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UFO (Fach) / Zielsysteme und BSC (Lektion)
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- Erkläre den Begriff (Unternehmens-) Ziel. Ziele sind gewünschte Zustände (Zukunftsentwürfe), Formulieren von Zielen als Grundfunkt. von Unternehmen Ziele als Maßstab des Unternehmenserfolgs Gestaltungsempfehlung erfordern Orientierung an Zielen Ausrichtung von Entscheidungs- und Realisationsprozessen an zuvor formulierten Zielinhalten Ziele als Beginn aller wirtschaftlicher Aktivitäten Erklärung der Handlungen
- Erläutere das Zielverständnis für traditionelle und moderne Unternehmenstheorien. Gehe dabei auf die aktuelle Zielforschung ein. Zielverständnis Traditionelle Theorie der Unternehmung•: Zielbildung nicht Gegenstand, sondern Ausgangspunkt Ziel wird nicht hinterfragt •Einmannunternehmen • Gewinnmax. und Kapitalrentabilität Moderne Unternehmenstheorien: Interessenpluralistisches Mehrpersonenunternehmen Ziel als Ergebnis eines Aushandlungsprozess (Konsens der Stakeholder) • viele Beteiligte (Shareholder) Aktuelle Zielforschung : Welche Unternehmen streben welche Ziele an? •Zielformulierung in mehrstufigen u. multipersonalen Prozessen • Zielkonflikte zwischen Interessengruppen •Probleme in der Erforschung von Unternehmenszielen selbst
- Nenne die vier Zieldimensionen und erläutere sie. Zielinhalt- Sachliche Festlegung was angestrebt wird- Beeinflussbare Variable (zB Gewinn, Umsatz) Zeitlicher Bezug- Festlegung bis wann ein Ziel erreicht werden soll SMART - Ziele müssen SMART sein - SMART = Spezifisch, Messbar, Anspruchsvoll, Realistisch, Terminiert Zielausmaß- Will ich das bestmögliche --> Optimierer- Zufriedenstellende Zielerreichung --> Satisfizierer
- Nenne die vier Funktionen von Zielen. Gehe auch auf den Begriff der realen und offiziellen Ziele ein. •Entscheidungskriterium •Zielformulierung als Voraussetzung betr. Handels •Orientierung •Handlungs- und Orientierungsfunktion •Koordination •Steuerungs- und Koordinationsfunktion •Legitimation und Konfliktlösung •Offizielle und reale Ziele •Kongruenz zwischen realen (leiten aktuelle Unternehmensentscheidungen) und den offiziellen Zielen nicht immer gegeben •im Idealfall gleich
- Nenne fünf Ordnungskriterien um die Ziele zu ordnen. Rang Stellenwert eines Ziels im Verhältnis zu anderen Zielen Ziele höheren Ranges hat höhere Präferenz Präferenz Bewertung der Zielinhalte Zielbeziehung Gegenseitiges Verhältnis von Zielen konfliktär -->Zielkonkurrenz kompatibel -->Zielidentität Zuordnungsbereich Ziele gelten nicht immer für alle Bereiche Zuordnungsbereiche für die Strukturierung eines Zielsystems bedeutsam Planungshorizont Unterscheidung von Zielen nach ihrer Fristigkeit
- Beschreibe die beiden Formen von Zielsystemen (deduktiv / induktiv). Nenne Kritikpunkte. • Deduktiv orientiertes Mittel‐Zweck‐Schema Ausgestaltung von oben nach unten Ergibt sich aus den definitionslogischen Beziehungen zw Unternehmenszielen (Unterscheidung zwischen Ober‐, Zwischen‐ und Unterzielen) Beziehungen zw übergeordneten und nachgelagerten (beeinflussende) Zielgrößen Gesamtkapitalrentabilität als Oberziel Induktiv orientiertes Mittel‐Zweck‐Schema Ausgestaltung von unten nach oben Hier: Eigenkapitalrentabilität als zentrales Ziel der Unternehmen Gewinnerzielung führt nicht automatisch zu einer Erhöhung der Liquidität und zu Kapitalhaltung/Wachstum --> Nicht im Mittelpunkt des Schemas Kritik ausschl. Orientierung an Kennzahlen Prozesse liegen zugrunde: Kennzahlen können etwas anderes Abbilden Kennzahlen unterlegen Wechselwirkungen die berücksichtigt werden Messfehler
- Beschreibe den Prozess zur Bildung von Zielsystemen. Gehe dabei auf die Inkrementale Methode, Perspektivische Methode ein. Was bedeuten in diesem Zusammenhang Autoritative und Kooperative Planung und zentrale und dezentrale Ausgestaltung? 1. Bestimmung Grundstruktur Zielsystem 2. Anpassung von Zielsystem im Zeitablauf Inkrementale MethodeZielsystem wird in heuristischer Weise ständig geringfügig angepasst und so in die Zukunft vorangetrieben Perspektivische MethodeKonkretisierung einer zuerst entwickelten langfristigen Fernzielkonzeption durch eine Abfolge von mittel‐ bzw. kurzfristigen Nahzielkonzeptionen 3. Organisatorische Ausgestaltung von Zielsystemen Zentrale ( von oben diktiert) oder dezentrale (in unteren Hierarchieebenen selbst erarbeitet) Ausgestaltung 4. Beteiligung nachgelagerte Organisationseinheiten an Zielplanung Autoritative Planung:keine Beteiligung nachgelagerter Instanzen •Kooperative Zieleplanung:Einzelnen Instanzen legen die jeweiligen Zielvorgaben für ihre Aufgabenbereiche eigenverantwortlich fest 5. Zielbildung Nicht punktuell, sondern im Verlauf des Entscheidungsprozesses •Nicht nur in der ersten Phase des Entscheidungsprozesses •Konfliktbewältigende Problemlösungsaktivitäten spielen im Zielbildungsprozess eine große Rolle
- Balance Scorecard Annahmen und Organisation Annahmen • Modell zur Entwicklung von Zielsystemen • Berücksichtigung der zeitlichen Verzögerung zwischen ökonomischer Aktivität und ökonomischem Erfolg • Umfassenderer Überblick über Unternehmen, da vier verschiedene Perspektiven anstatt nur der finanziellen Dimension betrachtet werden Organisation • Entwicklung einer strategischen Landkarte • jeder Beteiligter schreibt seine eigenen Ziele auf • Einigung auf gem. Strategie und Schaffung von Verbindungen • Festlegung von Zielwerten und Indikatoren • Festlegung von Verantwortlichen und ind. BSC • Regelmäßige Erneuerung
- Stärken der Balance Scorecard? [6] Stärken • Ist mehrdimensional • Konsequente Verfolgung der Strategieumsetzung • Konzentration auf strategisch wettbewerbsentscheidende Ziele zur Unternehmenssteuerung • Ursache‐/ Wirkungszusammenhänge der Ziele als Steuerungshilfe • Interdisziplinärer und hierarchieübergreifender Kommunikationsprozess • Kaskadierung über Hierachieebenen ggf. bis hin zur persönlichen Balanced Scorecard
- Schwächen der BalanceScorecard? Schwächen • Kein Ersatz für Strategiefindung, im Kern kein Analyseinstrument (Ausnahme: Analyse von Korrelationen) • Mangelnde inhaltliche Präzision • Vergleich von Inhalten mit anderen Unter-nehmen schwer möglich, da (bewusst) auf individuelle Lösungen und nicht auf Branchenstandards ausgerichtet • Keine Qualitätsrichtlinien für den Aufbau von BSCs und die Implementierung sowie den Betrieb im Unternehmen
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- Konfliktregelungen in Zielsystemen - Zielbildungsprozesse Annahmen • Priorisierung nötig • Unterschiedliche Ziele von Individuen und Unternehmen Prozesse • Austauschmodell • Annahme einer vertragsmäßigen (oder stillschweigende) Übereinkunft • Versch. Interessen im Unternehmen à Aushandlungsprozess • Schaffen von Anreizen um in gemeinsame Richtung zu arbeiten (Duldungsmodell) • Sozialisationsmodell • Individuum passt seine Ziele in einem Lernprozess an die Unternehmensziele an • Positive sowie negative Sozialisation • Anpassungsmodell • Zielintegration als Prozess der gegenseitigen Annährung • Eher Anpassung der unternehmensziele an die Individualziele als umgekehrt