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WS 11/12 (Fach) / Evolutionspsychologie (Lektion)
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- Charles Darwin Forschungsreise auf der Beagel 1831 - 1836 1859 "The origins of species by means of natural selection"
- Wilhelm Preyer ... beeinflusst von Darwin. "Vater der Kinderpsycholgie" (1895) -> Kind ist kein unbeschriebenes Blatt, sondern geprägt durch ererbte (von vergangenen Generationen) "unleserliche" Spuren, welche beim genauerem beobachten des Kindes lesbar werden. Ohne Sinnestätigkeit keine Seelentätigkeit, aber ohne ererbte Anlagen auch keine.
- Karl Groos ... beeinflusst von Darwin. "Die Spiele der Menschen" (1899) Einrichtung einer Jungendzeit, in welcher das Kind durch die Eltern geschützt und versorgt ist, um seine offenen, entwicklungsfähigen Anlagen, hinsichtlich der mannigfaltigen Lebensaufgaben, auszureifen. Ab einem Zeitpunkt war Intelligenzentwicklung nützlicher im "struggle for life" als Instinkte.
- Edward Thorndike (über Darwin): (1909) Durch Darwin ist bewusst geworden, dass die Psyche nicht nur vorhanden ist, sondern im Laufe von hunderttausenden Jahren entwickelt hat. Man kann ihren jetztigen Zustand nur verstehen, wenn man diese Entwicklung berücksichtigt.
- William McDougall 1871 -1938 von Darwin beeinflusst.
- Ivan Pavlov Vertreter des Behaviorismus Versuch zum klassischen Konditionieren: Pavlov Hunde
- John B. Watson Vertreter des Behaviorismus. (1928) Vererbung ist wichtig, da wir als Mensch geboren sind und nicht als Känguruh. Allerdings für das Verstehen von Verhalten ist es im Vergleich zu der Lerngeschichte unwichtig. (1930) Gebt mir ein Dutzend Menschenkinder und ich mache Sie jeglicher Art von Spezialist. -> Jeder kann alles werden.
- B.F. Skinner Vertreter des Behaviorismus. Versuche zum operantem Konditionieren mit Mäusen.
- Breland & Breland Eigentlich Behavioristen. Trainierten Tiere für das Fernsehen etc. (1961) "Während der behavioristischen Ära in der Psychologie war es zwar leicht. die Instinkttheorie aus der Psychologie zu vertreiben -- nicht jedoch die Instinkte."
- Marget Mead (z.B. 1935) Kultur-Relativismus: große kulturelle Variabilität im Denken, Fühlen und Handeln. (Wurde später als falsch erwiesen)
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- Francis Galton Cousin von Darwin. Verwendung von Darwins befunden in der Eugenik.
- Konrad Lorenz Ethologe Fund von Prägung bei Graugänsen. Postulat von Kriterien für "fixierte" Verhaltensmuster (Instinkte): - konstante Form - ohne Lernerfordernis - artspezifisch - kann nicht verlernt werden - von Stimmulus (Auslöser) ausgelöst
- Nikolaas Tinbergen Ethologe "on the Aims and Methods of Ethology" ABCDEF-Modell: AB - Animal Behavior C - Cause D - Development E - Evolution F - Function
- Irenäus Eibl-Eibesfeldt Ethologe
- Irenäus Eibl-Eibesfeldt Ethologe
- Natürliche Auslese Selektion von besser angepassten Individuen und Arten.
- Evolution die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation.
- Instinkt Nach Lorenz "fixierte Verhaltensmuster": - konstanter Form - artspezifisch - ohne Lernerfordernis - kann nicht verlernt werden - von Stimmulus (Auslöser) ausgelöst.
- Behaviorismus Wichtig für das Erklären von Verhalten einer Person ist Ihre Lerngeschichte. Relevant sind hier nur beobachtbare Vorgänge, hauptsächlich das Zusammenspiel von Handlung und Folge (Verhalten und Reaktion).
- Sozialwissenschaftliches Standardmodell (SSSM) Das SSSM stammt aus der Schule der Britischen Empiristen (Cosmides & Tooby, 1997), nach deren Ansicht der Mensch bei seiner Geburt eine tabula rasa ist, der durch wenige, angeborene Mechanismen (wie z.B. den Wahrnehmungsapparat) sein Verhalten und Wissen erwirbt. Lernen ist nach der Sicht des SSSM also ein wichtiger Faktor um Verhalten beim Menschen zu formen
- Kultur-Relativismus Wichtige Vertreterin: Magret Mead Es gibt wesentliche kulturelle Variabilität im Denken, Fühlen und Handeln. (später als weitesgehend falsch erwiesen)
- Ethologie Das Beobachten und Erklären von tierischem Verhalten durch Feldexperimente, mit zoologischen Elementen. C-D-E und F Fragen werden vor dem Zeitraum der letzten 100 Jahre gestellt.
- Sozialdarwinismus Anwendung von Darwins Thesen auf die menschliche Gemeinschaft, mit dem fälschlichen Schluss man es gebe "bessere" und "schlechtere" Menschen.
- Eugenik Eingriffe in das Erbgut von Menschen mit dem Ziel den gegenwärtigen Zustand zu erhalten (negative Eugenik) oder zu verbessern (positive Eugenik). Bei Individuuen (Abtreibung etc.) und Gruppen (Sterilisationsprogramme etc.)
- Prägung ein von Konrad Lorenz gefundener Instinkt, bei welchem Graugänse (in diesem Beispiel) auf das erste sich bewegende Objekt geprägt werden, welches Sie nach ihrer Geburt wahrnehmen. Dieses wird als Ihre "Mutter" gedeutet, welcher Sie dann fortan folgen.
- Kindchen-Schema Kindliche Proportionen die Fürsorgeverhalten auslösen.
- ABCDEF-Modell AB - Animal Behavior (auch bei Menschen) C - Cause D - Development (beim Individuum) E - Evolution (Stammesgeschlichtlich) F - Function (Überlebenswert)
- Jean Baptiste Lamarck Prinzip der "zweckmäßig assoziierten Gewohnheiten". -> So gut wie nicht möglich, da Rückgabe an Genotyp nicht möglich ist.
- Thomas Malthus "Der Kampf ums Dasein" (1798) Konkurrenz um Ressourcen sorgt dafür das einige Individuen einer Spezies mehr Nachkommen erzeugen als andere.
- Beispiel: Elefant Warum hat er einen so langen Rüssel? -> Was ist Adaption? (Problem der Post-Hoc Erklärungen)
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- Beispiel: Pfau Gefieder typisches Beispiel gegen natürliche Selektion. -> Sexuelle Selektion.
- Beispiel: Igel Nicht alles was genetische bedingt ist, ist auch Adaptiv. Beispiel für FRÜHER adaptiv.
- Beispiel: Rotes Blut Nicht alles was genetische bedingt ist, ist auch Adaptiv. Beispiel für: War vermutlich nie Gegenstand der Selektion.
- Greifreflex Beispiel für früher Adaptiv, und unter Umständen heute noch...
- Beispiel: Nahrungspräferenzen Beispiel für früher Adaptiv und heute nicht mehr. (beim Menschen)
- Beispiel: Kuckuck Beispiel für Adaption auf Verhaltensebene. Erschleicht sich Leistung und ausgebeute reicht die Heuristik für ihre Zwecke.
- Spezies Gruppe von Individuen, welche untereinander fruchtbare Nachkommen erzeugen.
- Population Gruppe einer Spezies in einer begrenzten Umfeld.
- Variation Unterschiede in den Merkmalen zwischen Individuen.
- Adaptive Relevanz Ressourcen-Relevant
- Ontogenese Individuelle Entwicklungsgeschichte
- Phylogenese Stammesgeschichtliche Entwicklung.
- Natürliche Selektion Die Variation im reproduktiven Erfolg von Individuen auf Basis von Unterschieden von Merkmalen und deren Erfolg in der Konkurrenz um Ressourcen.
- Altruismus Handnlung von A mit Ziel der Verbesserung des reproduktiven Erfolgs von B, auf Kosten von A.
- Sexueller Dimporphimus Starke Varianz zwischen den Ausprägungen eines Merkmals bei männlichen und weiblichen Individuen.
- Adaption Die generationenübergreifende Anpassung von Lebewesen an eine (veränderte) Umwelt.
- Fitness Passung zwischen Merkmal und Umwelt
- Fitness Passung zwischen Merkmal und Umwelt, messbar als Zahl der Nachkommen im Vergleich zu anderen Individuen einer Spezies, oder anderen Spezies
- Richard Dawkins (1976) Der Mensch als Überlebensmaschine für die Gene.
- William Hamilton Theorie der Verwandschaftsselektion / "der inklusiven Fitness"