veränderung der Rollen in immer kürzeren Abständen
- Situationstheorie Vorteilhaftigkeit des Führungsverhaltens wird vielmehr von den situativen Umständen bestimmt Analyse des Handlungskontextes als Grundlage erfolgreichen Führungsverhaltens Merkmalsgruppen, die bei situationsorientierter Gestaltung in Betracht gezogen werden könnten Merkmale der Gruppenmitglieder: Fähigkeiten, Charaktermerkmale, Ansprüche und Erwartungen Interpersonelles Gruppenklima: Gruppenzusammensetzung, formelle und informelle Verbindungen zwischen Gruppenmitgliedern Gruppennormen: gruppeninterne Sanktionsmechanismen Aufgabe der Gruppe: operationalisiert anhand von Kriterien wie Ziel, Neuartigkeit, Strukturiertheit und Schwierigkeit Gruppenexterne Einflüsse: technischer, rechtlicher, ökonomischer und kultureller Natur
- Situationstheorie - Unterschiede zur Eigenschaftstheorie und Kritik Unterschiede zur Eigenschaftstheorie Kontextbezogene Sichtweise Analysiert nicht Eigenschaften, sondern das Verhalten der Führungskräfte Entwicklung normativer Führungsmodelle: Fiedler`sches Kontingenzmodell Situatives Reifegradmodell entscheidungstheoretisches Führungsmodell wertorientiertes Personalführungsmodell Kritik Umsetzungsproblem: Untersuchung von nur einzelnen oder wenigen Situationsvariablen hinsichtlich der Erfolgswirkung Grundsatzprobleme: Keine Klarheit über die Struktur der zu berücksichtigenden Situationsvariablen Determinismuskritik (Ausgesetztheit des Führendem) Manche Modelle entbehren der empirischen Fundierung
- Fiedler`sches Kontingenzmodell Untersuchung des Einflusses unterschiedlichen Führungsverhaltens auf die Effizienz von Arbeitsgruppen Zentrale Hypothese: Leistung der Arbeitsgruppe – und damit der Führungserfolg – wird vom Zusammenspiel von Führungsstil und Führungssituation bestimmt Drei Variablen zur Bestimmung der situationalen Günstigkeit: Positionsmacht Aufgabenstruktur Führer-Mitarbeiter-Beziehung
- Interaktionstheorie - Annahmen Auch Personen ohne formale Führungsfunktion können MA beeinflussen Soziale Interaktionen: Wechselseitige Beziehungen zwischen zwei oder mehreren Personen (Aktion und Reaktion abwechselnd als Ursache und Wirkung) Soziale Interaktionen sind zunächst „neutral“ und die Einflussbeziehungen gleichwertig
- Interaktionstheorie - Model Kreislauf Eigenschaften von Führungskräften und Mitarbeitern Verhalten von Führungskräften und Mitarbeitern Beeinflussungsprozesse zwischen Führungskraft und MAs Handlungskontext Beeinflussungspotenziale in Form von: Persönlichkeitsmerkmalen Fähigkeiten Organisatorische Macht- und Statusattribute der Beteiligten Ausmaß der Anpassung der Beeinflussungsaktionen an die jeweilige Situation Erreichen von Zielvereinbarungen Entsprechung individueller sowie kollektiver Erwartungen
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