7
GesWiss (Fach) / Veränderungsmessung (Lektion)
- Veränderungsmessung: 1. Typ 1. Direkte Veränderungsmessung (einmalig) VERÄNDERUNG erfragen Verbessert oder Verschlechtert
- Veränderungsmessung: 2. Typ 2. Indirekte Veränderungsmessung (mehrmals) → vor, während und nach dem Interventionszeitraum: STATUS erfragen: Gut oder Schlecht Differenz interpretieren!
- Veränderungsmessung: 3. Typ Quasi-indirekte Veränderungsmessung (einmalig) Post-STATUS erfragen + Prä-STATUS erfragen (Gedächtnis) → Differenz interpretieren
- Veränderungsmessung: 4. Typ Zielerreichung (zweimal): Prä: Ziele festlegen, z.B. Abstinenz, Bewegungsausmaß, etc. Post: Zielereichung überprüfen: erreicht, teilweise erreicht, nicht erreicht.
- Zielorientierte Ergebnismessung: Beachte (5) 1. Wer? Zielgruppe (Welche Patienten?) 2. Was? relevante, klientenzentrierte Ergebnisse messen → stärkere Aussagekraft für individuelle Person (Vorteil) → geringe interindividuelle Aussagekraft (Nachteil) Problem: Regression zur Mitte, d.h. die individuelle Wahrnehmung der Zielerreichung/Wirksamkeit der Intervention läßt im Laufe der Zeit wieder nach. Starker Effekt- 2. Messung: weniger starker Effekt
- Zielerreichung durch die Zeit (Bsp.mit 3 Messzeitpkt.): Ziel oder kein Ziel ca. 50 % bleiben konstant Andere ca. 50% ändern sich durch die Zeit!
- Veränderungsmessung: Vor- und Nachteile der 4 Typen 1. Indirekt und Zielerreichung: Besser: durch 2 Meßzeitpunkte kann Veränderung gemessen werden als Direkt und quasi Indirekt, da → nur ein Messzeitpunkt → Erinnerung an Status kann schnell verzerrt sein
Anzeige