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Biologie (Fach) / Tierphysiologie (Lektion)
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- Frage nach ultimaten Ursachen Welchen Einfluss auf die Fitness hat ein Verhalten oder eine Eigenschaft eines Tieres?
- Frage nach proximaten Ursachen Wie funktionieren die Mechanismen die Verhalten und Eigenschaften zugrundeliegen?
- Mechanismen des Verhaltens und der Körperfunktionen (5) Fortbewegung (z.B. Muskelaktivität, Flugmechanismus) Reizaufnahme + Verarbeitung (z.B. Sehen, Gedächtnis) Energieerzeugung (z.B. bei der Reproduktion) Regelung von Verhalten + Körperfunktionen (z.B. durch Hormone) Verdauung, Wasserhaushalt, Kreislauf, Atmung
- Welchen Nutzen haben tierphysiologische Studien? (3) Einblick in menschliche Physiologie Physiologische Prinzipien für technische Anwendungen nutzen („Bionik“) Wissenschaftliches Interesse
- Drei untergegliederte Bereiche der Tierphysiologie nach Funktionen des Körpers Muskelphysiologie Neuro- und Sinnesphysiologie vegetative Physiologie
- Teilgebiete der Tierphysiologie unter versch. Betraachtungsweise Zellphysiologie Ökophysiologie Entwicklungsphysiologie vergleichende Physiologie Evolutionsphysiologie
- Haupt-Mechanismen des Stoff- und Gasaustausches Energie muss den Organismen (Pflanzen und Tieren) von außen zugeführt werden !
- Typ der Energieaufnahme der Pflanzen und der Tiere Pflanzen: Autotroph (Baustoffe aus anorganischen Stoffen) Tiere: Heterotroph (Baustoffe aus organischen Stoffen)
- Wozu benötigen Tiere Nahrung aus der Umwelt? Energie für Muskelaktivität, Temperaturregulation, Nervenaktivität zur Gewinnung der molekularen Bausteine für Erhaltung, Wachstum und die Fortpflanzung
- Gasaufnahme und -abgabe bei Tier Aufnahme von O2 und Transport zu den Zielgeweben Zellatmung Abgabe von CO2
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- Austauschprozesse bei Einzellern Diffusion, Endocytose
- Austauschprozesse bei einfachen Mehrzellern Zellspezialisierung, Oberflächenvergrößerung, Mechano- und Chemorezeptoren
- Austauschprozesse bei komplexen Mehrzellern Verdauungssystem Kreislaufsystem Atmungssystem Exkretionssystem
- Optimierung von Austauschprozessen (3) Verlagerung von Austauschflächen in den Körper Große Oberfäche Regulierbarer Transport:
- Grundlegende Prinzipien von Austauschprozessen feste Stoffe, Gase oder auch Wärme ausgetauscht passiv: entlang Konzentrationsgradient aktiv: gegen Konzentrationsgradient
- Osmolarität = Gesamtkonzentration an gelösten Teilchen (in mmol/l oder mosm/l)
- Gegenstromaustauscher Typen Gleichlaufendes Austauschsystem Gegenstrom-Austauschsystem
- Aufgaben der Niere Extraktion von Schadstoffen aus dem Blut Osmoregulation Regulation pH-Wert
- Ammoniak NH3
- giftige produkte des Stoffwechsels (3) Harnstoff Ammoniak Harnsäure
- Bowman-Kapsel Ultrafiltration Reabsorption Sekretion Exkretion
- Ultrafiltrationsschritt in der Bowman-Kapsel Wasser und sämtliche kleine Moleküle werden durch Blutdruck aus Blutkapillaren in Exkretionstubulus gepresst
- Reabsorption im proximalen Tubulus Nährstoffe und Großteil der Salze (v.a. NaCl) werden zurück in die Blutbahn überführt, Schadstoffe bleiben im Exkretionstubulus
- Harnkonzentrierung in der Henle-Schleife im Nierenmark Rückgewinnung von H2O und NaCl + Konzentrierung der Schadstoffe Grundprinzip: Bereich hoher Osmolarität wird erzeugt (innere Markzone)
- physikalische eigenschaften von wasser und luft als lebensraum (4) O2 Gehalt Dichte/ Viskosizität Wärmeleitfähigkeit Verfügbarkeit H2O Salzgehalt
- Atmung bei Tier generell (3 Stichworte) Diffusion von Gasen (O2, CO2) zwischen Atemmedium (Luft oder Wasser) und Körperzellen (z.B. Erythrozyten) an respiratorischer Oberfläche
- Atmung bei Tier funktioniert durch (3) kurze Diffusionswege große respiratorische Oberfläche Konzentrationsgefälle
- Vor- und Nachteile der Atmung in Luft + viel O2 (20 Vol.-% ) + rel. konstante O2 -Konz. + leicht beweglich + Diffusion schnell - Wasserverlust
- Vor- und Nachteile der Atmung in Waser - wenig O2 (1-10 mg/l)- variable O2 -Konz. (v.a. Temp.abh.)- schwer beweglich (viskos)- Diffusion langsam+ kein Wasserverlust (Süßwasser)
- Regulierer nutzt Mechanismen, um inneren Zustand bei Veränderung der Außenbedingung konstant zu halten
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- Konformer Wechsel des inneren Zustandes bei Veränderung der Außenbedingung
- Homöostase Fähigkeit von Tieren, ihr inneres Milieu zu kontrollieren
- Wo befindet sich der Sensor des Temperatur-Regelkreises ? Sensor für Körperkerntemperatur im Hypothalamus
- Es gibt drei Arten der Signalübermittlung in physiologischen Regelkreisen 1.Neuronale Signalleitung2.Hormone3.Neurohormone und Neuromodulatoren
- Hormone Substanzen, die zumeist von spezialisierten Geweben (endokrine Drüsen) in die Blutbahn abgegeben werden, und als Signalstoffe in ihren Zielzellen eine Antwort auslösen
- Neurohormone Hormone, die von Teilen des Nervensystems gebildet werden
- PTTH Prothorakotropes Hormon
- JH Juvenilhormon
- REziaufnahme durch Sinneszelle (7) -Muskelspindel •Tastrezeptor (Haut)•Haarsinneszelle (Innenohr)•Photorezeptor (Netzhaut des Auges)•Chemorezeptor (Nase, Zunge)•Temperatursensor (Haut)•Elektrorezeptoren
- Welche Zelltypen sind elektrisch erregbar? (5) Nervenzellen (Neurone)SinneszellenMuskelzellenGliazellenOocyten
- Stäbchen viel Rhodopsin hohe Gesamtanzahl in der Retina konvergente Verschaltung sehr lichtempfindliches System
- Zapfen weniger Sehpigment als Stäbchen Dichte in der Fovea sehr hoch, ansonsten niedrig z.T. 1:1 Verschaltung mit nachgeschalteten Neuronen verschiedene Zapfen-Typen (Mensch: 3) mit unterschiedlicher Wellenlängen-Empfindlichkeit hochauflösendes System mit Farbunterscheidung
- Schichtung der Retina (3), Besonderheit der Fovea -Ganglienzellschicht -Innere körnerschicht -äußere körnerschicht Fovera: hauptsächlich Zapfen
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